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Localization World: Mehrsprachige Produktdokumentation in der Life-Science- und Pharma-Branche

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„PreKonferenz“ bietet Workshops zu Medical Localization, Usability- und Readability-Testing für Anwender-Dokumentationen und medizinische Gebrauchsanweisungen. Berlin. Mit einer eigenen Konferenzreihe zum Thema „Medical Localization“ adressiert die Localization World speziell Unternehmen der Life-Science- und Pharma-Branche. Auf der Agenda stehen Roundtables, die Grundlagen und einen ersten Einstieg in das Thema liefern. Daneben gibt es vertiefende Workshops zu den Themen „Usability-Testing von Medizinprodukten“ und „Readability-Testing für Patienteninformationen“. Bei einer weiteren Podiumsrunde diskutieren u. a. Vertreter namhafter Unternehmen mögliche Wege, um die aktuelle wirtschaftliche Situation zu meistern. An der Ausarbeitung der Programminhalte mitgewirkt haben Vertreter von Lionbridge, St. Jude Medical, Medtronic, Boston Scientific, Shire, Medilingua Translations und Foreign Exchange Translations. Im Ausstellungsbereich der Localization-World-Konferenz treffen die Besucher auf Technologie-Hersteller, IT- und Sprachdienstleister sowie Full-Service-Anbieter. Neben einem Überblick über aktuelle Konzepte und neue Strategien für die mehrsprachige Erstellung von Software und Dokumentation ihrer Produktwelt bekommen die Besucher hier Anregungen zur Prozessoptimierung für ihr eigenes Aufgabengebiet. Die Localization World findet vom 9. bis 10. Juni 2009 in Berlin statt. Zur PreKonferenz lädt der Veranstalter am 8. Juni ein.

In kaum einem anderen Bereich sind die regulatorischen Vorgaben für die Erstellung der produktbegleitenden Information (Gebrauchsanweisung, Datenblatt, Broschüren, Beipackzettel, user interface und Ähnliches) derart umfangreich und restriktiv wie in der Pharma- und Life-Science-Branche. Je nach Exportland gilt es, länderspezifische Standards einzuhalten und Anforderungen zu erfüllen. Kunden erhalten mit den Produkten die produktbegleitende Dokumentation in der jeweiligen Landessprache – bei globaler Präsenz eines Unternehmens sind aktuell 25 Standardsprachen je Produktlinie zu unterstützen.
Die „Medical Localization World“ informiert Unternehmen der Life-Science- und Pharma-Branche umfassend darüber, wie sie ihre Internationalisierungsvorhaben vorantreiben und die dafür notwendigen Prozesse optimieren können.

Roundtable „Medical Localization“: Wohin geht die Reise?

Mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation setzen sich die Teilnehmer des Roundtable auseinander, der während der PreKonferenz am 8. Juni von 9 bis 12 Uhr stattfindet. Vertreter namhafter Unternehmen wie Siemens Healthcare, Caridian BCT, Roche Diagnostics, Medtronic, St. Jude Medical and Boston Scientific diskutieren unterschiedliche Möglichkeiten des Outsourcings, angefangen von Lokalisierungs- und Übersetzungsdienstleistungen bis hin zu Testverfahren oder der kompletten Erstellung der Produktinformationen. Es wird auch darum gehen, wie Ausschreibungen gestaltet sein müssen, um einerseits Kosten zu senken und andererseits den Qualitätsstandard weiterhin zu erfüllen. Eine weitere Fragestellung ist: Wie kann man die Herausforderungen, die mit Lokalisierungsprojekten verbunden sind, in wirtschaftlich angespannten Zeiten gezielt meistern? Auch Best-Practice-Beispiele, wie man mit verschiedenen Anbietern zusammenarbeitet und sie unmittelbar in die Prozesse einbindet, werden vorgestellt.

