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IT-Optimierung im Sinne der Geschäftsziele: Deutliche Defizite in der praktischen Umsetzung

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Aktuelle Studie von Forrester Research unterstreicht akuten Bedarf, IT-Systeme für die Anforderungen der Geschäftseinheiten zu trimmen / Fehlende Kompetenz, die IT-Performance strategisch zu messen, zu maximieren und zu managen

In Sachen IT-Optimierung liegen Theorie und Praxis weit auseinander: Zwar berichten 33 Prozent aller Technologieverantwortlichen von Unternehmen aus dem Kreis der Global 2000, dass Manager der dritten Führungsebene eine höhere Produkt- beziehungsweise Prozessqualität zu den IT-Aufgaben höchster Priorität zählen. Als sehr erfolgreich bewerten jedoch lediglich 15 Prozent die eigenen Anstrengungen, Software-Applikationen und die darauf aufbauenden Geschäftsprozesse so zu optimieren, dass diese alle vereinbarten Service Levels erfüllen und die übergeordneten Unternehmensziele umsetzen. Bei Konzernen mit Jahresumsätzen von mehr als zehn Milliarden US-Dollar sinkt der Anteil der zufriedenen IT-Verantwortlichen sogar auf unter fünf Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt Forrester Research in einer aktuellen Studie, für die das Marktforschungsunternehmen im Auftrag von Mercury Interactive (Nasdaq: MERQ) im August und September 2002 insgesamt 122 IT-Führungskräfte von mittleren und großen Unternehmen aus Europa und den USA befragt hat.

Im Rahmen dieser Untersuchung hat Forrester Research zudem deutlich unterschiedliche Qualitätssicherungsniveaus in den einzelnen Phasen ausgemacht, die Software-Anwendungen in ihrem Lebenszyklus durchlaufen: 30 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen sehr erfolgreich sei, Applikationen vor der Inbetriebnahme auf Herz und Nieren zu testen. Dass sich ihre Aktivitäten zur Performance-Optimierung laufender Anwendungen ähnlich effektiv gestalten, glauben jedoch nur 16 Prozent der IT-Verantwortlichen. Hinzu kommt: 41 Prozent aller Unternehmen, die eingekaufte Software-Tools für kontinuierliche Performance-Messungen einsetzen, können dennoch die Ursachen ernsthafter IT-Probleme nicht nachverfolgen oder deren Umfang nur vage einschätzen. Sogar 70 Prozent der Befragten betonten ihren Bedarf an neuen Lösungen, mit denen sich Testing- und Optimierungsziele besser umsetzen lassen.

Lediglich 25 Prozent aller IT-Verantwortlichen bezeichnen die Anstrengungen ihres Unternehmens als erfolgreich, die erforderliche Performance von Software-gestützten Prozessen in Form geschäftsrelevanter Service Levels zu definieren und deren Einhaltung zu überwachen. Das ist ein weiterer deutlicher Hinweis auf die großen praktischen Schwierigkeiten, Leistungswerte der IT mit den Bedürfnissen der einzelnen Unternehmenseinheiten in Bezug zu setzen.

Zu ihren großen aktuellen Herausforderungen zählen die Befragten:
• die stärkere Integration von IT und Geschäftsprozessen (35 Prozent),
• den Übergang der IT-Organisation von rein reaktiven Aufgaben zu einer neuen, auf vorausschauendem und aktivem Wirken beruhende Rolle innerhalb des Unternehmens (37 Prozent),
• das erfolgreiche Fortführen wichtiger Großprojekte (34 Prozent),
• die Gewissheit, dass IT-Pläne alle Geschäftsanforderungen und -ziele umsetzen,
• die Möglichkeit, den Einfluss der IT-Performance auf den Geschäftserfolg einschätzen zu können (29 Prozent).

CIO Technology Management Survey
„Die ‚CIO Technology Management Survey’ unterstreicht, dass sich Technologieverantwortliche nicht auf den zuletzt realisierten Fortschritten in Sachen Netzwerkverfügbarkeit ausruhen können. Es besteht ein akuter Bedarf an Lösungen, mit denen sich die Probleme der auf diesen Infrastrukturen aufbauenden, hochkomplexen Anwendungslandschaften identifizieren, beheben und präventiv ausschließen lassen“, betont Amnon Landan, President, CEO und Chairman of the Board bei Mercury Interactive, und führt aus: „Unternehmen benötigen heute einfach die Gewissheit, dass IT-Infrastrukturen zu den übergeordneten Geschäftszielen beitragen, die getroffenen Service Level Agreements erfüllen und ohne Fehlinvestitionen auskommen. Bisher galt die IT in der Regel als interner Dienstleister. Heute ist sie aber auch untrennbar mit dem gesamten Business verwoben und folgerichtig als ebensolches zu betreiben. In den nächsten fünf Jahren geht es für IT-Organisationen also vor allem darum, Prozesse neu zu strukturieren und reale Werte für ihr Unternehmen zu schaffen. Kurzum: Die zentrale Herausforderung lautet, mit weniger Mitteln mehr zu erreichen.“

