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Faurecia |

Erstes Halbjahr 2002: Wachstum oberhalb des Marktes,

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Nanterre, 23. Juli 2002

UMSATZ

In Millionen Euro 1.Hj 1.Hj Ver-
2001 2002 änderung
Autositze 1 839,6 1 973,7 +7,3%
Autoinnenraum 1 685,0 1 712,6 +1,6%
Abgassysteme 1 234,2 966,0 -21,7%
Frontends 299,1 305,7 +2,2%
INSGESAMT 5 057,9 4 958,0 -2,0%


Der konsolidierte Umsatz von Faurecia im ersten Halbjahr 2002 belief sich auf 4.958 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang um 2,0% im Vergleich zur Vorjahresperiode unter Berücksichtigung eines negativen Währungseffekts von 0,5%.

Dieser Umsatzrückgang ist hauptsächlich auf den Preisverfall bei den in Katalysatoren eingesetzten Edelmetallen zurückzuführen. Ungeachtet des Katalysatorengeschäfts stiegen die Umsätze im angegebenen Zeitraum um 3,5% auf 4.526,8 Millionen Euro. Ausgehend von konstanten Wechselkursen betrug der Anstieg 4,0%. Dieses Wachstum wurde trotz eines Rückgangs in der europäischen Automobilproduktion um 5,4% im ersten Halbjahr 2002 erreicht.

Besonders positiv entwickelte sich der Geschäftsbereich Autositze mit einem Wachstum von 7,3% in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Faurecia profitierte dabei von seiner günstigen Positionierung bei neuen Modellen wie etwa dem Audi A4, dem Peugeot 307 und dem Toyota Yaris. Zudem baute das Unternehmen seine Absätze an General Motors stark aus, in Europa mit dem Anlauf des Opel Vectra, dem ersten europäischen Modell auf General Motors‘ Epsilon-Plattform in dem neuen Werk im britischen Deeside, und in Nordamerika mit dem Chevrolet Jimmy und dem Blazer.

Die Umsätze der übrigen Module des Fahrzeuginnenraums stiegen um 1,6% auf 1.712,6 Millionen Euro. Diese Wachstumsrate oberhalb des Marktes ist ebenfalls auf Faurecias Positionierung als Zulieferer neuer Modelle wie dem Renault Laguna und dem VW Polo zurückzuführen, sowie auf den Produktionsbeginn der Mercedes E-Klasse und des CLK, des Nissan Primera und des Renault VelSatis. Ein neues Werk wurde im ersten Halbjahr 2002 im brasilianischen São Bernardo do Campo eröffnet.

Im Bereich Abgassysteme sanken die Umsätze in den ersten sechs Monaten des Jahres um 21,7%. Ursache für diesen Rückgang waren die Preissenkungen für Edelmetalle, die in Katalysatoren verwendet werden. Sieht man vom Katalysatorengeschäft ab, so sanken die Umsätze im ersten Halbjahr um 2,6% auf 534,8 Millionen Euro. Ohne die Berücksichtigung der Wechselkursschwankungen betrug der Umsatzrückgang lediglich 2,1%.

Die Umsätze bei den Frontends stiegen um 2,2% auf 305,7 Millionen Euro. Der Großteil der Absätze in diesem Geschäftsbereich ging an AUDI und die PSA Peugeot Citroën-Gruppe.


FINANZERGEBNISSE

In Millionen Euro
1.Hj. 2.Hj. 1.Hj. 1.Hj.
2001 2001 2002 2001
pro- pro- veröf-
forma forma fentlicht

EBITDA 313,6 253,9 300,2 313,6
in % der
Umsätze 6,2% 5,6% 6,1% 6,2%
Betriebs-
ergebnis 154,0 105,7 129,0 154,0
in % der
Umsätze 3,0% 2,3% 2,6% 3,0%
Reinergebnis
(Anteil der
Gruppe) 7,0 (59,0) 0,6 4,5
Nettogewinn
je Aktie (in Euro)
- vor Goodwill-
Abschreib-
ungen 2,41 0,09 2,30 2,55
- nach Goodwill-
Abschreib-
ungen 0,29 (2,46) 0,02 0,28
Cash Flow 225,4 131,3 230,0 225,4
Kapital-
aufwand 208,8 229,4 181,9 208,8

Der Betriebsgewinn aus den ersten sechs Monaten des Jahres 2002 belief sich auf 129,0 Millionen Euro bzw. 2,6% des Umsatzes. Zwar fiel das operative Ergebnis geringer aus als im ersten Halbjahr 2001, als der Umsatzanteil 3,0% betrug. Es lag jedoch über dem Wert des zweiten Halbjahrs 2001, in dem sich die Betriebserträge auf 105,7 Millionen Euro bzw. auf 2,3% des Umsatzes beliefen.

Im ersten Halbjahr 2002 wurde der Betriebsgewinn durch weiterhin hohe Anlauf-Kosten gedämpft, die aber geringer als in 2001 ausfielen.
Um mit dem jetzigen und zukünftigen Umsatzwachstum Schritt zu halten, wurden in 2001 und 2002 mehrere Produktionsstätten eröffnet. Dies führte zu einem Anstieg der fixen Produktionskosten, welche mit dem Anlauf der Serienproduktion in diesen Werken aber absorbiert werden.
Die Nettoausgaben für Forschung und Entwicklung erreichten einen Stand von 119,6 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anteil von 2,4 % des Umsatzes gegenüber 2,8% im ersten Halbjahr 2001.
Der Reinertrag der Gruppe erreichte im ersten Halbjahr 2002 mit 0,6 Millionen Euro wieder die Gewinnschwelle, verglichen mit einem Proforma-Reinverlust von 59,0 Millionen Euro in der zweiten Hälfte von 2001 und einem Proforma-Reinertrag von 7,0 Millionen Euro in der ersten Jahreshälfte 2001. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,02 Euro bzw. 2,30 Euro vor Goodwill-Abschreibungen.

Die Nettoverschuldung der Gruppe reduzierte sich gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2001. Zum 30. Juni 2002 betrug der Wert 1.644,7 Millionen Euro, verglichen mit 1.761,3 Millionen Euro im Halbjahr zuvor. Bezogen auf das Aktienkapital vom 30. Juni 2002 in Höhe von 1.996,1 Millionen Euro betrug die Verschuldungsquote 0,82.

AUSBLICK
Für die zweite Jahreshälfte 2002 ist mit einem weiteren Rückgang der europäischen Automobilproduktion zwischen 2 bis 3% zu rechnen. Trotz dieser nachteiligen Wettbewerbsumgebung erwartet Faurecia für die zweite Jahreshälfte einen Umsatzanstieg in Höhe von 5%. Somit wird das Unternehmen auch den Trend fortsetzen, weiterhin oberhalb des Markt zu wachsen.


Kontakt: Fleishman-Hillard
Germany
Thomas Theuringer
Tel: 069 - 405 702 566
theurint@fleishman.com


Faurecia ist Europas drittgrößter Automobilzulieferer und einer der weltweit führenden Anbieter für sechs wesentliche Module: Sitz, Cockpit, Tür, Akustikmodul, Abgassystem und Frontend. Der Konzern erwirtschaftete 2001 einen Umsatz von 9,6 Milliarden Euro. Er ist in 27 Ländern vertreten und beschäftigt insgesamt über 50 000 Mitarbeiter an 150 Standorten. Faurecia ist an der Pariser Börse notiert.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nicole Urhahn, verantwortlich.

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