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Viatel gibt das Jahresergebnis für 2000 bekannt

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Paris/München – 23. April 2001 – Viatel, Inc. (Nasdaq: VYTL) ﷓ hat heute das Ergebnis des Geschäftsjahres 2000 per 31. Dezember veröffentlicht.

Der Umsatz im Jahr 2000 erhöhte sich von 333,1 Millionen US Dollar im Jahr 1999 auf 749,5 Millionen US Dollar. Der Anteil der erweiterten Dienste (aus-genommen der Vermietung von Leistungs-Kapazitäten) erhöhte sich auf 88,1 Millionen US Dollar gegenüber 7,1 Millionen US Dollar in 1999. Der Umsatz-anteil der Vermietung von Leistungs-Kapazitäten erhöhte sich auf 103 Millio-nen US Dollar gegenüber 84,5 Millionen US Dollar im Jahr 1999.

Allein der Umsatz im letzten Quartal 2000 betrug 165,2 Millionen US Dollar, eine deutliche Erhöhung zum letzten Quartal des Vorjahres mit 122,7 Millio-nen US Dollar. Allerdings war eine leichte Verringerung gegenüber der 200,5 Millionen US Dollar aus dem davor liegenden Quartal zu verzeichnen, die weitgehend im leichten Rückgang des Kapazitätenbedarfs begründet war. Dennoch betrug der Umsatz der erweiterten Dienste im vierten Quartal (Vermietung von Kapazitäten ausgenommen) 27,9 Millionen USDollar, ent-sprechend einer Erhöhung von 601 Prozent gegenüber dem letzten Quartal 1999 und eine Erhöhung von 13 Prozent verglichen mit dem dritten Quartal 2000 (24,6 Millionen US Dollar).

Das Unternehmen hat heute ebenfalls angekündigt, dass die Geschäftslei-tung entschieden hat, die am 15. April 2001 anstehenden 12,75 Prozent Zin-sen der Senior Notes, die 2008 fällig werden, dieses Jahr nicht zu zahlen. Viatel Financing Trust I hat ebenfalls entschieden, die Dividenden auf die 7,75 Prozent Treuhandgelder per 15. April nicht zu zahlen. Sowohl das Un-ternehmen als auch die Treuhand werden diese Zahlungen am 15. Mai 2001 vornehmen. Außerdem wurde das Unternehmen von seinen Beratern darauf hingewiesen, dass der Bericht über die Bilanz und Steuererklärung einen Absatz beinhalten wird, der starke Zweifel an der Fähigkeit des Unterneh-mens äußert, als laufender Konzern weiter zu arbeiten.

"Das letzte Jahr war ein Jahr bedeutenden Fortschritts, aber auch großer Umstrukturierungen bei Viatel", bestätigt Michael J. Mahoney, Vorstandsvor-sitzender von Viatel. "Als Erstes und Wichtigstes haben wir es geschafft, die Größe und Ausdehnung unseres Netzwerks zu erweitern. Heute ist es ein State-of-the-Art-Netzwerk, bestehend aus parallelen Leitungen und über 10.400 km Paneuropa-Kabel, einem 160-Gbps-Transatlantikkabel und städti-schen Glasfasernetzwerken, die in sieben Städten implementiert werden. Zusammengefasst kann man sagen, dass wir eine solide Basis geschaffen haben, die den Bandbreitenansprüchen für Internet- und Sprachservices von heute und morgen gerecht werden.

"Außerdem haben wir uns umstrukturiert, indem unsere Geschäftsbereiche gezielter fokussiert wurden, insbesondere auf die auf Geschäftskunden aus-gerichteten Märkte starken Wachstums, wo gleichzeitig bessere Ge-winnspannen möglich sind. Bei Verträgen mit Kunden wie AOL und Ecosse-Tel beginnen wir schon jetzt, eine starke Marktpräsenz in den erweiterten Diensten zu zeigen. Und da wir unsere signifikanten Investitionen in techni-sche Infrastruktur bereits hinter uns haben, können wir uns ab sofort darauf konzentrieren, diese Geschäftszweige auszubauen und schwarze Zahlen mit vielen Nullen zu schreiben.", so Mahoney weiter.

"Natürlich hat das letzte Jahr auch einige Herausforderungen geboten, was sich ja weltweit an der Börse gezeigt hat. Um Widerstand gegen die allge-meine Tendenz zu leisten, haben wir uns den Finanzberatern Dresdner Kleinwort Wasserstein und Credit Suisse First Boston anvertraut, die uns da-bei helfen, strategische Partnerschaften einzugehen und mögliche Alternati-ven in der Firmenstruktur zu finden. Dadurch haben wir großes Vertrauen in die langfristige positive Entwicklung unserer Marktchancen und sind stolz auf unser Geschäftsmodell."

Die Kosten und Ausgaben des Geschäftsjahres betrugen 354,3 Millionen US Dollar, also 47 Prozent des Umsatzes (verglichen mit 100,6 Millionen US Dollar bzw. 30 Prozent vom Umsatz im Vorjahr). Die deutlich höheren Aus-gaben liegen hauptsächlich in den Anschaffungen des Unternehmens be-gründet. Als direkte Konsequenz der Umstrukturierung des Unternehmens (Rückzug aus einigen Ländern in Europa und dem Privatkundengeschäft) beinhaltet die Kostenbilanz des vierten Quartals hauptsächlich Ausgaben im Zusammenhang mit Reserven für unsichere Konten und Kapitalinvestitionen von etwa 60 Millionen US Dollar. Ferner kündigt das Unternehmen an, dass im Jahr 2001 vermutlich 80 bis 100 Millionen US Dollar Kosten durch die vorgezogene Abschreibung von Anlagen aufgrund der Umstrukturierung ent-stehen werden.

