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Life Forestry Switzerland AG |

Edelholz-Investmentmodelle - ein Vergleich

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Stans, 16.07.2009 – Der Waldinvestor ForestFinance operiert schon seit geraumer Zeit in verschiedenen Presseartikeln mit einem fragwürdigen Vergleich von ForestFinance, Lignum und der Life Forestry Switzerland AG aus dem Bereich des Forstinvestments. Der Umstand, dass dieser Vergleich von ForestFinance selbst stammt, legt die Vermutung nahe, dass hier mit der Objektivität, der Transparenz und den genauen Daten unsauber umgegangen wird. Fakten werden aus dem Zusammenhang gerissen und unzulässige Vergleiche angestellt. Die Life Forestry Switzerland AG hat den besagten Vergleich daher unter objektiven Gesichtspunkten überprüfen lassen. Das Ergebnis wird nachfolgend zusammen gefasst.

ForestFinance, Lignum und Life Forestry bieten Investitionen und finanzielle Engagements in Bäume und Wälder in Mittel- und Südamerika an. Bei einem Vergleich gibt es aus Sicht der Anleger drei wesentliche Faktoren von Bedeutung:

Rendite, Sicherheit und ökologische
Nachhaltigkeit.

Ein seriöser Vergleich muss daher diese drei Aspekte im richtigen Verhältnis berücksichtigen.

1.) Die erwartete Rendite.

Hier ist es schwierig die einzelnen Angebote zu vergleichen. Zum einen wird über unterschiedliche Aufforstungsarten und Hölzer gesprochen, zum anderen gehen die Anbieter von unterschiedlichen Anfangsinvestitionen aus.
Wichtig ist in diesem Punkt daher allein die Frage: Wie viel verkaufbares Holz erhält der Anleger am Ende des Investitionszeitraumes bei vergleichbarem Einsatz. Bei unterschiedlichen Holzarten ist dann noch die jeweilige Wertigkeit des Holzes grundsätzlich in ein Verhältnis zu setzen.

ForestFinance

ForestFinance legt für die Investitionssumme von 25.000 Euro auf einer Fläche von einem Hektar einen Mischforst an. Hierbei kommen, wie bei Life Forestry auch, rund 1100 Bäume zur Anpflanzung. Darunter sind etwa 400 Teakbäume, aber auch zahlreiche weitere Baumarten wie Rosewood (Rosenholz) oder Cocobolo, die nur sehr viel kleiner werden als beispielsweise Teakbäume. Andere Baumarten wie Mahagoni benötigen 50 bis 60 Jahre um ihre beste Verkaufsgröße zu erreichen. Der Almendro-Baum, der ebenfalls gepflanzt wird, sollte nach Empfehlungen der Regenwaldschützer gar nicht gefällt werden, da er vielen verschiedenen Lebewesen als Heimat dient.
(Die Zahlen ergeben sich aus dem ForestFinance Angebot WoodstockInvest. Das Waldsparbuch der ForestFinance basiert auf einem so nicht vergleichbaren Angebot).
ForestFinance geht für einen Anlagezeitraum von 25 Jahren von einem Gesamtvolumen von 200 m³ Holz aus. Von dieser Menge ist nach Aussagen von ForestFinance etwa die Hälfte vermarktbar. Somit bleiben also 100 m³ übrig. In Anbetracht der Holzartenstreuung muss dabei von einem niedrigeren durchschnittlichen Erlös pro m³ als bei Life Forestry und Lignum gerechnet werden.
ForestFinance-Anleger werden Eigentümer des Grund und Bodens. Dies soll ihm im Zweifelsfall einen zusätzlichen Erlös sichern. ForestFinance kalkuliert in 25 Jahren einen Wert von 25.000 US-Dollar für diese unbebaute, unerschlossene und landschaftlich abseitige, dann brach liegende Wildlandschaft in Panama, die für 1000 Dollar gekauft wurde. Forest Finance plant darüber hinaus Zusatzerlöse aus CO2-Zertifikaten. Dabei handelt es sich um freiwillige Zertifikate nach dem Carbon-Fix-Standard und nicht nach dem Klimaschutzprotokoll von Kyoto. Daher gibt es für diese Zertifikaten keinen geregelten Handel und sie erzielen in der Regel geringere Erlöse als Kyoto-konforme Zertifikate.

