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Borland seit zehn Quartalen profitabel

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Borland hat seine Geschäftszahlen für die ersten neun Monate und das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2002, das am 30. September endete, veröffentlicht. Im dritten Quartal stiegen die Umsätze um 10 Prozent auf 60,7 Millionen US-Dollar verglichen mit 55 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Lizenzeinnahmen wuchsen um 7 Prozent von 47 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 50,3 Millionen US-Dollar. Die Ergebnisse verdeutlichen Borlands führende Stellung im Bereich Applikationsentwicklung für alle wichtigen Hardware-Plattformen.

Auf Basis der Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) stiegen die operativen Einnahmen von Borland um 45 Prozent auf 4,5 Millionen US-Dollar verglichen mit 3,1 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2001. Die Bruttomarge blieb mit 84 Prozent gleich. Das Netto-Einkommen nahm um 6 Prozent auf 5 Millionen US-Dollar oder 0,06 US-Dollar pro Aktie zu. Im dritten Quartal 2001 betrug das Netto-Einkommen 4,7 Millionen US-Dollar oder 0,06 US-Dollar je Aktie.

"Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen in diesem Quartal, denn sie markieren das nunmehr zehnte Quartal nacheinander, das wir profitabel beenden, und das elfte in Folge, in dem wir einen positiven Cash-Flow erzielen konnten", sagt Dale L. Fuller, President und Chief Executive Officer von Borland. "Bei der soliden finanziellen Performance von Borland können Unternehmen sicher sein, dass es uns auch morgen noch gibt. Über all die Jahre hinweg hat sich Borland als stabiler Partner für das Software Application Development in Unternehmen aller Größen entwickelt."

Ohne die durch Restrukturierungen und Akquisitionen verursachten Kosten in Höhe von 1,4 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2002 stieg der Pro-Forma-Betriebsgewinn um 77 Prozent auf 5,9 Millionen US-Dollar. Im dritten Quartal 2001 betrug der Pro-Forma-Betriebsgewinn 3,3 Millionen US-Dollar, unter Einbeziehung von Restrukturierungs- und Akquisitionskosten waren es 0,2 Millionen US-Dollar. Für das dritte Quartal 2002 stieg das Pro-Forma-Netto-Einkommen ohne die Akquisitions-Kosten um 25 Prozent auf 6 Millionen US-Dollar oder 0,08 Dollar je Aktie bei 73,5 Millionen durchschnittlich gewichteten Aktien im Umlauf. Im entsprechenden Vorjahresquartal erzielte Borland ohne Akquisitions-Kosten ein Pro-Forma-Netto-Einkommen von 4,9 Millionen US-Dollar oder 0,06 Dollar je Aktie bei 75,1 Millionen durchschnittlich gewichteten Aktien im Umlauf.

"Immer mehr Anwender erkennen den Wert von Borlands Plattform-neutralen Best-in-Class-Lösungen, die die Produktivität steigern, die Zeit bis zur Marktreife von Produkten verkürzen und die Total Costs of Ownership senken", so Fuller. "Dieses Alleinstellungsmerkmal überzeugt vor allem solche Anwender, die das Potenzial der Softwareentwicklung zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit ansehen. Daher setzen Unternehmen zunehmend auf Borland-Lösungen als strategische Plattform. "

Guter Produktmix fördert das Umsatzwachstum Borlands Umsätze im dritten Quartal wurden maßgeblich beeinflusst durch die führende Rolle des Unternehmens im Bereich Software Application Development. Generiert wurden die Umsätze in vier Geschäftsbereichen: Java, Rapid Application Development (RAD), Enterprise und Services. Die Java-Umsätze stiegen um 12 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2001 und repräsentierten damit 35 Prozent der gesamten im dritten Quartal erzielten Umsätze. In den ersten neun Monaten des Jahres nahmen die Java-Umsätze um 30 Prozent verglichen mit der Vorjahresperiode zu. Diese Entwicklung verdeutlicht Borlands enorme Erfolge im Java-Markt.

Borlands Geschäft mit RAD-Tools stieg um 12 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2001 und betrug damit 31 Prozent des Gesamtumsatzes. Die Geschäftsergebnisse in diesem Bereich sind eng verknüpft mit neuen Produkt-Releases. Die Umsätze in diesem Quartal waren daher stark geprägt vom Launch des Borland Delphi 7 Studio und Borland Kylix 3. Borlands Enterprise-Geschäft ging um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück und generierte 17 Prozent des Gesamtumsatzes. Darin eingeschlossen sind Umsätze mit Interbase und JDataStore. Angetrieben wurde dieser Bereich im wesentlichen durch den OEM-Vertrieb. Die Einnahmen aus Service-Leistungen stiegen um 30 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2001 und machten 17 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Borland profitiert weiterhin von seiner weltweiten Marktpräsenz und seinen zahlreichen Vertriebskanälen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs der Bereich "Americas" um 13 Prozent, EMEA (Europe, Middle East and Africa) um 10 Prozent und die Region Asia/Pacific um 7 Prozent. Größter Umsatzträger ist weiterhin "Americas" mit 41 Prozent, gefolgt von EMEA mit 38 Prozent und Asia/Pacific mit 21 Prozent.

Am 30. September 2002 konnte Borland auf eine stabile Finanzbasis zurückblicken. Das Unternehmen verfügt über liquide Mittel, immaterielle Vermögensgegenstände und Kurzzeit-Investitionen im Wert von 309,3 Millionen US-Dollar und hat keine langfristigen Verbindlichkeiten.