Der EBITDA-Verlust im Jahr 2000 betrug 156,9 Millionen US Dollar gegen-über 18,0 Millionen US Dollar in 1999. Der "Adjusted EBITDA"
des Jahres ergibt einen Verlust von 85 Millionen US Dollar gegenüber 12,3 Millionen im Jahr 1999. Der Nettoverlust für die Aktionäre für das Jahr 2000 beträgt 1,57 Milliarden US Dollar bzw. 31,53 US Dollar pro Aktie (verglichen mit 219,2 Millionen US Dollar bzw. 7,43 US Dollar pro Aktie in 1999). Der deutlich höhere Verlust liegt in der Umstrukturierung mit Kosten von fast 900 Millionen US Dollar zusammen, bestehend hauptsächlich aus entstandenen Schäden und immateriellen Werten sowie Abschreibungen fester Anlagen. Diese Ausgaben werden der Neuplanung des Unternehmens bezüglich der Wiedergewinnung bestimmter Anlagen zugeordnet, basierend auf den geän-derten Geschäftsstrategien und dem Wandel im weltweiten Telekommunika-tionsmarkt. Ausgenommen den Effekt der Umstrukturierung und entstande-nen Schäden, beträgt der den einfachen Aktionären zuweisbare Nettoverlust 673,7 Millionen US Dollar (bzw. 13,5 US Dollar pro Aktie).

Per 31. Dezember 2000 verfügt das Unternehmen über gebundene und un-gebundene Bargeldreserven und -äquivalente, Sicherheiten und Wechsel für den Netzwerkausbau in Höhe von 397 Millionen US Dollar und etwa 175 bis 200 Millionen US Dollar per 31. März 2001. Zum Anlagevermögen und Grundbesitz zählen Werte in Höhe von 1,6 Milliarden US Dollar (nach Be-rücksichtigung der Abschreibungen von Anlagevermögen im vierten Quartal 2000.
Weitere Informationen über Viatel und seine Produkte erhalten Sie unter www.viatel.com.

Einige Aussagen dieser Veröffentlichung sind Prognosen, die gewisse Risiken und Unsicherheiten nicht ausschließen. Dazu gehören Ausbaurisiken und andere, die regelmäßig in den Zwischenbilanzen und -berichten des Unternehmens an die Securities and Exchange Commission übermittelt werden (einschließlich Formular 10-K des Geschäftsjahres, das per 31. Dezember 2000 beendet wurde).

Viatel:
VIATEL Inc. ist ein führender Anbieter und Betreiber von hochmodernen paneuropäischen, transatlantischen und lokalen Glasfasernetzen. Das Unternehmen stellt für Firmen, Carrier, ISPs, ASPs und SANs fortschrittliche Telekommunikationsprodukte und ﷓dienste, einschließ-lich Bandbreite, bereit. Das paneuropäische Netz von Viatel, das erst kürzlich eingerichtet wurde, ist das fortschrittlichste Glasfasernetz in Europa, verfügt über zahlreiche Kabelkanäle und ist kontinuierlich erweiterbar. Es deckt eine Strecke von 10.400 Kilometern ab und ver-bindet 59 große Geschäftszentren in Westeuropa. Zudem verfügt Viatel über transatlanti-sche Kapazitäten, darunter das Glasfaser-Paar des Unternehmens, das Teil der "Yellow Submarine"-Verbindung zwischen Europa und den USA ist. Viatel wird außerdem lokale Netze in London, Amsterdam, Paris, Berlin, Frankfurt und Düsseldorf sowie in New York betreiben. Das Unternehmen ist somit in der Lage, sein paneuropäisches und nordamerika-nisches Netz sowie die lokalen Breitbandnetze mit dem transatlantischen Hochgeschwindig-keitsglasfasernetz zu verbinden und den Kunden eine breite Auswahl an Sprach- und Da-tenübertragungsdiensten über ein einziges integriertes Netz zur Verfügung zu stellen.

Viatel in Deutschland:
Viatel ist seit 1996 mit Niederlassungen in Frankfurt am Main und Düsseldorf auf dem deut-schen Markt vertreten. Das Unternehmen betreibt ein fortschrittliches Glasfasernetz, das 2.500 Kilometer abdeckt und 14 deutsche Städte verbindet. Viatel stellt ein breites Angebot an Sprach-, Daten-, Internet und Breitbandlösungen für die Geschäftswelt, für Carrier, ISPs und ASPs zur Verfügung.




Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Viatel
Mariella Marra EMEA
Plejadenlaan 11 Avenue des Pléiades
B-1200 Brussels
Tel.: +32 2 775 04 50
Fax.: +32 2 771 61 68
E-Mail: mariella.marra@viatel.com

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Ulrike Rieß/Stefan Ehgartner
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80686 München
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Fax: +49 89 53 29 57 - 888
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Diese Pressemitteilung ist auch als Online-Version unter www.harvard.de auf der Seite "Pressebüro" verfügbar.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Ulrike Rieß, verantwortlich.

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