info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
CDI |

CDI Stellenmarktanalyse 2002: Softwareentwickler haben nach wie vor die besten Chancen auf dem IT-Arbeitsmarkt

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


Bedarf an Experten für Netzwerke/Betriebssysteme und Service/Support steigt – weniger Stellen für IT-Berater


Die aktuelle CDI Stellenmarktanalyse belegt, dass die IT-Kernberufe auch in diesem Jahr den IT-Arbeitsmarkt dominieren: 84 Prozent der Stellenanzeigen in den 25 führenden Tageszeitungen, Fachzeitschriften und Online-Jobbörsen richteten sich an Experten aus den Bereichen Softwareentwicklung, Betriebssysteme, Netzwerke, IT-Beratung, Support und Hardwareentwicklung. Dabei haben sich die Anteile der einzelnen Berufsgruppen verschoben: Unternehmen suchen verstärkt qualifizierte Fachkräfte für Netzwerke/Betriebssysteme sowie Service/Support, während Spezialisten für IT-Organisation/IT-Beratung/IT-Projekte seltener nachgefragt werden. Softwareentwickler und Programmierer haben nach wie vor die besten Chancen auf eine Anstellung. CDI, Marktführer bei öffentlich geförderten IT-Qualifizierungen, erstellt die Arbeitsmarktanalyse, um sein IT-Trainingsangebot optimal auf die Anforderungen der Arbeitgeber abzustimmen.

Ein Studium gehört weiterhin zu den wichtigsten Anforderungen, die Unternehmen an Bewerber für IT-Kernberufe stellen: Mehr als die Hälfte aller Anzeigen nennt diese Voraussetzung. Das Informatik-Studium liegt hier mit 65 Prozent an der Spitze, ein allgemein technisches Studium wird in einem Viertel dieser Anzeigen verlangt. Etwa genauso wichtig wie eine Hochschulausbildung ist den Unternehmen die Berufserfahrung der Bewerber: In den meisten Fällen erwarten die Arbeitgeber drei bis fünf Jahre Berufspraxis. Kompetente Quereinsteiger werden in rund 13 Prozent der Stellenanzeigen ausdrücklich angesprochen.

Die Wirtschaftsräume München und Frankfurt/Main haben ihre Vormachtstellung bei den IT-Kernberufen mit jeweils 18 Prozent der Stellenanzeigen behauptet. Die Region Stuttgart folgt mit 14 Prozent. In München ist die Nachfrage nach Programmierern und Mitarbeitern für Netzwerke/Betriebssysteme sowie Hardwareentwicklung überdurchschnittlich hoch, in Frankfurt sind Datenbank-Spezialisten, IT-Berater und Service-Experten besonders gesucht.

Details zum Stellenmarkt der IT-Kernberufe

Softwareentwicklung/Programmierung

Das Berufsfeld Softwareentwicklung/Programmierung ist mit 30 Prozent der ausgeschriebenen Stellen das wichtigste Segment innerhalb der IT-Kernberufe. Qualifizierte Fachkräfte werden vor allem von Unternehmen der Softwarebranche und des produzierenden Gewerbes – zum Beispiel aus der Elektrotechnik und Kfz-Industrie – gesucht. Dabei richten sich 28 Prozent dieser Stellenanzeigen explizit an Software-Ingenieure. Naturgemäß setzen sehr viele Arbeitgeber Kenntnisse in mindestens einer Programmiersprache voraus: 68 Prozent der Anzeigen nennen diese Anforderung. Wie im vergangenen Jahr steht C++ an der Spitze (41 Prozent aller Stellenangebote für Entwickler), gefolgt von Java (35 Prozent) und C (26 Prozent). Das Beherrschen von Script- und Markup-Sprachen wird in 19 Prozent dieser Anzeigen gefordert, wobei XML in diesem Jahr häufiger genannt wird als HTML, das 2001 an der Spitze lag.

Netzwerke/Betriebssysteme

Der Bereich Netzwerke/Betriebssysteme gewinnt im Stellenmarkt der IT-Kernberufe an Bedeutung: 23 Prozent aller Anzeigen lassen sich dieser Kategorie zuordnen (17 Prozent in 2001). Der Grund für die Steigerung liegt in der wachsenden Nachfrage nach Systemadministratoren, die in 65 Prozent aller Stellenangebote aus diesem Segment gesucht wurden. Unix-Kenntnisse werden in 67 Prozent aller Anzeigen verlangt. Windows konnte seine Position ausbauen und liegt mit 66 Prozent fast gleichauf. Ein Studium hat für die Tätigkeit im Bereich Netzwerke/Betriebssysteme, verglichen mit der Softwareentwicklung, eine geringere Bedeutung. 18 Prozent der Stellenangebote wenden sich auch an Professionals mit IT-spezifischer oder technischer Ausbildung.

