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Studie: Mitarbeiter mit niedrigem Bildungsabschluss bleiben auf der Strecke

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Unternehmer investieren mehr in Weiterbildungen der höher Qualifizierten


Eschborn, November 2008 – Das Thema Weiterbildung gewinnt immer mehr an Bedeutung. 59 Prozent aller Beschäftigten haben in den letzten zwölf Monaten an einer internen oder externen Weiterbildung teilgenommen. Dabei bieten Arbeitgeber Beschäftigten mit höherem Bildungsabschluss häufiger interne und externe bezahlte Weiterbildungen an als Beschäftigten mit niedrigem Bildungsabschluss. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die Deutschlands führender Personaldienstleister Randstad im Rahmen des Arbeitsbarometers regelmäßig durchführt. Befragt wurden über 800 in Deutschland beschäftigte Personen aus unterschiedlichen Branchen, die über 18 Jahre alt sind, mindestens 24 Stunden pro Woche bezahlter Arbeit nachgehen und nicht selbständig sind.

„Weiterbildungen spielen eine wichtige Rolle für Arbeitnehmer. Das Interesse an Fortbildungen für die Zukunft ist mit 66 Prozent hoch. Je nach Lebenssituation wollen die Beschäftigten damit am Arbeitsplatz auf dem Laufenden bleiben, Aufgaben effizienter bearbeiten, sich spezialisieren, im Unternehmen aufsteigen und die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern“, sagt Randstad Deutschland Sprecherin Petra Timm. Dabei sind Beschäftigte im nicht-kommerziellen Bereich und öffentlichen Dienst im Vorteil. Sie haben die meisten Möglichkeiten zur Teilnahme an internen und externen Weiterbildungen und können aus einem breiten Angebot wählen. Auch übernimmt der Staat häufiger die Kosten komplett oder teilweise. Entsprechend dem größeren Angebot an Qualifizierungen im öffentlichen Dienst, hat die Mehrheit der Beschäftigten interne oder externe Schulungen absolviert. Im Handel ist die Teilnahmequote dagegen am geringsten. Mehr als 20 Prozent der im Handel Beschäftigten haben noch nie an Seminaren teilgenommen.

Für höher Qualifizierte steht ein breiteres Angebot an Lehrgängen zur Verfügung als für gering Qualifizierte. Insgesamt sind aber nur 38 Prozent der Beschäftigten mit den Weiterbildungsmöglichkeiten bei ihrem Arbeitgeber zufrieden, wobei mit abnehmendem Bildungsniveau auch die Zufriedenheit sinkt. Die Mehrheit der Beschäftigten beklagt sich jedoch nicht über die Qualität ihrer letzten Schulung (84 Prozent) und der inhaltlichen Relevanz (67 Prozent). Durchweg wünschen sich die Mitarbeiter mehr Budget und mehr Möglichkeiten als bisher für Schulungsmaßnahmen. 83 Prozent der Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern interne oder externe Qualifizierungen an. Mehr als zwei Drittel aller Arbeitgeber bilden ihre Mitarbeiter unternehmensintern weiter. Die Mehrheit der Arbeitgeber (52 Prozent) übernimmt für externe Weiterbildungen komplett die Kosten, 18 Prozent der Beschäftigten tragen diese selbst.

Bei Randstad wird das Thema Weiterbildung groß geschrieben. „Um sich vor längerer Arbeitslosigkeit zu schützen, sind Qualifizierungen das beste Mittel. Wir setzen darauf und fördern in Zusammenarbeit mit Weiterbildungsinstituten die Kompetenzen unserer Mitarbeiter“, sagt Petra Timm. Ob beispielsweise Schweißerschein, CNC-Kurs oder Programme zur Weiterbildung zum Fluggerätemechaniker: Entsprechend den Erfordernissen auf dem Arbeitsmarkt absolvieren Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen Intensivlehrgänge. Mitarbeitern ohne Ausbildung wird das Qualifizierungsprojekt ‚Lernen im Job – Kom-petenzerwerb in der Zeitarbeit’ angeboten. Das ist ein Programm, bei dem die Zeitarbeitnehmer berufs-begleitend verschiedene Module durchlaufen, um einen zertifizierten Abschluss der IHK oder des TÜV zu erlangen. Zudem qualifiziert Randstad zusammen mit Microsoft und weiteren Partnern Interessierte im Rahmen der Initiative IT-Fitness. Teilnehmer machen in größeren Randstad Niederlassungen und über die Randstad Website kostenlos einen IT-Test und erhalten ein Zertifikat, das ihre Kenntnisse bestätigt und auch Handlungsempfehlungen für den weiteren Ausbau der persönlichen IT-Kompetenz gibt. Zudem haben Bewerber und Mitarbeiter die Möglichkeit, sich über Randstad e-Learning online weiterzubilden. Die Angebotspalette besteht aktuell aus verschiedenen Kursen in den Themenbereichen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Datenbank, Kommunikation, SAP und Englisch.


Über Randstad Deutschland
Mit durchschnittlich rund 60.000 Mitarbeitern und 530 Niederlassungen in über 300 Städten sowie einem Umsatz von über 1,62 Milliarden Euro (2007) ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet neben der klassischen Zeitarbeit umfassende Personalservice-Konzepte. Dazu gehören unter anderem Personalberatung, Outsourcing von Personalmanagement sowie Inhouse-Services zur Abwicklung von Großprojekten bei Kundenunternehmen vor Ort. Eckpfeiler der Unternehmensstrategie sind die kontinuierliche Weiterentwicklung des Leistungsangebots sowie die Etablierung spezieller Dienstleistungen, wie beispielsweise Callflex, Finance und Technology. Hier steht branchenspezifisches Know-how Kundenunternehmen und Mitarbeitern konzentriert zur Verfügung. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Von dem renommierten „Great Place to Work“-Institut wurde Randstad zu einem von „Deutschlands besten Arbeitgebern 2008“ ernannt. Randstad ist seit 40 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit 9,19 Milliarden Euro Umsatz und rund 370.000 Mitarbeitern an etwa 3.000 Standorten in 20 Ländern einer der größten Personaldienstleister weltweit. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung von Randstad Deutschland ist Eckard Gatzke. Zur deutschen Randstad-Gruppe gehören noch die Unternehmen Bindan, Team BS, Vedior, Yacht-Teccon.

Verantwortlich:
Randstad Deutschland Pressestelle
Petra Timm
Helfmann-Park 8
65760 Eschborn
Fon 0 61 96 / 4 08-17 70
Fax 0 61 96 / 4 08-17 75
E-Mail: petra.timm@de.randstad.com
www.randstad.de
Weitere Presseunterlagen und Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie auch im Internet unter www.randstad.de.


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