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Frost & Sullivan |

Mangel an technischem Know-how eröffnet neue Einsatzbereiche für LIMS

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Der US-amerikanische Markt für Laborinformations- und Management-Systeme (LIMS)


Frankfurt am Main, 25. September 2002 Der zunehmende Einsatz von Computern in Labors und strengere Vorschriften in der Pharmaindustrie und verwandten Branchen sind die zentralen Wachstumsmotoren für Laborinformations- und Management-Systeme (LIMS). Entsprechend prognostiziert die internationale Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.biotech.frost.com) dem US-amerikanischen Markt für LIMS ein Umsatzwachstum von knapp 125 Millionen US-Dollar im Jahr 2001 auf mehr als 305 Millionen US-Dollar im Jahr 2007. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstumsrate von 16,1 Prozent.

„Der kommerzielle LIMS-Markt hat sich seit den 1980ern stetig weiter-entwickelt,“ so Justin Saeks, Research Analyst bei Frost & Sullivan. Aus-gehend von reinen Applikationen zur Erfassung, Verwaltung und Doku-mentation von Daten in der Qualitätskontrolle haben sich die Systeme zunehmend in die präklinische und klinische Forschung sowie die Pro-duktion ausgedehnt. Zu Beginn noch äußerst wartungsintensiv und fast ausschließlich von Experten nutzbar, wurden LIMS außerdem immer an-wenderfreundlicher.

Anhaltende Investitionsbereitschaft

Da LIMS die Zentralisierung von Information ermöglicht, die dann von Mit-arbeitern, Kunden und Regulierungsinstanzen gleichermaßen abgerufen werden kann, sind immer mehr Labors an entsprechenden Lösungen inter-essiert. Die anhaltende Investitionsbereitschaft in die informationsintensive Life-Science-Industrie wird die Nachfrage weiter ankurbeln und damit den Trend zur Verbesserung der Integration in F&E-orientierten Labors voran treiben. „Bisher waren die LIMS-Anbieter vor allem auf die Zielmärkte Qua-litätssicherung/Qualitätskontrolle- und andere Routinetest-Labors orien-tiert,“ erläutert Saeks. „Jetzt verschiebt sich der Schwerpunkt in Richtung Forschung und Entwicklung und weitere Segmente.“

Wirkstoffforschung neuer Abnehmermarkt

Die Ausstattung von F&E-Labors mit LIMS eröffnet den Systemanbietern zusätzlich die Möglichkeit, sich im derzeit äußerst lukrativen Markt für Wirk-stoffforschung und -entwicklung zu engagieren. Vielen potenziellen Kunden mangelt es am technischen Know-how, wenn es um die Implementierung eigener Systeme geht. Selbst Unternehmen mit kompetenten IT-Abteilungen sind laut Frost & Sullivan weitgehend auf kommerzielle LIMS-Produkte angewiesen.

Mit LIMS wettbewerbsfähig bleiben

Wer sich im Markt durchsetzen will, muss qualitativ hochwertige Systeme zu niedrigen Preisen bieten können, da viele Kunden einen Anbieterwechsel aus Kostengründen nicht scheuen. Die Fähigkeit, ein Produkt an den indivi-duellen Workflow eines speziellen Labors anzupassen, wird voraussichtlich viele kleinere Kunden anziehen, für die der Preis ein wichtiges Entschei-dungskriterium darstellt. Weitere Wachstumschancen ergeben sich aus dem Bedarf an LIMS-Upgrades vor allem von Seiten kleiner Kunden. Wem es gelingt, falsche Versprechen zu vermeiden, wird sich dadurch auf der Basis von Vertrauen und Loyalität einen festen Kundenstamm sichern können.

Thermo Labsystems auf Platz eins

Aus Kundenperspektive ist die Implementierung eines LIMS einer der be-sten Wege, wettbewerbsfähig zu bleiben. „Mit LIMS lassen sich nicht nur Prozesse im Bereich Qualitätssicherung/Qualitätskontrolle verbessern, son-dern auch Kosten und Ressourcen sparen,“ meint Saeks. Zu den führenden Anbietern im Markt gehören Thermo Labsystems mit einem Umsatzanteil von 15,1 Prozent im Jahr 2001, gefolgt von Applied Biosystems (13,5 Pro-zent) und LabVantage Solutions (9,7 Prozent). Weitere Anbieter sind Beck-man Coulter, LabWare, Chemware, Cimarron Software, Creon Lab Control, Forensic Technology, LabPlus, LIMS USA, PerkinElmer und RTS Life Scien-ces.
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Titel der Analyse:
U.S. Laboratory Information Management Systems Markets (Report A202-55)

Preis der Analyse: Euro 3.450,--
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Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmensstrategien.

Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internationale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Marketingberatung aktiv.

Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hochtechnologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Konfe-renzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot.

Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt so-wie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.

Ständig aktualisierte und ausschließlich von dem Expertenteam von Frost & Sullivan verfasste Nachrichten vom Biotechnologiemarkt finden sich im Internet unter http://www.biotech.frost.com.
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Weitere Informationen:

Katja Feick
Public Relations Executive

Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel. 069-77033-12
Fax 069-234566

katja.feick@frost.com


Web: http://www.presse.frost.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Katja Feick, verantwortlich.

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