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ACG gibt Halbjahresergebnis 2002 bekannt

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- Positives Ergebnis trotz schwachem Marktumfeld - Umsatz und Geschäftsergebnis liegen im Plan für 2002 - Rohertragsmarge gesteigert

Wiesbaden, 19. August 2002. Die ACG AG (Neuer Markt: ACG), unabhängiger Komponenten- und Techno-logielieferant in den Märkten für Smart Cards, RFID (Ra-dio Frequency Identification) und Halbleiter, hat heute die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2002 bekannt ge-geben.

Das Unternehmen erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 143,6 Millionen Euro im Vergleich zu 186,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2001. Dies entspricht einem Rückgang um 23 Prozent. Das Ergebnis ist je-doch unter Berücksichtigung eines relativ starken ersten Halbjahres 2001, des niedrigeren Ausgangsniveaus im Halbleitermarkt sowie vor dem Hintergrund saisonaler Effekte zu bewerten. Darüber hinaus hat sich die Nach-frage nach Smart-Card- und RFID-Komponenten sowie elektronischen Bauelementen aufgrund einer zurückhal-tenden Investitionsneigung im zweiten Quartal leicht ver-ringert. Auch die klare Fokussierung auf höhermargige Geschäftsaktivitäten führte zu einem gesunkenen Um-satzniveau.

Der operative Gewinn (EBITDA) lag bei 1,0 Millionen Euro im Vergleich zu 5,1 Millionen Euro im ersten Halb-jahr 2001. Die EBITDA-Marge reduzierte sich von 2,7 auf 0,7 Prozent. Der Rückgang liegt vor allem im Verhältnis der Funktionskosten zu einem niedrigeren Umsatzniveau begründet. Im Bereich microIDENTT wird der Markt ver-stärkt mit neuen Produkten bearbeitet, die kurzfristig hö-here Materialkosten mit sich bringen, langfristig aber zu einem Ausbau der Kundenbasis und damit der Marktan-teile führen werden.
Im Bereich Technology Services wirkt sich vor allem der anhaltende Preisdruck auf elektronische Bauelemente negativ auf das Ergebnis aus.

In den Halbjahreszahlen schlagen sich darüber hinaus signifikant Einmalaufwendungen zum Zweck der Ratio-nalisierung nieder, wie beispielsweise Abfindungen, Be-ratungsleistungen oder Softwarekosten.

Die Rohertragsmarge konnte im Berichtszeitraum von 12,3 Prozent auf 13,4 Prozent gesteigert werden.
Der Free Cashflow war positiv und lag mit 48.000 Euro leicht über dem Vorjahreswert von 30.000 Euro.
Die liquiden Mittel der ACG AG betrugen zum 30.6.2002 16,9 Millionen Euro und haben sich im wesentlichen durch Investitionen ins Anlagevermögen, Tilgung von Bankverbindlichkeiten und den im ersten halben Jahr ausgewiesenen Nettoverlust verringert. Gegenüber dem Wert zum Jahresende 2001 ergibt sich somit eine Redu-zierung der liquiden Mittel um 4,7 Millionen Euro.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beläuft sich auf -314.000 Euro (Vorjahr: -43,0 Millionen Euro), der Fehl-betrag im Konzern reduzierte sich auf -1,22 Millionen Euro (Vorjahr: -45,3 Millionen Euro).

Dr. Cornelius Boersch, Vorstandsvorsitzender der ACG AG: „Die initiierten Restrukturierungsmaßnahmen zeigen bereits erste Erfolge. Die positiven Auswirkungen der wesentlich effizienteren Kostenstruktur infolge von spür-barem Personalabbau und restriktiven Budgetkürzungen werden sich aber erst im dritten und vierten Quartal nie-derschlagen. Mit den Ergebnissen sind wir angesichts des noch äußerst schwierigen Marktumfelds zufrieden und liegen im Rahmen unserer Erwartungen für das Ge-schäftsjahr 2002.“


Geschäftsbereiche behaupten sich trotz schwachem Marktumfeld

Technology Services
Der Geschäftsbereich Technology Services der ACG AG erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 94,8 Milli-onen Euro (Vorjahr: 136,1 Millionen Euro). Der operative Gewinn (EBITDA) lag bei 345.000 Euro im Vergleich zu 2,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2001.

Im Bereich Technology Services hat sich die Auftragsla-ge weiter stabilisiert. Dennoch bleibt der Halbleitermarkt in diesem Jahr weiter unter dem Niveau von 2000 und erholt sich nur langsam. Der Preisdruck auf elektroni-sche Bauelemente hielt auch in den letzten Monaten an.

