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Im Jahr 2015 knapp die Hälfte aller Neuwagen mit 42 Volt-Bordspannung

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Der Europamarkt für 42 Volt-Fahrzeuge und -Komponenten


Frankfurt am Main, 24. September 2002 Nachdem sich die Einführung der 42 Volt-Fahrzeugelektrik in Europa mehrfach verzögert hat, erwartet eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan nun eine forcierte Umstel-lung von 14 auf 42 Volt. Spätestens ab dem Jahr 2008 wollen die meisten Hersteller Fahrzeuge mit 42 Volt Bordnetz anbieten, ab 2015 sollen knapp die Hälfte aller Neuwagen mit der neuen Technik ausge-stattet sein.

Autohersteller und Zulieferer arbeiten derzeit gemeinsam an den er-forderlichen Standards. Strategische Allianzen, Jointventures und Gremien wie das MIT Consortium, das SAE 42 Volt Advisory Com-mittee und das Bordnetzforum sichern die Kompatibilität der ver-schiedenen Komponenten und sparen Entwicklungskosten.

Wegen des hohen Umstellungsaufwandes warten die Autohersteller jedoch noch auf einen echten Bedarf an 42 Volt-Systemen. Bis dahin optimieren sie die 14 Volt-Technologie weiter (beispielsweise durch flüssigkeitsgekühlte Drehstromgeneratoren), auch wenn der Umstieg auf 42 Volt letztlich kommen wird.

42 Volt macht Fahrzeuge umweltfreundlicher

Interessant werden könnten 42 Volt-Systeme nach Peter Bowlus, In-dustry Analyst bei Frost & Sullivan, zur Deckung des durch Komfort- und Sicherheitsfunktionen zunehmenden Strombedarfs sowie durch geringeren Kraftstoffverbrauch, geringere Emissionen und Einsparung von Hydraulikflüssigkeiten. Diese Vorzüge kommen insbesondere ab dem Jahr 2008 zum Tragen, wenn nach den dann geltenden Richtlini-en CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch gesenkt werden müssen.

Audi und PSA als Vorreiter

Entsprechend wollen die meisten Fahrzeughersteller ab 2008 Fahr-zeuge mit 42 Volt-Elektrik anbieten. Allerdings hat Audi schon jetzt eine 42 Volt-Windschutzscheibenheizung eingeführt, und PSA Peu-geot Citroen dürfte seine 42 Volt-Fahrzeuge im kommenden Jahr prä-sentieren. Außerdem sollen demnächst verschiedene 42 Volt-Sport-Utility-Vehicles (freizeitorientierte, geländegängige Fahrzeuge mit Allradantrieb, die eher für die Strasse, als für das Gelände entwickelt sind) auf den Markt kommen.

Fast die Hälfte aller Neuwagen im Jahr 2015 mit 42 Volt

Sobald die ersten Systeme im Einsatz sind und erste Erfahrungen vorliegen, wird der Markt spürbar wachsen. Der Anteil von 42 Volt-Fahrzeugen an den Neuwagen soll laut Frost & Sullivan Prognose bis 2008 auf fünf, bis 2012 auf 20 und bis 2015 auf 44 Prozent steigen.

Im Rahmen der 42 Volt-Systeme sollen vorzugsweise Kurbelwellen-startergeneratoren eingesetzt werden. Bis 2010 sollen mehr als fünf Prozent, bis 2015 27 Prozent der Starter und Generatoren in den Triebstrang integriert sein.

Verschiedene Zulieferersegmente involviert

Unter den Zulieferern der Autoindustrie sind insbesondere die An-bieter von Generatoren und Startern (wie Bosch, Continental, Sie-mens VDO, Valeo, ZF Sachs, Delphi und Visteon), Batterien (Varta, Saft, Fiamm, Exide, Delphi und Johnson Controls) und Elektronik (Delphi, Siemens VDO, Bosch, Hella, Valeo, Yazaki, Johnson Controls, Visteon, Phillips Semiconductors, Motorola, Infineon, Lear, Alcatel, Sumitomo, ST Microelectronics und AMI Semiconductors) an der 42 Volt-Technik interessiert.

In einer günstigen Position sind Unternehmen, denen eine breite Pro-duktpalette Einblick in das Zusammenwirken des gesamten Systems verschafft. Mit zunehmenden Stückzahlen werden voraussichtlich An-bieter standardisierter Lösungen erfolgreich sein, die sich die hohen Forschungs- und Entwicklungskosten leisten können.

Über innovative Zusatzfunktionen und -produkte auf 42 Volt-Basis könnten auch neue Unternehmen Zugang zum Kreis der Zulieferer der Autoindustrie finden. Entscheidend im Wettbewerb dürfte sein, die 42 Volt-Technologie zeitig auf den Markt zu bringen, bevor sie sich in der Breite durchgesetzt hat. 


Titel der Analyse:
Frost & Sullivan’s Analysis Of The European 42-Volt Vehicles And Components Market
(Report B086)

Preis der Analyse: Euro 6.500,--



Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzah-len und Unternehmensstrategien.

Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internatio-nale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Mar-ketingberatung aktiv.

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Weitere Informationen:

Stefan Gerhardt
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Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Gerhardt, verantwortlich.

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