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Hochschulpartnerschaft Bethlehem-Köln führt Videokonferenz-Seminar erfolgreich ein

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Deutsche und palästinensische Studenten diskutieren über Konflikte in ihren Kulturen


Köln/Bethlehem, 16. Oktober 2008 - Gespannt sitzen sieben Studenten der Universität Bethlehem auf ihren Stühlen und schauen auf den Monitor vor ihnen. Dort sehen sie live ihre Kollegen der Katholischen Hochschule Köln, mit denen sie gemeinsam das Videokonferenz-Seminar „Partizipation in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft“ besuchen.

„Durch diese Technik ergibt sich im Rahmen der Hochschulpartnerschaft eine völlig neue Lehrmethode. Studenten und Professoren beider Hochschulen treten, trotz einer Entfernung von tausenden Kilometern, in eine interkulturelle Verständigung und tauschen Fachwissen aus, indem sie Referate aus unterschiedlichen Disziplinen vortragen und gemeinsam über den Umgang mit Konflikte in ihren Kulturen diskutieren“, erklärt Ingeborg Tiemann, Fachkraft im Zivilen Friedensdienst der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) und Dozentin an der Universität Bethlehem.

Bei sensiblen Themen aus Religion und Politik zeigten sich die Teilnehmer dabei oftmals irritiert. Sie sahen sich mit fremdem Gedankengut konfrontiert und erlebten ihr eigenes Denken plötzlich nicht mehr als selbstverständlich. Aber anstatt sich aus Höflichkeit bei Unstimmigkeiten zurückzuhalten, fassten sie im Schutz des Mediums den Mut, Konflikte offen zu Tage treten zu lassen. „Für mich als Fachkraft im Zivilen Friedensdienst sind Konflikte ein Bestandteil jedes gesellschaftlichen Zusammenlebens. Es geht nicht darum, sie zu unterdrücken, die Teilnehmer sollen sie vielmehr gemeinsam bewusst erleben“, so Tiemann weiter. Konflikte erweiterten den eigenen Horizont, sofern sie nicht in Gewalt umschlagen.

Michael Steeb, Geschäftsführer der AGEH, bestätigt: „Die Studenten lernen während der gemeinsamen Arbeit einen konstruktiven Umgang mit Konflikten kennen. Im Privatleben und in ihrem späteren Berufsleben können sie diese Fähigkeit weitergeben und einen Multiplikatoreneffekt bewirken“. Die AGEH kommt damit ihrer Vision einer friedlichen Welt ein Stück näher.


Über die AGEH:

Die 1959 gegründete Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH) ist der Personaldienst der deutschen Katholiken für Internationale Zusammenarbeit und staatlich anerkannter Entwicklungsdienst. 25 Mitglieder tragen den Verein. Zu diesen zählen katholische Entwicklungsorganisationen, wie das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, das Kolpingwerk und der Caritasverband. In der Kölner Zentrale betreuen 46 Mitarbeiter die mittlerweile ca. 280 Fachkräfte im Ausland. Die AGEH ist zudem einer von acht Trägern des von der Bundesregierung finanzierten Programms „Ziviler Friedensdienst“.

Die AGEH will dazu beitragen, dass das Leben in der Einen Welt in voller Entfaltung für alle möglich wird, die Menschen in Würde leben und die Armen als Träger und Gestalter ihrer eigenen Entwicklung und der ihrer Gemeinschaft eigenverantwortlich handeln können.

Für Rückfragen:


Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) e. V.
Frau Katharina Engels
Presse- und Arbeitsgemeinschaft Öffentlichkeitsarbeit
Ripuarenstr. 8, 50679 Köln
Telefon 0221/8896-210
Telefax 0221/8896-100
E-Mail: infoline@ageh.org
http://www.ageh.de

nic.pr
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Patrick Schroeder
Coburger Straße 3
53113 Bonn
Telefon +49 228 620 44 76
Telefax +49 228 620 44 75
email: patrick.schroeder@nic-pr.de



Web: http://www.ageh.de


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