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Fehlende Transparenz – Kinder sind vielfach die Leidtragenden

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Immer mehr Kinder leiden unter Übergewicht und Allergien – die Lebensmittelbranche reagiert


Berlin/Balingen, 21. Januar 2009, www.ne-na.de – Gesunde Ernährung spielt in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle. In fast jedem Supermarkt finden Verbraucher inzwischen Bioeier, Biogemüse oder Biojoghurts im Regal – gesunde Ernährung ist Trend und Bio boomt. Auch die Aussteller auf der aktuell stattfindenden Internationalen Grünen Woche www.gruenewoche.de reagieren auf diese Entwicklung. An zahlreichen Messeständen und auf dem 12. BIO MARKT bieten sie ein umfangreiches Sortiment an Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau.

Doch Ergebnissen des bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS, www.kiggs.de) zufolge hat Ernährung in Deutschland auch eine andere Seite. Die vom Robert-Koch-Institut www.rki.de im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit www.bmg.bund.de durchgeführte Studie ergab, dass in Deutschland ungefähr 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche übergewichtig sind. Dies liegt vielfach auch an der mangelnden Aufklärung über gesunde Ernährung und die Inhaltsstoffe der verschiedenen Lebensmitteln.

Um die Transparenz in puncto Ernährungsinformationen zu erhöhen, fordert der Vorstandsvorsitzende der Kaufmännischen Krankenkasse Ingo Kailuweit die gesetzliche Regelung von Nährwert-Kennzeichnungen bei Lebensmitteln. „Dann können Verbraucher beim Einkauf von Produkten auch Allergieauslöser leicht erkennen“, erklärt er.

Ob und wann die im vergangenen Jahr vielfach diskutierte Ampelkennzeichnung für Lebensmittel sich durchsetzen wird, hängt vor allem von Entscheidungen der Europäischen Union ab. Zur Zeit ist beim Thema Ernährungsinformationen besonders die Initiative der Branche gefragt.

Die ersten Unternehmen haben bereits auf den Trend zu mehr Aufklärung über Inhaltsstoffe reagiert und verbraucherorientierte Lösungen entwickelt. So bietet etwa der Balinger Technologiehersteller Bizerba ab Februar 2009 seinen Kunden ein Frischwaren-Management-System, mit dem der Handel auf eine umfangreiche Datenbank mit über 16.000 Artikelbeschreibungen in sechs Sprachen zugreifen kann. Ob zu Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch oder auch zu Kräutern und Gewürzen, alle wichtigen Informationen sind hier zu finden. „Zu allen Produkten gibt es kurze Einführungstexte, Nährwert- und Vitaminangaben, Allergiehinweise und weitere Artikelmerkmale“, erläutert Matthias Harsch, Mitglied der Geschäftsführung beim Balinger Technologiehersteller Bizerba www.bizerba.de.

So leiden auch immer mehr Kinder unter Allergien. Die Ergebnisse KiGGS belegen, dass 41 % der 3- bis 17-Jährigen mindestens gegen ein Allergen sensibilisiert sind, etwa 20 % gegen Lebensmittel. Knapp 10 % der untersuchten Kinder reagieren etwa allergisch auf Weizenmehl. Auch Milchprotein und Eiklar sind häufige Allergieauslöser.

Die warenkundlichen Inhalte der Bizerba-Datenbank stammen von dem renommierten TEUBNER VERLAG www.teubner-verlag.de, ein Unternehmen der GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH. Der Verlag publiziert hochwertige Kochbücher und steht bei Profiköchen und passionierten Hobbyköchen für höchste Kompetenz in den Bereichen Warenkunde, Küchenpraxis und Rezepte. Erfahrene Ernährungsberater liefern zusätzlich aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu einzelnen Nahrungsmitteln und Produktgruppen.

Die langatmige Diskussion über die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln sollte nun endlich zu einem Ende kommen, damit Verbraucher zukünftig auf die Ernährungsinformationen über die Lebensmittel im Supermarkt-Regal vertrauen können und wissen, was sie kaufen. Handeln statt Reden ist hier schon lange gefragt!

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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sabine Jokl, verantwortlich.

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