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Websense-Umfrage: Haftstrafe für Firmenchefs bei Datenverlust

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München, 18. Mai 2009 - Wenn vertrauliche Daten bei Unternehmen verloren gehen, befürworten immer mehr Sicherheitsexperten eine Gefängnisstrafe für die Geschäftsleitung. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Websense unter 104 Sicherheitsprofis auf dem e-Crime Congress in London.

Die Datenskandale des Jahres 2008 haben nicht den gewünschten Effekt gebracht, denn viele Unternehmen gehen unverändert fahrlässig mit dem Thema Datensicherheit um. Als Folge der Wirtschaftskrise kürzen zahlreiche Unternehmen die IT-Budgets sogar, und damit auch die Ausgaben für IT-Security. Zudem hat sich in der aktuellen wirtschaftlichen Situation das Risiko des Datendiebstahls vor allem seitens entlassener Mitarbeiter verschärft.

Die zwingenden Einsparmaßnahmen auf der einen Seite und die Forderung nach mehr Datenschutz und -sicherheit auf der anderen Seite sind für Unternehmen ein Balanceakt. Obwohl den Chefetagen die Tragweite von Datenverlusten und Datenklau mittlerweile bekannt sein sollte, priorisieren sie das Thema IT-Security zu selten. Das werfen ihnen Sicherheitsexperten aus aller Welt vor. Websense, einer der führenden Anbieter im Bereich integrierter Web-, Messaging- und Data-Protection-Technologie, hat 104 Sicherheitsprofis auf dem e-Crime Congress 2009 in London zu diesem Thema befragt. 30% von ihnen fordern daher eine Haftstrafe für Firmenchefs, wenn vertrauliche Daten verloren gehen. Im Vorjahr waren es erst 26%.

Neben der Gefängnisstrafe für den Geschäftsführer oder den Vorstandsvorsitzenden wird auch der Ruf nach Schadensersatz beim Verlust sensibler Kundendaten immer lauter: 68% der Befragten befürworten dies, im vergangenen Jahr waren es „nur" 58%. Bei der diesjährigen Umfrage reicht für 62% der Sicherheitsexperten die Verhängung eines Bußgeldes für die Geschäftsleitung.

Rund drei Viertel der Sicherheitsexperten sind außerdem der Meinung, dass Arbeitnehmer bei Verlust ihres Arbeitsplatzes bereit wären, sensible Daten zu entwenden, um daraus Kapital zu schlagen. Erleichert wird das den potenziellen Datendieben durch die mangelhafte Organisation des Datenschutzes in Unternehmen, denn 51% der Befragten sind der Meinung, dass sich die Unternehmensführung weder darüber bewusst ist, wo die sensiblen Daten gespeichert sind, noch welche Mitarbeiter auf sie Zugriff haben.

„Vielen Sicherheitsverantwortlichen sind die Hände gebunden, weil ihnen die Unternehmensleitung die Budgets kürzt," erklärt Michael Scheffler, Regional Director Deutschland, Österreich und Schweiz. „Vielmehr müssen gerade in Zeiten einer wirtschaftlichen Krise der Datenschutz und die Datensicherheit höchste Priorität haben, weil mit mehr Datenmissbrauch zu rechnen ist. Hier sind zielgerichtete Investitionen notwendig, um die Sicherheitsgefahren zu bannen und die Risiken einzudämmen."


Diese Presseinformation und Grafiken können unter www.pr-com.de abgerufen werden.

Über Websense:

Websense (Nasdaq: WBSN), eines der führenden Unternehmen im Bereich integrierter Web-, Messaging- und Data-Protection-Technologien, schützt weltweit mehr als 44 Millionen Mitarbeiter in Unternehmen, Behörden und öffentlichen Organisationen vor externen Angriffen und internen Sicherheitslücken. Distribuiert über ein globales Netz von Channelpartnern helfen Websense-Software und gehostete Security-Lösungen Unternehmen dabei, sich vor bösartigem Programmcode jeder Art zu schützen, den Verlust vertraulicher Daten zu verhindern und für die Einhaltung verbindlicher Regeln bei der Internetnutzung zu sorgen. Weitere Informationen: www.websense.de.

Pressekontakte:

Websense Deutschland GmbH
Tanja Klein
Regional Marketing Manager, Centr. Europe
Elisabethstr. 91
D-80797 München
Tel. 089-5908-2366
tklein@websense.com
www.websense.de

PR-COM GmbH
Sandra Hofer
Account Manager
Nußbaumstr. 12
D-80336 München
Tel. 089-59997-800
Fax 089-59997-999
sandra.hofer@pr-com.de
www.pr-com.de

Web: http://www.websense.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ulrich Schopf, verantwortlich.

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