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BrainLAB präsentiert OP der Zukunft: BrainSUITE

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München, den 18. Juli 2002 – Die BrainLAB AG, eines der weltweit führenden Unternehmen für computergestützte Chirurgie, präsentiert den ersten vollintegrierten Operationssaal für die Neurochirurgie. Das schlüsselfertige OP-Konzept BrainSUITE verknüpft erstmals die einzelnen Arbeitsschritte einer Operation direkt miteinander – von der Diagnostik über Navigation, intraoperative Magnetresonanztomographie (MRT) und Chirurgie bis hin zur Qualitätskontrolle. Anhand der intraoperativen MRTs vom Gehirn des Patienten lässt sich noch vor Schließen der Wunde überprüfen, ob der Tumor vollständig entfernt wurde. Die Vorteile hierbei: Verhinderung erneuter Operationen aufgrund verbliebener Tumorreste, optimale Versorgung des Patienten und verkürzte OP-Zeiten. Auf diese Weise werden Klinikkosten gesenkt. Zentrale Komponenten der BrainSUITE sind die Navigationstechnologie VectorVision von BrainLAB, die dem Chirurg über 3D-Visualisierung den Weg zum Tumor weist, und ein Hochfeld-Magnetresonanztomograph (MR) mit 1,5 Tesla Feldstärke von Siemens Medical Solutions. Die Integration der beiden Produkte erlaubt es dem Chirurg, aktuelle diagnostische Bilddaten unmittelbar für die Navigation zu nutzen und chirurgische Eingriffe mit größtmög-licher Präzision durchzuführen. Auf einem großen Wandbildschirm werden alle wichtigen Patientendaten für das gesamte OP-Team gut sichtbar dargestellt. Die Integration von Navigationssystem und MR ist bereits in der neurochirurgischen Klinik der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen im Einsatz.

Navigationstechnologie und 3D-Visualisierung sind heute wesentliche Bestandteile bei Gehirn-operationen. Dabei bilden präoperative, d.h. vor der Operation erstellte Bilder der Hirnanatomie die Basis. Das Problem bisher:
Liegt zwischen den präoperativen Bildern des Patienten und dem chirurgischen Eingriff eine größere Zeitspanne, können anatomische Veränderungen auftreten.
Um dies zu vermeiden, integriert das BrainSUITE-Konzept erstmals intraoperative MRT.

Der Ablauf eines neurochirurgischen Eingriffs in der BrainSUITE
Das MR liefert dem Chirurg unmittelbar vor dem Eingriff aktuelle Bilddaten des bereits narkotisierten Patienten in hoher Auflösung. Dadurch kann der Chirurg anatomische Gewebeverschiebungen, die während der Operation auftreten (Brainshift), rechtzeitig erkennen und in die weitere Operationsplanung einbeziehen. Die neuen Bilder stehen der Navigation sofort zur Verfügung. Das bewährte Navigationssystem VectorVision ermöglicht dann eine exakte Planung, Simulation und Durchführung des Eingriffs. Die einzelnen Schritte können auf einem großen Wandbildschirm vom gesamten OP-Team problemlos verfolgt werden. Neben sämtlichen prä-, intra- und postoperativen Patientendaten lassen sich Online-Videobilder des ebenfalls integrierten Mikroskops, eine vergrößerte 3D-Visualisierung von Gefäßbäumen und digitalisierte anatomische Zeichnungen dar-stellen. Die Qualitätskontrolle vor Schließen der Operationswunde erfolgt mittels MR-Scan direkt am OP-Tisch unter sterilen Bedingungen: Der Patient wird auf dem OP-Tisch in das MR gefahren. Ein wichtiger Vorteil, denn damit wird der Transport des mitten in der Operation befindlichen Patienten in einen Diagnostikraum vermieden und wertvolle OP-Zeit gespart. Probleme der Ver-sorgung oder einer möglichen Infektionsgefahr werden somit ausgeschlossen. Durch die umfassende Nutzung und Aktualisierbarkeit der MRT-Daten auch während der Operation kann die Genauigkeit des Eingriffs signifikant erhöht werden. Anhand der finalen Kernspinaufnahmen überprüft das OP-Team die vollständige Entfernung des Tumorgewebes. Eine eventuell nötige
Re-Operation kann dadurch meistens vermieden werden.

