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Borland steigert Umsatz im zweiten Quartal 2002 um 7 Prozent und operative Einnahmen um 14 Prozent

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Borland hat seine Halbjahresergebnisse und Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2002, das am 30. Juni endete, veröffentlicht. Demnach stiegen die Einnahmen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 7 Prozent von 56,0 Millionen US-Dollar auf 59,7 Millionen US-Dollar. Lizenzeinnahmen wuchsen um 5 Prozent von 47,5 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 50,1 Millionen US-Dollar. Die Bruttomarge verbesserte sich von 83 Prozent im zweiten Quartal 2001 auf 85 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die operativen Einnahmen bei Borland von 4,4 Millionen US-Dollar auf 4,9 Millionen US-Dollar. Ohne die durch Akquisitionen verursachten Kosten wuchs der Pro-Forma-Betriebsgewinn im zweiten Quartal 2002 von 5,2 Millionen US-Dollar auf 6,0 Millionen US-Dollar. Das entspricht einer Steigerung von 14 Prozent.

Nach der US-GAAP-Methode belief sich das Netto-Einkommen inklusive der Akquisitions-Kosten auf 4,7 Millionen US-Dollar oder 0,06 US-Dollar je Aktie. Im zweiten Quartal 2001 betrug das Netto-Einkommen noch 6,4 Millionen US-Dollar oder 0,09 US-Dollar je Aktie.

Für das zweite Quartal 2002 lag das Pro-Forma-Netto-Einkommen ohne die Akquisitions-Kosten bei 5,9 Millionen US-Dollar oder 0,08 Dollar je Aktie bei 74,6 Millionen durchschnittlich gewichteten Aktien im Umlauf. Im entsprechenden Vorjahresquartal erzielte Borland ohne Akquisitions-Kosten ein Pro-Forma-Netto-Einkommen von 6,7 Millionen US-Dollar oder 0,09 Dollar je Aktie bei 73,9 Millionen durchschnittlich gewichteten Aktien im Umlauf.

"Trotz des rauhen Wirtschaftsklimas hat Borland seine Umsätze weiter gesteigert", sagt Dale L. Fuller, President und Chief Executive Officer von Borland. "Dieses Quartal ist bereits das neunte Quartal in Folge, das wir profitabel beenden, und das zehnte in Folge, in dem wir einen positiven Cash-Flow erzielen konnten. Und das, obwohl Unternehmen weniger in IT investieren und mit existierenden Installationen arbeiten. Genau das ist Borlands Chance: Unsere Software-Technologie unterstützt Unternehmen aller Größen dabei, bestehende Systeme auch zukünftig optimal zu nutzen. Zudem trauen Unternehmen nur Anbietern, die technologisch führend sind und sich auf dem Markt behaupten können. Borland erfüllt beide Kriterien."

Das solide finanzielle Abschneiden von Borland hat laut Fuller auch dazu beigetragen, dass das Unternehmen bei Kunden als erste Adresse für Enterprise-Software gilt. "Durch unseren Erfolg sind wir marktführend bei Technologien wie Java, Linux, Wireless und Web-Services", so Fuller. "In der Tat haben wir unseren Umsatz bei Java, einem unserer Hauptgeschäftsbereiche, im Vergleich zum zweiten Quartal 2001 um 42 Prozent gesteigert. Das entspricht 43 Prozent des Gesamtumsatzes des zweiten Quartals 2002." Zudem hat Borland Highlander Engineering akquiriert und seine Position im Application Lifecycle Management-Bereich weiter ausgebaut.

Borlands Rapid Application Development (RAD)-Geschäftsbereich ging gegenüber dem zweiten Quartal 2001 um 28 Prozent zurück. Mit einem Beitrag zum Gesamtumsatz von 22 Prozent bleibt das RAD-Segment zweitstärkster Wachstumsmotor. Borlands Enterprise-Geschäft blieb gegenüber dem Vorjahresquartal konstant und generierte 19 Prozent des Gesamtumsatzes. Angetrieben wurde dieser Bereich von OEM-Sales. Einnahmen mit
Service-Leistungen stiegen um 14 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2001 und machten 16 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Borland profitiert weiterhin von seiner weltweiten Marktpräsenz und seinen zahlreichen Vertriebskanälen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs die Region Asia/Pacific um 38 Prozent und EMEA (Europe, Middle East and Africa) um 3 Prozent. Der Bereich "Americas" blieb unverändert. Größter Umsatzträger ist weiterhin "Americas" mit 45 Prozent, gefolgt von EMEA mit 35 Prozent und Asia/Pacific mit 20 Prozent.