Identification Technologies
Der Umsatz des Geschäftsbereichs Identification Tech-nologies lag bei 41,2 Millionen Euro und konnte damit auf dem Vorjahresniveau von 41,4 Millionen Euro gehal-ten werden.
Der EBITDA des Geschäftsbereichs war mit -380.000 Euro leicht negativ (Vorjahr: 457.000 Euro). In dem Er-gebnis berücksichtigt sind einmalige Restrukturierungs-aufwendungen. Mit positiven Auswirkungen der initiierten Maßnahmen rechnet die ACG im zweiten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres.




microIDENTT
Der Geschäftsbereich microIDENTT verzeichnete einen Umsatzrückgang von 8,8 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2001 auf 7,6 Millio-nen in 2002. Der EBITDA betrug 1,1 Millionen Euro (Vor-jahr: 1,8 Millionen Euro)
Die Produktion der microIDENTT-Gruppe lief im zweiten Quartal aufgrund der allgemein verhaltenen Nachfrage nach Smart-Card- und RFID-Produkten auf niedrigerem Niveau.
Als Sondereffekte schlagen sich in dem Ergebnis gerin-gere Umsatzerlöse im Bereich der kontaktbehafteten Module nieder. Zur Verbesserung der angebotenen Technologien sowie zur Prozessoptimierung wurden In-vestitionen in Höhe von 600.000 Euro vorgenommen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Produkti-onsbereich von einem Anziehen der Märkte überpropor-tional partizipieren wird.


Restrukturierungsmaßnahmen weitgehend abge-schlossen – Positive Effekte im zweiten Halbjahr 2002 erwartet
Die ACG setzte auch im abgelaufenen Halbjahr ihre ein-geleitete Restrukturierung und Vertriebsfokussierung konsequent fort und hat diese weitgehend abgeschlos-sen. Vor allem im Vertrieb wurden weitere qualifizierte Mitarbeiter eingestellt.
Darüber hinaus wurde die Integration vorangetrieben. Durch die Einführung gemeinsamer EDV-Plattformen wurden vor allem im Bereich Technology Services wich-tige Grundlagen zur Ausschöpfung von Synergien und zur Prozessoptimierung geschaffen.
Mit dem Ziel, die Vertriebswege der angebotenen Bau-elemente zu erweitern, wurde Ende Mai ein neu entwi-ckeltes Portal gestartet. Dieses bildet auf einer elektro-nischen Plattform die gesamten Überbestandsangebote der globalen ACG-Gruppe ab, die vorher auf fünf natio-nalen Servern angeboten wurden. Über das sogenannte eXcessPortal.com bietet die ACG ihren Kunden und In-teressenten über 50.000 verschiedene elektronische Bauelemente an. Der Großteil der Ware kann aufgrund der implementierten Logistik-Prozesse innerhalb von 24 Stunden geliefert werden und ist damit sofort verfügbar.
Um die Gemeinkosten weiter zu senken und Synergien auszuschöpfen werden im zweiten Halbjahr Standorte konsolidiert. Dies wird vor allem Deutschland, Brasilien, Frankreich und die USA betreffen.
Die Anzahl der Standorte wird sich von derzeit 36 auf insgesamt 31 verringern.


Ausblick
Aufgrund der schwachen Investitionsneigung im Smart-Card- und RFID-Markt hat eine Branchenbereinigung eingesetzt. Durch das Ausscheiden von Mitbewerbern aus dem Markt erwartet die ACG AG mittel- und langfris-tig positive Effekte auf ihren Geschäftsverlauf.
An den Entwicklungsperspektiven des Smart-Card-Marktes und dem langfristigen Wachstumstrend im Halb-leitermarkt wird festgehalten. Eine klare Vertriebsfokus-sierung soll gewährleisten, dass die ACG überproportio-nal am Marktwachstum partizipieren wird.
Die ACG AG hält an ihrem erklärten Ziel fest, in allen Geschäftsbereichen profitabel zu operieren und das Ge-schäftsjahr mit einem positiven EBITDA und EBIT abzu-schließen.





Pressekonferenz: 10.30h, Konferenzsaal Börse, Frankfurt
Analystenkonferenz: 14.30h, Konferenzsaal Börse, Frankfurt
Internationaler Analysten Conference Call: 17.30h


Web: http://www.acg.de/Page/corporate/Press/Start


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Harriet Sihn, verantwortlich.

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