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Weltmarkt für dezentrale Steuerungssysteme in der Prozessindustrie

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ABB ist Marktführer bei dezentralen Steuerungssystemen


Nach einem leichten Umsatzrückgang im letzten Jahr können die Anbieter von dezentralen Steuerungssystemen für die Prozessindustrie wieder optimistisch in die Zukunft blicken. Laut einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan sollen die weltweiten Umsätze von derzeit rund sieben Milliarden US-Dollar auf 9,87 Milliarden US-Dollar im Jahr 2008 ansteigen.

Dezentrale Steuerungssysteme dienen zur Automatisierung verschiedenster Aktivitäten wie Beobachtung, Datenerhebung, Anpassung, Steuerung, Planung, Inventur, Instandhaltung, Qualitätskontrolle und Terminierung von Prozessen. Hierdurch werden vor allem die Kosten bei großtechnischen Anlagen gesenkt und mögliche Umweltschäden reduziert. Speziell Versorgungsunternehmen, die Öl- und Gasindu-strie sowie Prozessindustrien, wie Chemie, Pharma und die Lebens-mittelbranche setzen derartige Systeme in ihrer Produktion ein.


Integration von SCADA und SPS

Neuere dezentrale Steuerungssysteme sind flexibel genug, um auch andere Steuerungsmöglichkeiten wie SCADA und Speicherprogram-mierbare Steuerungen (SPS) in einer einzelnen, einheitlichen Architektur zu integrieren. Im Vergleich zu SPS haben Dezentrale Steue-rungssysteme den Vorteil, dass sie eine komplett integrierte Lösung darstellen, die eine große Zahl von Input/Output Stellen kontrollieren kann. Weitere Vorteile sind fortschrittliche grafische Nutzerschnittstellen, Alarmmöglichkeiten und integrierte kontinuierliche Batch-Kontrollen.

Marktführer ABB

Der Markt wird von Großunternehmen dominiert, die über die entsprechende Erfahrung und das notwendige personelle Know-how verfügen. Marktführer ist ABB mit einem weltweiten Umsatzanteil von 22 Prozent. Auf Platz zwei folgt Emerson Process Management (vormals Fisher-Rosemount) mit 19 Prozent, vor Honeywell (18 Prozent), Siemens-Moore (12 Prozent) und Foxboro (12 Prozent). Ungefähr 25 Unternehmen sind in diesem Markt aktiv, wobei in Zukunft verstärkt kleinere Anbieter auftreten werden, die vor allem Instandhaltung, Upgrading und Systemintegration anbieten.

Preissenkungen sind der falsche Weg

Da die Systeme für die Anwender nur schwer voneinander zu unterscheiden sind, versuchen sich die Anbieter vor allem durch Preissenkungen von ihren Wettbewerbern abzuheben. Laut Frost & Sullivan sollten aber eher Fortschritte in der Steuerungssoftware und der kompletten Integration der Systeme erzielt und entsprechend an die Kunden kommuniziert werden. Auch die flexible Anpassung der Systeme auf steigende oder sinkende Produktionsvolumen gilt als ein entscheidendes Wettbewerbskriterium. 

Titel der Analyse:
World Distributed Control Systems Markets
(Report 7934)

Preis der Analyse: Euro 4.000,--


Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmensstrategien.

Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internatio-nale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Mar-ketingberatung aktiv.

Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hocht-echnologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Konferenzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot.

Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt sowie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.


Weitere Informationen:

Stefan Gerhardt
Public Relations Manager

Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel. 069-77033-11
Fax 069-234566
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Gerhardt, verantwortlich.

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