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SAS und Horváth & Partner veröffentlichen Umfrage zu Balanced Scorecard und E-Business

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Studie bestätigt die Stellung der Balanced Scorecard als führendes Management-Konzept in europäischen Unternehmen – weniger als die Hälfte der europäischen Unternehmen kontrolliert das Ergebnis ihrer E-Business-Geschäftstätigkeit

SAS und Horváth & Partner haben in Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen eine internationale Studie zu Balanced Scorecard und E-Business durchgeführt. Nach dieser Studie gehen etwa 50 Prozent der europäischen Unternehmen davon aus, dass der Einsatz der Balanced Scorecard den Shareholder Value steigert. 35 Prozent der Großunternehmen in Europa haben den Balanced Scorecard-Ansatz bereits eingeführt. 71 Prozent der europäischen Unternehmen glauben, dass der Shareholder Value durch E-Business wächst, aber nur 42 Prozent bewerten die Qualität ihrer E-Business-Aktivitäten.

Dies sind die wesentlichen Erkenntnisse der gemeinsamen Studie des Business-Intelligence-Spezialisten SAS und der Management-Consulting-Firma Horváth & Partner. Die Umfrage führten die ESSEC Business School sowie die Universitäten Stuttgart, Bocconi (zusammen mit der European Academy in Bozen) und Bristol zwischen August und Oktober 2000 durch: Befragt wurden 145 CFOs, CEOs und Finanzmanager von Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien. Darunter befanden sich sowohl etablierte Großunternehmen als auch Firmen, die am Neuen Markt notiert sind oder vor dem Börsengang stehen.

Die Balanced Scorecard ist in allen vier untersuchten Staaten (ausgenommen Frankreich, wo das Tableaux de Bord-Konzept dominiert) seit ihrer Entwicklung durch Robert S. Kaplan und David P. Norton in den frühen 1990ern das bekannteste Konzept für das Performance-Management. 98 Prozent aller deutschen, 83 Prozent aller britischen und 62 Prozent aller italienischen Unternehmen sind mit dem Balanced Scorecard –Ansatz vertraut. 53 Prozent der untersuchten italienischen und deutschen sowie 50 Prozent der britischen Firmen sind davon überzeugt, dass die Balanced Scorecard ihren Shareholder Value steigert.

25 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland, Italien und Großbritannien setzen die Balanced Scorecard bereits ein. Bei den Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 250 Millionen Euro liegt die Implementierungsrate mit 35 Prozent höher als bei den Firmen, die weniger als 250 Millionen Euro umsetzen (9 Prozent). In Deutschland planen 60 Prozent aller Unternehmen, die Balanced Scorecard bis zum Jahre 2002 einzuführen. Damit wird Deutschland bei der Realisierung dieses Konzepts vermutlich an der Spitze liegen.

Die zweite zentrale Fragestellung der Studie betrifft die Qualitätsmessung von E-Business-Strategien. Die Mehrheit der europäischen Unternehmen (71 Prozent) geht davon aus, dass das E-Business den Shareholder Value steigert und dass die Kontrolle dieses Geschäftsfeldes nicht vernachlässigt werden darf. Trotzdem überprüft weniger als die Hälfte (42 Prozent) den Erfolg ihres E-Business. Deutsche und italienische Unternehmen halten die Kontrolle der E-Business-Performance am wichtigsten, setzen dies aber seltener als Firmen in Großbritannien und Frankreich in die Realität um. Großbritannien hat den größten Anteil von Unternehmen (63 Prozent), die den E-Business-Erfolg messen, gefolgt von Deutschland (41 Prozent), Frankreich (33 Prozent) und Italien (31 Prozent).

Die Studie hat außerdem eine Konvergenz zwischen dem traditionell Shareholder-Value-orientierten Großbritannien sowie Frankreich und Deutschland ans Licht gebracht. In diesen eher Stakeholder-Value-dominierten Ökonomien kommt dem Aktienwert eine wachsende Bedeutung zu. Dagegen tritt in Großbritannien Stakeholder Value zunehmend in den Vordergrund.

„Shareholder Value-orientierte Unternehmen können die Balanced Scorecard als ein effektives Werkzeug nutzen, das dazu beiträgt, den Shareholder Value zu steigern, indem die Garanten des Shareholder Value in das Konzept der Scorecard integriert werden“, erklärt Jonathan Hornby, Head of Strategy, Enterprise Performance Management, Worldwide Marketing bei SAS.
„Die Balanced Scorecard wendet sich sowohl an Shareholder Value- als auch an Stakeholder Value-orientierte Unternehmen. Wie die Studie zeigt, ist dies ein Grund dafür, dass das Konzept in Europa so schnell Akzeptanz gefunden hat“, sagt Peter Horváth, CEO von Horváth & Partner und Dozent an der Universität Stuttgart. „Ein weiterer Grund dafür ist, dass mit der Balanced Scorecard ein leicht zu implementierendes, strukturiertes System vorliegt: Damit können Strategien in konkrete Aktivitäten übersetzt werden.“

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr. Haffa & Partner, verantwortlich.

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