Mehr Kostenkontrolle und stärkerer Fokus auf die Geschäftsziele
Die aktuelle Umfrage von Forrester Research untermauert zudem einen großen Bedarf an verbesserter Kostenkontrolle und an Instrumenten, mit denen sich Fehlinvestitionen vorbeugen lassen: Für fast 50 Prozent aller Technologieverantwortlichen hat es derzeit höchste Priorität, ihre gesamten Ausgaben zu drosseln und gleichzeitig Produkt- beziehungsweise Service-Qualitäten zu steigern. 51 Prozent der Befragten planen, die IT-Organisation in den kommenden zwei Jahren in eine Service- oder Business-orientierte Unternehmenseinheit zu verwandeln. Sogar 83 Prozent gehen davon aus, in diesem Zeitraum bestehende Applikationen auf neue Versionen umzustellen. Immerhin 54 Prozent der Befragten sehen vor, innerhalb von zwei Jahren neue Anwendungen einzuführen. Darüber hinaus rückt auch die Verfügbarkeit elektronischer Geschäftsprozesse zunehmend als wichtige Aufgabe in den Blickpunkt: Die Mehrheit aller Unternehmen plant, bis 2004 den Einsatz automatischer Qualitätssicherungssysteme für Front-End-Anwendungen (70 Prozent), Back-Office-Applikationen (63 Prozent) und Software-Betrieb (57 Prozent) auszubauen.

Eine weitere Erkenntnis der Studie: Im Wesentlichen ist es die Komplexität ihrer über Netzwerke verteilten und in einzelne, miteinander verwobene Einheiten zersplitterten Anwendungslandschaften, die es Unternehmen so schwer macht, die IT in Einklang mit übergeordneten Geschäftszielen zu bringen. Der zunehmende Remote-Zugriff auf Applikationen und die wachsende Popularität von Web-Services verschärfen dieses Problem zusätzlich – machen sie doch die Performance jeder Software-Anwendung immer stärker von der Leistung ganz anderer IT-Infrastrukturen abhängig.

„Der riesige Bedarf an Lösungen für die IT-Optimierung hat einen einfachen Grund: Mehr und mehr Technologieverantwortliche erkennen erst jetzt vollständig ihre zentrale Aufgabe, dafür zu sorgen, dass IT-Systeme jederzeit im Sinne der Unternehmensziele agieren. In vielen Organisationen ist damit eine schmerzhafte Erkenntnis verbunden: Es fehlt an Lösungen, diesen Ansatz auch in der Praxis umzusetzen“, erläutert Amnon Landan, und ergänzt: „Technologieverantwortliche wissen, dass ihr Unternehmen nur dann wettbewerbsfähig bleibt, wenn Software-Anwendungen und IT-Infrastrukturen permanent an Qualität gewinnen – und vor allem an der Kompetenz, übergeordnete Geschäftsziele und vereinbarte Service Levels zu erfüllen. Mit der BTO-Initiative und der neuen Lösungsfamilie Optane hilft Mercury Interactive allen Kunden, genau diese Herausforderung erfolgreich zu meistern. Wir geben Unternehmen alles in die Hand, ihre IT kontinuierlich zu überwachen, gezielt zu steuern und schrittweise immer besser auf die Anforderungen anderer Geschäftseinheiten abzustimmen. Mit Optane können IT-Organisationen endlich auch messen, wie sich die Qualität und Performance ihrer Geschäftsanwendungen aus Business-Perspektive darstellt. Nicht als einmaliges Ereignis, sondern in jeder Phase, die eine Anwendung von ihrer Entwicklung bis zum produktiven Einsatz durchläuft.“

Die Methodik der Studie
Forrester Research hat die in der Zeit vom 10. August bis zum 15. September 2002 erstellte Studie so konzipiert, dass sich für die dritte Führungsebene von Unternehmen erfassen lässt: Welche IT-Investionen haben Priorität, und welche Probleme bestimmen die Arbeit der IT-Abteilungen? Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer telefonischen Befragung von 87 nordamerikanischen und 35 europäischen IT-Führungskräften. Elf Prozent der Befragten sind für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 500 Millionen US-Dollar tätig, 34 Prozent repräsentieren Firmen mit Jahresumsätzen zwischen 500 Millionen und einer Milliarde US-Dollar, 39 Prozent vertreten Konzerne mit ein bis zehn Milliarden US-Dollar Jahresumsatz, und 16 Prozent arbeiten für Unternehmen mit noch höheren Erlösen.


Mercury Interactive
Mercury Interactive, der weltweit führende Anbieter von Business Technology Optimization (BTO), stellt mit Optane eine integrierte Produktsuite für Enterprise Testing, Production Tuning und Performance Management zur Verfügung, mit denen Unternehmen Geschäftsprozesse optimieren und Unternehmensergebnisse maximieren können. Weltweit nutzen Unternehmen die Lösungen von Mercury Interactive über ihre gesamten Applikationen und technologischen Infrastrukturen hinweg, um deren Performance lückenlos zu messen, zu maximieren und zu managen – auf allen Geschäftsprozessebenen und in jeder Phase, die Softwareanwendungen in ihrem Lebenszyklus durchlaufen. Das ist der Schlüssel zu mehr Qualität, geringeren Kosten und einer IT, die permanent im Sinne der Unternehmensziele agiert. Davon profitieren unter anderem bereits 75 Prozent aller Konzerne aus dem Kreis der Fortune 500.
1989 gegründet, hat Mercury Interactive seinen Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale und verfügt derzeit über Niederlassungen in mehr als 25 Ländern. Die Aktien des Unternehmens werden an der Nasdaq unter dem Kürzel MERQ gehandelt. Weitere Informationen zu Mercury Interactive finden Sie unter www.mercuryinteractive.de.



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sven Landrock, verantwortlich.

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