IT-Organisation/IT-Beratung/IT-Projekte

Der Anteil der Stellenanzeigen für den Bereich IT-Organisation und IT-Beratung ist von 32 Prozent im Jahr 2001 auf 23 Prozent zurückgegangen. Die meisten Stellenanzeigen richten sich an IT-Berater (43 Prozent). Software- und Systemhäuser, aber auch Telekommunikationsanbieter und Banken haben den größten Bedarf an Experten aus diesem Berufsfeld. Unternehmen erwarten von IT-Consultants in erster Linie Know-how in Internet- und Netzwerk-Technologien, Programmierung, Systemsoftware und Datenbanken. Ohne Studium haben Bewerber nur selten eine Chance auf eine Stelle als IT-Berater: In 76 Prozent aller Anzeigen wird ein Studium erwartet – zumeist der Informatik, überdurchschnittlich häufig aber auch der Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft. Berufserfahrung kann eine Hochschulausbildung hier kaum ersetzen.

Service/Support

Die Bedeutung dieses Segments steigt: 17 Prozent der Stellenanzeigen entfallen auf Mitarbeiter für Service/Support gegenüber 10 Prozent in 2001. Die meisten Angebote richten sich an Experten für den technischen Support/User Help Desk (44 Prozent), Vertriebskräfte (40 Prozent) und Trainer (10 Prozent). Ein Studium oder Berufserfahrung wird nur selten vorausgesetzt. Damit haben Quereinsteiger in diesem Bereich besonders gute Chancen.

Datenbanken

Auch wenn nur fünf Prozent der Anzeigen ausdrücklich an Datenbank-Spezialisten gerichtet sind, hat dieser Bereich innerhalb der IT-Kernberufe eine große Bedeutung: Besonders in den Segmenten Softwareentwicklung/Programmierung (in 33 Prozent der Stellenanzeigen) und Netzwerke/Betriebssysteme (28 Prozent) verlangen Unternehmen in einem großen Teil der Anzeigen Datenbank-Know-how. Auch 2002 wird Erfahrung mit Oracle-Datenbanken am häufigsten vorausgesetzt (49 Prozent), es folgen Microsoft SQL-Server (17 Prozent) und IBM-Datenbanken (14 Prozent).

Diesen Text sowie die Grafiken können Sie vom Dr. Haffa & Partner Online-Service im WWW direkt auf Ihren Rechner laden: http://www.haffapartner.de

Die „CDI Stellenmarktanalyse 2002“ können Sie als Broschüre und auf CD-ROM bei CDI kostenlos anfordern oder im Internet unter http://www.arbeitsmarkt.cdi.de auf Ihren Rechner laden.

CDI Deutsche Private Akademie für Wirtschaft GmbH gehört zu den führenden deutschen Weiterbildungsunternehmen im Bereich IT- und kaufmännische Qualifizierungen. Seit der Gründung 1967 hat CDI mehr als 140.000 Teilnehmer erfolgreich aus- und weitergebildet. Mit 21 Instituten ist CDI in ganz Deutschland flächendeckend vertreten. Seit 1987 legt CDI eine fundierte Stellenmarktanalyse vor, die über die aktuelle Situation und die Trends im IT-Stellenmarkt informiert. Die Ergebnisse bilden die Basis für die Entwicklung marktgerechter und bedarfsrelevanter Qualifizierungsprogramme. CDI Consulting GmbH, eine hundertprozentige Tochter der CDI GmbH, entwickelt und realisiert individuelle IT-Weiterbildungsprojekte für Unternehmen. Die CDI-Gruppe beschäftigt aktuell 179 festangestellte Mitarbeiter und 620 freiberufliche Trainer aus der betrieblichen Praxis.

Weitere Informationen:


CDI Deutsche Private Akademie

für Wirtschaft GmbH


Cathrin Cambensi

Taunusstraße 38

80807 München

Tel. 089-35038-204

Fax 089-35038-163

Cambensi@cdi.de

www.cdi.de


Agenturkontakt:


Dr. Haffa & Partner

Public Relations


Ralph Diermann

Burgauerstr. 117

81929 München

Tel. 089-99 31 91-42

Fax 089-99 31 91-99

cdi@haffapartner.de

www.haffapartner.de



Web: http://www.cdi.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ralph Diermann, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 841 Wörter, 7351 Zeichen. Als Spam melden


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von CDI lesen:

CDI | 18.12.2002

CDI Trainingsprogramm 2003: Neue Lehrgänge qualifizieren IT-Fachkräfte für die konjunkturelle Erholung

CDI, größter deutscher Anbieter von öffentlich geförderten IT-Qualifizierungen, stellt sein Trainingsprogramm 2003 vor: Mit zahlreichen neuen Lehrgängen ermöglicht CDI, dass den Arbeitgebern die nötigen IT-Fachkräfte rechtzeitig zur Verfügun...
CDI | 14.10.2002

Wie können Weiterbildungsanbieter Arbeitssuchende erfolgreich für den Arbeitsmarkt qualifizieren?

Die öffentlich geförderte Weiterbildung steht in der Kritik: Ineffizient und zu teuer seien diese Qualifizierungen, so lauten die Vorwürfe. Dass diese Kritik nicht für alle Schulungsanbieter gilt, zeigt unser Kunde CDI, bundesweit führender Anbi...
CDI | 14.10.2002

CDI unterstützt Forderungen der Hartz-Kommission nach höheren Qualitätsstandards in der Weiterbildung

CDI Deutsche Private Akademie für Wirtschaft GmbH, führender Anbieter von öffentlich geförderten IT-Qualifizierungen, begrüßt die Forderungen der Hartz-Komission nach höheren Qualitätsstandards in der Weiterbildung Arbeitssuchender. Das Hartz...