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Mittelstandsfirmen werden häufig von Geschäftsproblemen überrascht

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In fast jedem zehnten Fall entstehen daraus existenz-bedrohende Situationen


Gesetz zur Kontrolle und Transparenz (KonTraG) verpflichtet Firmen zum Risikomanagement


(Hürth, 12.07.2002) Vier von fünf Mittelstandsunternehmen sind im Verlauf der letzten 12 Monate von plötzlichen Problemen mit größerer geschäftlicher Tragweite überrascht worden. In jedem vierten Betrieb führten sie nach einer Erhebung der Kommunikations - und Marktforschungsagentur Denkfabrik zu einer schwierigen wirtschaftlichen Situation, acht Prozent der Firmen gerieten dadurch sogar in eine existenzielle Bedrohung. Fast jedes zweite Unternehmen wurde als Folge der unerwarteten Probleme in seinem Geschäftserfolg beeinträchtigt. Bei 46 Prozent der Firmen schmälerten sie das Wettbewerbsgeschäft. Befragt wurden 711 Mittelstandsbetriebe.

„Eine wesentliche Ursache dafür ist, dass in den meisten Fällen nur eine geringe Neigung zur Vorsorge besteht“, urteilt Wilfried Heinrich, Geschäftsführer der Denkfabrik. So führt nur jedes vierte Unternehmen regelmäßig konsequente Risikoanalysen als Schutz vor unerwarteten Entwicklungen in seinem Geschäftsbetrieb durch. Die Mehrheit der Firmen begnügt sich stattdessen mit unsystematischen oder punktuellen Risikobetrachtungen oder verzichtet auf jegliche Präventionsmaßnahmen. Dabei ist nach dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) die Firmenleitung verpflichtet, ein Überwachungssystem zur Früherkennung gefährdender Entwicklungen einzurichten. Betroffen von diesen Bestimmungen zum Risikomanagement sind entgegen der weit verbreiteten Meinung nicht nur Aktiengesellschaften, sondern auch Unternehmen in anderer Rechtsform mit über 6,87 Millionen Euro Jahresumsatz oder mehr als 50 Mitarbeitern.

Ergebnisse:

Führen Sie regelmäßige Risikoanalysen für Ihre Geschäftsverhältnisse durch?
· ja, sehr systematisch: 25%
· regelmäßig, aber unsystematisch: 34%
· nur sporadisch beziehungsweise
punktuell: 32%
· selten/nein: 9%
(Quelle: Agentur Denkfabrik; n=711 Mittelstandsunternehmen)

Sind in den letzten 12 Monaten unerwartete Probleme von wesentlicher Bedeutung für Ihr Unternehmen entstanden?
· ja, mehrfach: 45%
· einzelne: 37%
· nein: 18%

Welche Konsequenzen entstanden aus diesen überraschenden Entwicklungen?
· existenzielle Probleme: 8%
· wirtschaftliche Schwierigkeiten: 29%
· Probleme im Wettbewerbsgeschäft: 46%
· Problemein derProduktstrategie: 26%
· personelle Probleme: 19%
· Organisations-/Managementprobleme: 21%
· andere Probleme: 14%
· keine oder geringe Konsequenzen: 17%
(Mehrfachnennungen möglich)



Denkfabrik GmbH
Kommunikations- und Marktforschungsagentur
Wilfried Heinrich (verantwortlich)
Pastoratstr. 6, 50354 Hürth
www.agentur-denkfabrik.de
Tel. 02233 / 6117-0
Fax 02233 / 6117-71
heinrich@agentur-denkfabrik.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Wilfried Heinrich, verantwortlich.

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