Workshop: Readability-Testing und Usability-Testing

Gerade bei Übersetzungen im medizinischen Bereich reichen in der Regel einfaches Korrekturlesen und das Einhalten der vorgeschriebenen Zyklen zur Qualitätssicherung nicht aus, um die hohen regulatorischen Anforderungen der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA), der U. S. Food and Drug Administration (FDA) oder des Ministry of Health, Labor and Welfare (MHLW) zu erfüllen. Deshalb wurden spezielle Testverfahren entwickelt, die sicherstellen, dass die Beschreibungen und Gebrauchshinweise für Arzneimittel oder die Dokumentationen für medizintechnische Geräte den hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen: Mit dem sogenannten Readability-Testing wird die Verständlichkeit von Patienteninformationen für Arzneimittel getestet. In der Medizintechnik werden gesamte Produktlinien inklusive Software und begleitender technischer Dokumentationen einem „Usability-Testing mit Kunden“ unterzogen, um die sichere Handhabung der Medizingeräte zu gewährleisten. Darüber hinaus gibt es noch weitere ausgefeilte Methoden der Qualitätssicherung wie beispielsweise die kognitive Auswertung oder das Rückübersetzen von bereits erstellten Übersetzungen in die Ausgangssprache mit anschließendem Abgleich mit der Urversion. Somit soll sichergestellt werden, dass der Ausgangstext auch zutreffend lokalisiert wurde.
Der Workshop bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichen Konzepten und Methoden vertraut zu machen. Mit fundierten Informationen und gezielter Unterstützung versetzt der Workshop die Teilnehmer in die Lage, das vermittelte Wissen anschließend in ihrem beruflichen Alltag umzusetzen.

Introduction to Medical Localization

Ein halbtägiger Workshop „Introduction to Medical Localization“ vermittelt Basiswissen und adressiert Teilnehmer, die sich einen ersten Einblick in Lokalisierungsvorhaben im medizinischen Bereich verschaffen möchten. Der Workshop bietet Informationen zu den verschiedenen regulatorischen Vorgaben, den Arbeitsweisen und den Anforderungen an das Qualitätsmanagement. Auch die Besonderheiten der Lokalisierung im medizinischen Bereich stehen auf der Agenda. Ergänzend berichten Experten der Branchen über ihre Erfahrungen in der Praxis und beantworten Fragen aus dem Plenum. Der Workshop eignet sich auch für Interessenten, die ihr Wissen auf den aktuellen Stand bringen möchten. Eingeladen sind sowohl Vertreter aus Unternehmen der Pharma- und Life-Science-Branche als auch Sprachdienstleister und Übersetzer.

Ulrich Henes, Gründer des Localization Institute in den USA und Ausrichter der Localization World, fasst zusammen: „Internationalisierung bedeutet vor allem, die Chancen zu nutzen, die der weltweite Markt bietet. Unternehmen können ihre eigene strategische Position stärken und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Unser Anspruch ist es, den Teilnehmern der Localization World das notwendige Wissen kompakt und verständlich zu vermitteln, damit sie ihre Internationalisierungsstrategie erfolgreich umsetzen, erweitern oder optimieren können.“

Die Localization World findet vom 8. bis 10. Juni 2009 im Maritim Hotel proArte in Berlin statt. Sie wird vom Localization Institute und der Fachzeitschrift MultiLingual Computing organisiert. Die Gebühr für die Teilnahme an der Konferenz beträgt 825 €. Interessenten, die die Localization World nur an einem Tag besuchen möchten, zahlen 425 €.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter www.localizationworld.com


Ihre Redaktionskontakte:

The Localization Institute, Inc.
Ulrich Henes
The Localization Institute
7601 Ganser Way
Madison, WI 53719, USA
Tel: +1 (608) 826 5001
E-Mail: ulrich@localizationinstitute.com
http://www.localizationworld.com

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Kolberger Straße 36
D-23617 Stockelsdorf
Tel: +49 451 88199-12
Fax: +49 451 88199-29
E-Mail: nicole@goodnews.de
http://www.goodnews.de

Web: http://www.localizationworld.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Solvey Kaiwesch, verantwortlich.

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