Am 30. Juni 2002 konnte Borland auf eine stabile Finanzbasis zurückblicken. Das Unternehmen verfügt über liquide Mittel, immaterielle Vermögensgegenstände und Kurzzeit-Investitionen im Wert von 305,9 Millionen Dollar und keine Langzeit-Verschuldungen. Im Verlauf des Quartals hat Borland 330.000 Aktien im Wert von zirka 3,4 Millionen US-Dollar zurückgekauft. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2001 wuchsen die Rückstellungen von 21,5 Millionen Dollar um 5,2 Millionen Dollar oder 24 Prozent. Auf sequentieller Basis stiegen die Rückstellungen um 1,5 Millionen Dollar oder 6 Prozent auf 26,8 Millionen Dollar. Zudem generierte das Unternehmen ungefähr 10,2 Millionen Dollar in freiem Cash-Flow durch Geschäftsoperationen.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2002 stiegen die Umsätze bei Borland um 8 Prozent von 107,7 Millionen Dollar auf 116,8 Millionen Dollar gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr. Die Lizenzeinnahmen wuchsen um über 9 Prozent von 89,9 Millionen Dollar auf 97,8 Millionen Dollar. Die Bruttomarge betrug 85 Prozent gegenüber 84 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Inklusive der durch Akquisitionen verursachten Kosten betrug das Netto-Einkommen auf GAAP-Basis im ersten Halbjahr 2002 9,3 Millionen Dollar oder 0,12 Dollar je Aktie, verglichen mit einem Netto-Einkommen von 12,3 Millionen Dollar oder 0,17 Dollar je Aktie.

Ohne die Akquisitions-Kosten steigerten sich die Pro-Forma-Operativ-Einnahmen in den ersten sechs Monaten 2002 um 21 Prozent von 9,5 Millionen Dollar im Halbjahr 2001 auf 11,5 Millionen Dollar. Das Pro-Forma-Netto-Einkommen belief sich auf 11,7 Millionen Dollar oder 0,16 Dollar pro Aktie. Im ersten Halbjahr 2001 belief sich das Netto-Einkommen auf 12,9 Millionen Dollar oder 0,18 Dollar je Aktie.

Ausblick auf das dritte Quartal 2002 und das gesamte Geschäftsjahr

Borland erwartet, dass der Umsatz im dritten Quartal 2002 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 5 bis 10 Prozent ansteigt. Die Bruttomarge soll zwischen 83 und 85 Prozent und die Pro-Forma-Betriebsmargen zwischen 6 und 9 Prozent liegen. Erwartungsgemäß unterliegen die betriebsfremden Erträge den Veränderungen der US-amerikanischen Federal Funds Rate. Akquisitions-bezogene Ausgaben betragen im dritten Quartal und gesamten Geschäftsjahr schätzungsweise 1,25 bis 1,75 Millionen US-Dollar. Der effektive Steuersatz beträgt etwa 22 Prozent im verbleibenden Geschäftsjahr. Der Pro-Forma-Gewinn je Aktie soll im dritten Quartal bei 0,06 bis 0,08 Dollar liegen. Je nach Entwicklung des Borland-Aktienkurses wird die nach der US-Treasury-Methode errechnete Anzahl der durchschnittlich gewichteten Aktien zwischen 74 und 76 Millionen liegen.

Diese Presseinformation ist ab sofort im Internet abrufbar unter www.pr-com.de

Zum Unternehmen Borland:

Die Borland Software Corporation ist ein führender Technologie-Anbieter, dessen Produkte und Dienstleistungen die Entwicklung, das Deployment, die Integration und das Management unternehmensweit verteilter Software-Applikationen vereinfacht. Die Unterstützung aller relevanten Industriestandards garantiert Software-Entwicklern und Unternehmen Zukunftssicherheit bei gleichzeitigem Investitionsschutz. Ziel von Borland ist eine digitale Welt, in der Anwender sich frei entscheiden, mit welcher Programmiersprache und unter welchem Betriebssystem sie ihre Applikationen entwickeln und ablaufen lassen wollen. Borlands Produkte und Dienstleistungen ermöglichen Unternehmen, die Produktivität von Entwicklern zu steigern, Projekte schneller abzuwickeln, und dies bei gleichzeitiger Senkung der Total Cost of Ownership.

Das 1983 gegründete, weltweit operierende Unternehmen Borland hat seinen Hauptsitz in Scotts Valley, Kalifornien. Vom hessischen Langen sowie von München und einer Vertretung von Zürich aus betreut das Borland-Team Großkunden und Software-Entwickler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weitere Informationen zum Unternehmen sowie zu den Produkten und Dienstleistungen stehen unter www.borland.de beziehungsweise www.borland.com zur Verfügung.

Pressekontakte:

Borland GmbH
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