Prof. Dr. Fahlbusch, Direktor der Neurochirurgischen Klinik der Friedrich-AlexanderUniversität Erlangen, kommentiert: „Der für den Patienten wichtigste Aspekt ist ohne Frage, dass wir in Erlangen ohne großen Zeitaufwand schon während der Operation schneller und mit höherer Sicherheit feststellen können, ob ein Tumor bereits vollständig entfernt wurde oder ob eine
Nachresektion die Radikalität des Eingriffs erhöhen kann. Wir können jetzt noch schonender und effektiver operieren.“

Die zentralen Komponenten der BrainSUITE VectorVision sky: Die deckenmontierte Navigationslösung ist speziell auf die Integrationsaspekte der BrainSUITE zugeschnitten, garantiert zusätzliche Sicherheit im MRT-Bereich und erlaubt durch die Deckenmontage eine ungehinderte Bewegung des Operationstisches für die intraoperative Bildgebung.

MR Magnetom Symphony mit 1,5 Tesla Feldstärke ist ein High-End-MR, das in Bezug auf große Aufnahmegeschwindigkeit wie auf hochauflösende Bildgebung für neurologische Fragestellungen prädestiniert ist. Das MR generiert während eines Eingriffs aktuelle Bilddaten von hoher Qualität, die mittels Navigation umfassend und flexibel genutzt werden können.

Chirurgischer Operationstisch: Ein den neurochirurgischen Anforderungen entsprechender Operationstisch erlaubt die intraoperative Bildgebung, ohne dass Monitoring und Anästhesie bewegt werden müssen.

OP-Display: Ein großflächiger Wandbildschirm (4 Meter x 1,1 Meter) ermöglicht die übersichtliche Darstellung aller für das OP-Team relevanten Patientendaten und Informationen.

Über Siemens Medical Solutions (Med)
Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte, Dienstleistungen und Komplettlösungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum über bildgebende Systeme für Diagnose und Therapie, die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen, die Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen optimieren und zu einer höheren Effizienz führen. Zum Angebot gehört auch die Übernahme des Datenmanagements beim Kunden als Application Service Provider bis hin zu an spezifischen Krankheitsbildern ausgerichtetem Prozessmanagement in der Vorsorge, Heilung und Pflege. Med beschäftigt weltweit rund 30 000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2001 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,2 Mrd. Euro sowie einen Auftragseingang von 8,4 Mrd. Euro. Das EBITA betrug 808 Mio. Euro. Weitere Informationen unter http://www.siemensmedical.com.

Über Neurochirurgische Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg
Eine der größten Neurochirurgischen Universitätskliniken Deutschlands (Direktor Prof. Dr. Rudolf Fahlbusch), hat u.a. im Rahmen der computerassistierten Neurochirurgie 1992 die Neuronavigation eingeführt, begründete später die funktionelle Neuronavigation, hat Ende 1995 die intraoperative Kernspintomographie in den Operationssaal eingeführt, damals mit einem Niederfeldsystem
(0,2 Tesla), jetzt mit einem Hochfeldsystem (1,5 Tesla, Firma Siemens). Neuartig ist dies in der Kombination mit funktioneller Neuronavigation unter Nutzung von BrainLAB-Systemen.

Über BrainLAB AG
Die BrainLAB AG mit Hauptsitz in Heimstetten bei München wurde 1989 gegründet und hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung medizintechnischer Geräte im Bereich der Orthopädie, Neuro- und Radiochirurgie/-therapie sowie HNO spezialisiert. Zu den von BrainLAB entwickelten Produk-ten zählen Software- sowie Hardwarekomponenten für die chirurgische 3D-Navigation, Komponen-ten für Linearbeschleuniger in der Radiotherapie sowie Komplettsysteme für stereotaktische Radio-chirurgie. Mit einem Umsatz von 80 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2001 und weltweit rund 500 installierten chirurgischen Navigationssystemen gehört BrainLAB zu den Marktführern in der com-putergestützten Chirurgie. Weltweit beschäftigt die BrainLAB AG über 400 Mitarbeiter, der Vertrieb erfolgt über eigene Büros in Paris, Madrid, London, Mailand, Sao Paulo, San Francisco, Chicago, Sydney, Dubai, Tokio, Neu Delhi, Hong Kong und Peking sowie Distributoren in über 70 Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter www.brainlab.com.



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Corinna Roiger, verantwortlich.

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