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Ohoven: Politik sitzt auf dem Schoß der Konzerne

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– Mittelständische Unternehmen werden benachteiligt


Berlin, 22. Juni 2009, www.ne-na.de - Der Präsident des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de, Mario Ohoven, befürchtet als Folge der Krise ein massives Unternehmenssterben. Einer der Gründe sei, dass sich die Politik zu sehr um Großunternehmen und zu wenig um kleinere Firmen kümmere, sagte Ohoven in der N24-Sendung http://wwww.n24.de „Links-Rechts“. „Wir haben im Mittelstand 45.000 Unternehmen, die momentan unverschuldet in sehr großer Not sind. Die könnten in den nächsten sechs oder zwölf Monaten hopsgehen.“

Die 45.000 Unternehmen beschäftigen nach Angaben von Ohoven mehr als 450.000 Mitarbeiter. Das sei das Zehnfache der Karstadt-Belegschaft http://www.karstadt.de. „Wenn Karstadt drei oder vier oder wie viel Milliarden bekommen hat, dann müssten diese 45 000 Unternehmen mindestens 40 Milliarden bekommen. Und da muss ich ganz klar sagen, hier wird der Mittelstand unfair behandelt“, klagte der Verbandspräsident. In den Sonntagsreden sei der Mittelstand das Allergrößte für die Politiker. „Aber montags bis freitags sitzen sie sehr häufig auf dem Schoß der Konzerne und streicheln die mit Subventionen“, fügte er hinzu.

Das vom Bundestag beschlossene Bürgerentlastungsgesetz begrüßte Ohoven. Es verbessere die Liquidität des Mittelstandes. „Dies gilt in besonderem Maße für die Ausweitung der Ist-Besteuerung bei der Umsatzsteuer auf einheitlich 500.000 Euro und die weitgehende Entschärfung der Zinsschranke durch Heraufsetzen der Freigrenze von einer auf drei Millionen Euro“, so der BVMW-Präsident.

Richtig sei es auch, dass man die Verlustvorträge in Sanierungsfällen unter bestimmten Voraussetzungen vollständig nutzen könne. Dazu zähle die Beibehaltung von 80 Prozent der
Lohnsumme. „Hier hätten wir uns - analog zur komplizierten Behaltensfrist bei der Erbschaftsteuer - eine einfachere Lösung für die Unternehmen gewünscht“, resümierte Ohoven.


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