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NASA Ames nimmt größten ´SGI Origin 3800´-Rechner mit ´Single-System Image´ in Betrieb

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512 CPUs arbeiten auf gemeinsames Memory zu und werden damit aufwendigste Probleme bei Life- und Geo-Sciences lösen


München, 3. April 2001 – SGI hat jetzt beim Forschungszentrum NASA Ames als weltweit erstem Kunden einen mit 512 CPUs konfigurierten Supercomputing-Server der neuen Produktlinie SGI Origin 3000 installiert. Das ist die derzeit maximal verfügbare Prozessor-Ausstattung dieses innovativen HPC-Systems (für High-Performance Computing). Es handelt sich um das erste, auf der Modular-Technologie SGI NUMAflex basierende Einzelsystem, bei dem die Parallelverarbeitungsleistung einer solchen Zahl von CPUs unter einem ´Single-System-Image´ (SSI, mit nur einem Betriebssystemkern) zur Verfügung steht.

Extrem herausfordernde Simulationsanwendungen, die beim NASA Ames Research Center im kalifornischen Moffett Field anstehen, können die geballte Prozessor-Power in einer einheitlichen ´Shared-Memory´-Betriebsumgebung nutzen: Sei es bei Lebenswissenschaften oder Raumfahrttechnik, bei Erderkundung oder bei der Verfolgung von Unwettern - mit dem SGI-System lassen sich Fragestellungen auf einem neuen Komplexitätsniveau verfolgen. Denn es können sämtliche CPUs auf einen einzigen, großen, gemeinsam adressierbaren Hauptspeicher zugreifen und das Problem dort bei schnellster gegenseitiger Abstimmung und unter optimaler "Hand-in-Hand"-Kooperation abarbeiten.

Vor der nächsten Stufe: ISS mit 1,024 CPUs
Das jetzt installierte Modell SGI Origin 3800 ist das erste von zwei 512-CPU-Systemen, die vom NASA Ames geordert wurden. Im Zuge eines bereits im Herbst 2000 angekündigten Projekts wollen SGI und der herausfordernde Anwendungspartner die bisherige Obergrenze von 512 Prozessoren gemeinsam weiter ausdehnen und für die 3000er-Linie eine SSI-Fähigkeit bis zu 1,024 CPUs entwickeln. Das Projekt ist im Prinzip eine Fortschreibung der erfolgreichen bisherigen Kooperation. Schon an der Entstehung der jetzt kommerziell verfügbaren SSI-Systeme mit 512 CPUs war das NASA Ames beteiligt - sowohl als treibender Kunde wie auch mit eigenen Beiträgen und innovativen Technologien.
So haben Ingenieure und Forscher von NASA Ames den Prototypen des 512-CPU-SSI-Systems durch Kombination zweier 256-CPU-Maschinen vorangetrieben und auch eine Technik namens ´Shared Memory Multilevel Parallelism´ erfunden, mit der man sehr viel einfacher als bislang Anwendungssoftware erstellen kann, die die Kommunikation zwischen den vielen CPUs ausnutzt und damit die Parallelverarbeitungsmöglichkeiten des Supercomputing-Systems äußerst effizient zum Tragen bringt.

10x schneller zu neuen Raumfahrzeugen
Laut Bill Feiereisen, am NASA Ames Leiter der Numerical Aerospace Simulation (NAS) Systems Division, wird man mit Hilfe des 512-CPU-Systems enorme Produktivitätsfortschritte realisieren. Die Berechnung einer Tragflächenumströmung ist jetzt innerhalb Tagesfrist mit einer Genauigkeit und Komplexität möglich, wofür vor einiger Zeit Laufzeiten von Monaten und Jahren erforderlich gewesen wären. Alleine gegenüber den vorher eingesetzten Systemen erreichen die Forscher in Moffett Field in einigen Anwendungen der Raumfahrzeugentwicklung eine Leistungssteigerung um den Faktor 10.

Zielvorstellung: Weitere Leistungsverdopplung
Der Fortschritt soll in die Zukunft geradewegs "extrapoliert " werden. Können heute 512 Prozessoren auf jedes einzelne Byte des bis zu 1 Terabyte ausbaubaren Hauptspeichers sehen und damit im Nu erkennen, ob eine andere CPU dort aktualisierte Daten ablegt, so soll dies schon bald auch für 1,024 Prozessoren gelten. Feuereisen: "Nach unseren Hochrechnungen müsste die 1,024-CPU-Maschine dann in etwa die doppelte Leistung erbringen".
Auf dem System wird NASA Ames im Bereich Strömungsmechanik u.a. seinen hochgradig parallisierten CFD-Code Overflow-MLP (Multi-Level Parallelism) fahren. Andere große Applikationen werden auf den Gebieten Auronautik, Life- und Earth-Sciences sowie bei der dringlichen Frage nach der wesentlich besser vorausberechenbaren Hurrican-Ausbreitung laufen.

Bildmaterial ist erhältlich unter: http://www.nas.nasa.gov/About/Media/graphics.html


Weitere Informationen: Marion Moia Tel 089-46108-240, Fax 089-46108-281
Stefan Ehgartner, Harvard PR: Tel 089-532957-0, Fax 089-532957-888

Silicon Graphics Inc., Mountain View/Kalifornien, www.sgi.com, stellt als marktführender Anbieter im Bereich Technical Computing die weltweit leistungsfähigsten Server, Supercomputer und Visual Workstations zur Verfügung. Mit Hilfe seines weiten Lösungsspektrums für High-Performance Computing und Visual Computing sind Kunden in den Schlüsselmärkten Fertigung, Forschung und Lehre, Wissenschaft, Telekommunikation und Medien in der Lage, neue Einsichten zu gewinnen und die herausforderndsten Aufgaben zu lösen.


Web: http://www.sgi.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Marcella Schwalb, verantwortlich.

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