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BOV Aktiengesellschaft |

Zusammenarbeit gegen Konsum von Suchtmitteln in der Ausbildung

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BOV koordiniert Projekt von Wissenschaft und Unternehmen


Die BOV Aktiengesellschaft koordiniert in Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Gesamthochschule Wuppertal ein Projekt zur Prävention des Konsums von Suchtmitteln in der Ausbildungssituation. Unter der Leitung von Walter Jankowski, Lehrbeauftragter im dortigen Fachbereich Erziehungswissenschaften, entsteht durch die Zusammenarbeit von Wirtschaftsunternehmen und Forschungsgruppe ein praxisnahes Lehrprogramm, um Ausbilder und Personalverantwortliche auf eine mögliche Suchtproblematik in ihrem Unternehmen vorzubereiten. Darüber hinaus werden adäquate Interventionsmöglichkeiten erarbeitet. BOV konnte namhafte Wirtschaftsunternehmen wie die Deutsche Telekom AG, Telekom Training Center Berufsbildung Essen, Motorola GmbH, Wirtschaftsbetriebe Duisburg oder GE CompuNet Essen für eine erste Informationsveranstaltung über das Projekt gewinnen.

Auch die Politik hat bereits ihr Interesse bekundet. Das Ministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, bei dem im Rahmen des Landessuchtprogramms auch die Landeskoordination für die berufliche und soziale Integration Suchtkranker in NRW angesiedelt ist, stellt seine Position auf einer der nächsten Veranstaltungen dar. Von einem großen Krankenkassenverband ist eine mögliche Begleitung signalisiert worden. Die Deutsche Stiftung zur Förderung der Gesundheit e.V. mit Sitz in Bonn, welche sich als Bindeglied zwischen der mittelständischen Wirtschaft und dem Gesundheitswesen versteht, will sich für eine Teilhabe kleiner und mittlerer Unternehmen am Projekt einsetzen. Unterstützung leistet zudem der Essener Unternehmensverband e.V. in Kooperation mit dem BildungsCentrum der Wirtschaft Essen.

Verantwortungsbewusstsein ausbildender Unternehmen

"Neben Familie und Schule sind ausbildende Unternehmen maßgeblich an der Sozialisation junger Menschen beteiligt und müssen sich daher auch ihrer Verantwortung in Problemfeldern bewusst werden, die in der betrieblichen Ausbildung bisher unterrepräsentiert sind", meint Anke Niewerth, Ausbildungsleiterin bei der BOV Aktiengesellschaft. "Zwar war BOV bisher nicht betroffen, jedoch stellt die Mitarbeiterabhängigkeit von Suchtmitteln potenziell für jedes Unternehmen ein Problem dar, das es frühzeitig zu erkennen und adäquat zu bekämpfen gilt."

Praxisnähe des Forschungsprojekts ist einzigartig

Verglichen mit vorliegenden Präventionskonzepten erhält das Projekt durch die Mitarbeit der Unternehmen einen einzigartigen Praxisbezug. Im Anschluss an die konzeptionelle und theoretische Vorarbeit durch Dozenten und Studenten der Universität Wuppertal werden jetzt die Erfahrungen der Unternehmen systematisch mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen abgeglichen. Ziel ist es, ein praxisnahes Curriculum für ein Training von Ausbildern zu entwerfen, welches Kommunikation und Interaktion als tragende Säulen der Ausbildungssituation begreift und auch berücksichtigt, dass Lebensstile und Kommunikationsformen zwischen Ausbildern und Auszubildenden mitunter erheblich voneinander abweichen.

Alarmierende Ergebnisse aufgrund sozialen Wandels

Derzeit wird in der Altersgruppe der 18 bis 39jährigen eine Lifetime-Prävalenz für Aufputschmittel und Designerdrogen von über 4 % (Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren) festgestellt. Zurückgeführt wird das alarmierende Ergebnis vor allem auf die Änderung von Verhaltensweisen und Konsummustern im Rahmen des gesellschaftlichen Wandels.

Web: http://www.bov.de/presse


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Martin Möllmann, verantwortlich.

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