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BI-Studie von mayato und RAAD Research

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Business-Intelligence-Potenziale in Deutschland


Berlin, 22. April 2009 — Die Wirtschaftskrise wirkt sich auf IT-Investitionen im BI-Umfeld weniger stark aus als auf andere Bereiche. Das ergab die Studie „BI-Potenziale 2009“ zum BI-Markt, die vom Marktforschungsinstitut RAAD Research und dem BI-Analysten- und Beratungshaus mayato durchgeführt wurde. Zwar meinen 41 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen, dass sich die Krise negativ auf IT-Entscheidungen auswirkt. Dennoch gehen 61 Prozent der Unternehmen davon aus, dass BI-Projekte nicht von der Konjunkturkrise beeinflusst werden. Dabei liegt die Investitionsneigung für den Bereich Business Intelligence bei 42 Prozent auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Obwohl das produzierende Gewerbe am deutlichsten unter der Krise zu leiden hat, zeigt sich die Branche hinsichtlich Einsatzgrad und Investitionsneigung als Vorreiter im strategischen BI.

Im Rahmen der Studie wurden im Januar dieses Jahres insgesamt 325 IT-Verantwortliche aus Unternehmen der Branchen Manufacturing, Retail und Transport sowie Services Industries und Public Sector interviewt. Zu den Teilnehmern zählten Unternehmen ab 200 bis über 5.000 Mitarbeitern. Der Fokus lag auf dem gehobenen Mittelstand – knapp 30 Prozent der Befragten kamen aus Unternehmen mit 500 bis 999 Mitarbeitern. Die Studie untersuchte konkret das BI-Spektrum von Datawarehouse-Infrastruktur, Reporting, Planning und Budgeting sowie Dashboards und Cockpits.

Der Bereich Reporting wird laut Aussage der IT-Leiter bereits in drei Viertel der Fälle mit einer Softwarelösung unterstützt. Allerdings zählen dazu nicht ausschließlich mächtige Suiten – auch MS Excel hält sich hartnäckig als Reportingtool. 70 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, bereits ein standardisiertes, unternehmensweites Reporting etabliert zu haben. Bereits über die Hälfte der Unternehmen setzt auf strategisches Reporting und nutzt nach eigenen Angaben Methoden wie Six Sigma oder Balanced Scorecard – mehr als von den Marktanalysten erwartet. Der Hauptfokus der Anwender liegt jedoch auf dem operativen Reporting, das zunehmend nicht nur dem Management und Controlling, sondern auch den Fachabteilungen zur Verfügung gestellt wird.

Der Einsatz von Dashboards und Management Cockpits erfolgt aktuell bei nur etwa jedem siebten Unternehmen. Offenbar ist der damit verbundene Aufwand für die Modellierung eines konsistenten und tragfähigen Kennzahlensystems für viele Unternehmen bisher zu hoch gewesen. Das Thema wird jedoch nach Ansicht der Marktforscher mit zunehmender Reife der BI-Strategie für die Unternehmen immer weiter in den Vordergrund rücken. Der Einsatz entsprechender Tools erfolgt derzeit nur bei jedem siebten Unternehmen. Davon wollen 45 Prozent hier noch 2009 in Neu- oder Ersatzinstallationen investieren.

Bisher haben 58 Prozent der Unternehmen ein Data Warehouse als Grundlage für BI-Anwendungen aufgebaut. Rund ein Viertel will in 2010 ein Projekt in diesem Bereich durchführen. Eine zentrale Bündelung der BI-Tools im Rahmen eine Competence Centers haben bisher nur rund sieben Prozent der Befragten umgesetzt.
„Trotz Investitionszurückhaltung in vielen Branchen spüren Unternehmen, dass sie bei Monitoring und Analyse ihrer Geschäftsprozesse noch viel Nachholbedarf haben. Sie wissen, dass sie gerade in Zeiten der Krise vor allem verlässliche Zahlen und Prognosen brauchen. BI wird auf der Liste der strategischen Themen nicht nur ganz oben bleiben, sondern in vielen Unternehmen sogar noch an Bedeutung gewinnen“, kommentiert Dr. Marcus Dill, Analyst und Geschäftsführer von mayato.

Die komplette Studie ist zu einem Preis ab 299,- Euro zzgl. MwSt. unter www.raad.de erhältlich.

Über mayato

Das BI-Analysten- und Beratungshaus mayato wurde im April 2007 mit der Vision der „perfekten Entscheidung“ gegründet. mayato deckt in drei Bereichen das Thema Business Intelligence komplett ab: „Think“ untersucht aktuelle Trends, Märkte, Methoden, Produkte und Technologien. In „Act“ werden integrierte und flexible Infrastrukturen für Business Analytics konzipiert und realisiert. Darüber hinaus unterstützen im Bereich „Analyze“ Statistik- und Data-Mining-Experten Konzerne bei der Analyse der Effizienz von Geschäftsprozessen mit Hilfe von innovativen Metriken.
mayato ist mit 30 Mitarbeitern an den Standorten Berlin, Bielefeld, Bonn, Heidelberg und Winterthur (Schweiz) vertreten. Nähere Infos unter www.mayato.com.

Über RAAD Research

Die RAAD Research GmbH ist einer der führenden Marktanalysten im Umfeld von Enterprise Applications in Deutschland. RAAD verfolgt konsequent den Ansatz, auf Basis umfangreicher Anwenderbefragungen die wichtigsten Entwicklungen und Trends des Marktes herauszuarbeiten und transparent darzustellen. Dabei beruht das Projektdesign, unabhängig von der konkreten Thematik, immer auf der Befragung eines signifikanten Anteils der gesamten Zielgruppe, um so einen tiefen Einblick in die untersuchten Märkte zu gewinnen. Ziel ist es, die Hochrechnung der Ergebnisse auf die Gesamtsituation ermöglichen zu können. Basis für die empirische Arbeit bildet dabei das RAAD ResearchPanel: Eine Datenbank, die nahezu alle Unternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern inklusive detaillierte IT-Profile umfasst. Weitere Informationen unter: www.raad.de





Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Tanja Stemmermann, verantwortlich.

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