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NVIDIA reagiert auf Intels Gerichtseingabe

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Santa Clara, Kalifornien, 18. Februar 2009 - NVIDIA hat heute auf eine Intel-Gerichtseingabe am Court of Chancery im US-Bundesstaat Delaware reagiert. In seiner Eingabe behauptet Intel, dass sich die vor vier Jahren geschlossene Chipsatz-Lizenzvereinbarung nicht auf die künftige Intel-CPU-Generation mit „integriertem" Speicher-Controller wie Nehalem erstreckt. Die Eingabe betrifft nicht NVIDIA-Chipsätze, die aktuell ausgeliefert werden.

NVIDIA hat die Vereinbarung 2004 geschlossen, um Plattform-Innovationen für Intel-CPU-basierte Systeme zur Verfügung zu stellen. Umgekehrt hat Intel NVIDIAs umfangreiches Portfolio an 3D-, GPU- und anderen Computing-Patenten lizenziert.

„Wir sind überzeugt, dass unsere verhandelte Lizenz gültig ist", betont Jen-Hsun Huang, Präsident und CEO von NVIDIA. „Im Kern geht es bei dieser Angelegenheit darum, dass die Zeit der CPU abgelaufen ist und die Seele des PCs sich schnell zur GPU verschoben hat. Dies ist eindeutig ein Versuch, Innovation zu unterdrücken, um ein rückläufiges CPU-Geschäft zu schützen."

Seit der Unterzeichnung der Vereinbarung hat NVIDIA Innovationen wie SLI, Hybrid-Power und CUDA auf den Markt gebracht. Ion, die aktuellste Innovation, integriert eine leistungsstarke NVIDIA-GPU, Northbridge und Southbridge in einer kompakten Plattform. In Kombination mit einer CPU ermöglicht Ion eine 2-Chip-PC-Architektur für Intel-Prozessoren, zwei Jahre vor Intels eigener Lösung. Darüber hinaus bietet die Ion-Plattform die 10-fache Performance des aktuellen Intel-3-Chip-Designs (1).

Die Industrie und Verbraucher setzen heute gleichermaßen auf Innovationen von NVIDIA. Microsoft hat vor Kurzem seine Unterstützung für Ion bekanntgegeben, da die Plattform Usern die erste wahre Premium-Windows-Erfahrung biete.

Ende letzten Jahres hat Apple NVIDIAs Chipsatz für die gesamte neue Notebook-Linie einschließlich MacBook Classic, MacBook Air, MacBook und MacBook Pro ausgewählt. Heute liefern Unternehmen wie Acer, Alienware, Asus, Dell, Falcon Northwest, Fujitsu, Gigabyte, HP, Lenovo, MSI, NEC und Toshiba Innovationen von NVIDIA aus, die NVIDIA als Ergebnis der Vereinbarung mit Intel entwickelt hat.

Huang betonte, dass es angesichts des breiten und wachsenden Einsatzes von NVIDIA-Plattform-Innovationen nicht überraschend ist, dass Intel nun eine Auseinandersetzung über einen vor vier Jahren geschlossenen Vertrag initiiert. Innovationen wie Ion, SLI, Hybrid-Power und CUDA bedrohen Intels Möglichkeit, die PC-Plattform zu kontrollieren.

NVIDIA hat über ein Jahr versucht, die Unstimmigkeiten mit Intel in einer fairen und vernünftigen Weise beizulegen. NVIDIAs Chipsätze für Intels aktuelle CPU-Bus-Interfaces sind von der Auseinandersetzung nicht betroffen.


(1) Intel 3D Mark 2006 Ergebnis = 129, 1.280 x 1.024, Intel 945GC, 1 GB DDR2-533, Atom 1,6 GHz; NVIDIA 3D Mark 2006 Ergebnis = 1299, 1.280 x 1.024, GeForce 9300, 2 GB DDR2-800, Atom 1,6 GHz


Diese Presseinformation kann unter www.pr-com.de abgerufen werden.

NVIDIA ist der weltweit führende Anbieter im Bereich Visuelles Computing und Entwickler von programmierbaren Grafikprozessoren. Das Unternehmen entwirft zukunftsweisende Produkte für Computing, Unterhaltungselektronik und mobile Geräte. Die NVIDIA-Produktpalette reicht von GeForce-Grafikprozessoren für den Consumer-Markt über professionelle Grafiklösungen der Quadro-Linie bis hin zu den innovativen Tesla-Lösungen für High Performance Computing. NVIDIA hat seinen Unternehmenssitz in Santa Clara, Kalifornien, und Niederlassungen in Asien, Europa und Amerika. Weitere Informationen gibt es unter www.nvidia.de.

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Web: http://www.nvidia.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ulrich Schopf, verantwortlich.

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