Kontinuierlich stiegen die Rückstellungen um 27 Prozent auf 25,8 Millionen US-Dollar von zuvor 20,4 Millionen US-Dollar. Zudem generierte das Unternehmen 8,6 Millionen US-Dollar in freiem Cash-Flow durch Geschäftstätigkeiten, verglichen mit 15,7 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2001. Im Verlauf des dritten Quartals 2002 hat Borland etwa 462.000 Aktien im Wert von zirka 3,9 Millionen US-Dollar zurückgekauft.

Akquisitionen von Starbase Corporation und BoldSoft AB stärken Borlands Position im Bereich Application Development Life Cycle

Durch die Übernahme von BoldSoft MDE Aktiebolag und den Aktientausch mit Starbase am 7. beziehungsweise 9. Oktober 2002 verfolgt die Borland Software Corporation weiter seine Akquisitions-Strategie. Starbase ist ein führender Hersteller von Software Configuration Management-Lösungen, die den gesamten Lebenszyklus von Applikationen abbilden, BoldSoft ein führender Anbieter visueller Design-Werkzeuge, mit der sich Software-Entwicklungsprozesse erheblich beschleunigen lassen.

Umsatzanstieg in den ersten neun Monaten um 9 Prozent

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2002 stiegen die Umsätze bei Borland um 9 Prozent von 162,7 Millionen US-Dollar auf 177,8 Millionen US-Dollar gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Lizenzeinnahmen wuchsen um über 8 Prozent von 136,9 Millionen US-Dollar auf 148,1 Millionen US-Dollar. Die Bruttomarge betrug 85 Prozent gegenüber 84 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Das Netto-Einkommen auf GAAP-Basis in den ersten neun Monaten 2002 belief sich auf 14,2 Millionen US-Dollar oder 0,19 Dollar je Aktie bei 74,6 Millionen durchschnittlich gewichteten Aktien im Umlauf, verglichen mit einem Netto-Einkommen von 16,9 Millionen US-Dollar oder 0,23 Dollar je Aktie bei 73,7 Millionen durchschnittlich gewichteten Aktien im Umlauf in den ersten neun Monaten des Jahres 2001.

Ohne die Akquisitions-Kosten steigerten sich die Pro-Forma-Operativ-Einnahmen in den ersten neun Monaten 2002 um 36 Prozent von 12,8 Millionen US-Dollar auf nunmehr 17,4 Millionen US-Dollar. Das Pro-Forma-Netto-Einkommen belief sich auf 17,7 Millionen US-Dollar oder 0,24 US-Dollar pro Aktie und blieb damit gleich.

Ausblick auf das vierte Quartal 2002 und das gesamte Geschäftsjahr 2003

Borland erwartet, dass der Umsatz im vierten Quartal 2002 zwischen 60 und 64 Millionen US-Dollar liegen wird. Die Bruttomarge soll zwischen 83 und 85 Prozent und die Pro-Forma-Betriebsmargen zwischen 6 und 9 Prozent liegen. Erwartungsgemäß unterliegen die betriebsfremden Erträge den Veränderungen der US-amerikanischen Zinsrate sowie Auswirkungen aufgrund von Mergers & Aquisitions-Transaktionen sowie Rückkäufen von Aktien. Der effektive Steuersatz beträgt etwa 22 Prozent im verbleibenden Geschäftsjahr. Der Pro-Forma-Gewinn je Aktie soll im vierten Quartal zwischen 0,08 bis 0,10 US-Dollar liegen. Nicht in diesem Ausblick enthalten sind die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit von Starbase auf die finanziellen Ergebnisse von Borland im vierten Quartal. Je nach Entwicklung des Borland-Aktienkurses wird die nach der US-Treasury-Methode errechnete Anzahl der durchschnittlich gewichteten Aktien zwischen 73 und 76 Millionen liegen.

Für das gesamte Jahr 2003 erwartet das Unternehmen Umsätze in Höhe von 290 bis 300 Millionen US-Dollar, wobei die Bruttomarge im Bereich zwischen 83 und 85 Prozent und die Pro-Forma-Einkünfte pro Aktie zwischen 0,42 und 0,46 US-Dollar liegen werden. Dabei wird unterstellt, dass die Übernahme von Starbase im vierten Quartal 2002 abgeschlossen wird und die Umsätze von Starbase dann in das Ergebnis von Borland für das gesamte Geschäftsjahr 2003 einfließen.

Diese Presseinformation ist ab sofort im Internet abrufbar unter www.pr-com.de

Zum Unternehmen Borland:

Die Borland Software Corporation ist ein führender Technologie-Anbieter, dessen Produkte und Dienstleistungen die Entwicklung, das Deployment, die Integration und das Management unternehmensweit verteilter Software-Applikationen vereinfacht. Die Unterstützung aller relevanten Industriestandards garantiert Software-Entwicklern und Unternehmen Zukunftssicherheit bei gleichzeitigem Investitionsschutz. Ziel von Borland ist eine digitale Welt, in der Anwender sich frei entscheiden, mit welcher Programmiersprache und unter welchem Betriebssystem sie ihre Applikationen entwickeln und ablaufen lassen wollen. Borlands Produkte und Dienstleistungen ermöglichen Unternehmen, die Produktivität von Entwicklern zu steigern, Projekte schneller abzuwickeln, und dies bei gleichzeitiger Senkung der Total Cost of Ownership.

Das 1983 gegründete, weltweit operierende Unternehmen Borland hat seinen Hauptsitz in Scotts Valley, Kalifornien. Vom hessischen Langen sowie von München und einer Vertretung von Zürich aus betreut das Borland-Team Großkunden und Software-Entwickler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weitere Informationen zum Unternehmen sowie zu den Produkten und Dienstleistungen stehen unter www.borland.de beziehungsweise www.borland.com zur Verfügung.

Pressekontakte:

Borland GmbH
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