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Frost & Sullivan |

Industriesektor bietet Wachstumspotenzial für Getriebe und Getriebemotoren

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Trotz zunehmender Sättigung, schwieriger Marktbedingungen und schwachen Vertrauens in die Konjunktur bietet der Europamarkt der Getriebe und Getriebemotoren für industrielle Anwendungen weiter erheblichen Wachstumsspielraum. So sieht eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan erste Signale zunehmender Investitionen in moderne, zuverlässige und effiziente Kraftübertragungslösungen und prognostiziert einen Umsatzanstieg von 2,82 Milliarden US-Dollar (2001) auf 3,98 Milliarden US-Dollar (2008). Die Branche profitiert dabei besonders vom wachsenden Bedarf an energieeffizienten und kompakten kundenspezifischen Komplettlösungen. Zunehmender Modernisierungsdruck dürfte die Nachfrage weiter anheizen.

Das stärkste Wachstum im Prognosezeitraum soll dank größerer Nachfrage aus dem Energiesektor das Segment der Planetengetriebe erleben. Auch die schrägverzahnten Stirnradgetriebe sollen einen soliden Anstieg verzeichnen und ihre Dominanz auf dem Gesamtmarkt verstärken. Während Getriebemotoren insgesamt weniger zulegen dürften als Getriebe, sollen Stirnradgetriebemotoren mit Schrägverzahnung von der Nachfrage nach effizienterer Technologie und dem Trend zum Einsatz kombinierter Getriebemotorenlösungen bei niedrigeren Nennleistungen profitieren.

Größter Abnehmer: Förder- und Handhabetechnik

Größter Abnehmer war im Jahr 2001 der Sektor der mechanischen Förder- und Handhabetechnik. Zahlreich nachgefragt wurden hier Produkte für Schwerlastanwendungen, die einen großen Anteil des Umsatzes ausmachen. Obwohl der Anteil der Förder- und Handhabetechnik am Gesamtmarkt geringfügig zurückgehen soll, dürfte sie bis 2008 der größte Anwendungsbereich bleiben. Gefragt sind hohe Zuverlässigkeit, Leistung und Qualität im mechanischen Bereich. Einige Anwender könnten sich aber auch alternativen Technologien wie Regelantrieben und -motoren zuwenden.

Deutschland mit Abstand größter Markt

Bei den Länder- bzw. Regionalmärkten entfiel 2001 der größte Umsatzanteil dank der großen Geräteherstellerbasis auf Deutschland (44,7 Prozent), dahinter folgen Italien (11,2 Prozent) und Frankreich (11,0 Prozent). Aufgrund des hohen Entwicklungsstandes des industriellen Sektors dürfte sich das Niveau der Investitionen in neue Getriebe und Getriebemotoren auf dem deutschen Markt stabilisieren und gegen Ende des Prognosezeitraumes geringfügig fallen. In anderen Ländern dürfte die Nachfrage dagegen stark zunehmen, wobei Spanien das größte Wachstumspotenzial hat, da erheblich in neue Technologien und Windturbinen investiert werden soll.

Marktführer SEW-EURODRIVE

Trotz verschiedener Fusionen und Übernahmen in den letzten Jahren kommen bisher nur die Unternehmen SEW-Eurodrive (Marktanteil 2001: 15,5 Prozent), Flender (13,7 Prozent) und Bonfiglioli (7,0 Prozent) auf größere Marktanteile. Etwa zwei Drittel des Gesamtumsatzes entfallen auf Unternehmen mit Marktanteilen von unter fünf Prozent.

Preis ist das entscheidende Kaufkriterium

Die Anwender sind sehr preisbewusst. Da alle größeren Unternehmen vergleichbare Qualität anbieten, ist der Preis zu einem bestimmenden Entscheidungskriterium geworden, und der Wettbewerbsdruck führt zur Konsolidierung des Angebots. Er zwingt die Hersteller dazu, trotz höherer Wirkungsgrade und zusätzlicher Mehrwerteigenschaften preislich attraktiver zu werden, wodurch sich das Preis-Leistungs-Verhältnis verbessert. Folglich stehen viele Hersteller unter enormem Kostensenkungsdruck, speziell bei Getriebemotoren.

Titel der Analyse:
Frost & Sullivan's Analysis Of The European Gearboxes And Geared Motors Market
(Report B127)


Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmensstrategien.

Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internationale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Marketingberatung aktiv.

Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hochtechnologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Konferenzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot.

Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt sowie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.



Web: http://www.presse.frost.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Gerhardt, verantwortlich.

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