Lignum

Lignum bietet zwei verschiedene Arten des Investments an. Zum einen kann sich der Anleger für Robinien entscheiden, die in der Wertigkeit des Holzes als mit Teak vergleichbar gelten. Er kann sich aber auch für Teak entscheiden.
Bei Lignum sind die finalen Holzmengen vertraglich geregelt und damit von allen Wachstumsschwankungen befreit.
Das Investment in Robinien hat ebenfalls eine Laufzeit von 20 Jahren. Für eine Investitionssumme von 36.486 Euro erhält der Anleger am Ende insgesamt eine Menge von 146 m³ Robinienholz. Abzüglich der Handlinggebühren von 2,5 % bleiben 142 m³ für den Anleger.
Das alternative Investment in Teakholz hat eine vertragliche Laufzeit von 15 Jahren, da hier nicht in Setzlinge, sondern in bereits gepflanzte Bäume investiert wird. Bei einer Investition von 32.290 Euro erhält der Anleger eine fixe Menge von 101 m³. Hiervon sind an Handlinggebühren noch 2,5% abzuziehen. Somit bleiben rund 98 m³ beim Anleger.

Die große Differenz zum Angebot von Life Forestry ist so zu erklären, dass Teakbäume in den letzten Jahren vor der Ernte den größten Mengenzuwachs haben. Lignum erntet also in etwa die gleiche Menge wie Life Forestry auch, gibt dem Anleger aber nur jene Menge weiter, die kalkulatorisch vom Beginn einer Neuanpflanzung bis zum 15. Jahr anfallen würde. Zusatzerlöse aus CO2-Zertifikaten sind nicht vorgesehen.

Life Forestry

Bei einem Investment von 31.900 Euro erhält der Anleger 1100 Teakbäume, die auf einer Fläche von einem Hektar angebaut werden. Das Investment erfolgt in Setzlinge, so dass nach 20 Jahren die finale Ernte stattfindet.
Life Forestry rechnet nach ständigen Kontrollen und Berechnungen unter Berücksichtigung der diversen Zwischenausforstungen mit einem Gesamtvolumen von rund 290 m³ Teakholz. Von dem Verkaufserlös sind insgesamt 15 % an Vertriebs- und Handlingkosten für Life Forestry abzuziehen. Somit verbleiben am Ende rund 250 m³ Teakholz beim Anleger.

Ein weiterer Faktor sind Erlöse aus CO2-Zertifikaten. Ein entsprechender Antrag läuft und steht kurz vor der Validierung. Hier kann mit Sondereinnahmen im Bereich von etwa 10-15 % des Kaufpreises gerechnet werden.

2.) Die Sicherheit einer Teak-Investition

ForestFinance, Lignum und Life Forestry bieten eine Gewähr für die ersten Jahre der Anpflanzung. Das ist die Zeit in der am meisten passieren kann. Kontinuität ist ein weiterer Faktor, der gerade bei Anpflanzungen wichtig ist.
ForestFinance hat seine Bewirtschaftungspartner in den vergangenen vier Jahren seit seiner Gründung mehrfach gewechselt. Die auf der Unternehmenshomepage genannten Forstpartner sind nicht mehr aktuell.
Lignum und Life Forestry haben hierfür eigene Unternehmen, die auch für die geprüfte und überprüfbare Qualität stehen.
Allerdings erhält der Anleger bei Lignum kein direktes Eigentum an den Bäumen, sondern ein Sicherungspfandrecht. Eigentümer ist eine Lignum-Partnerfirma.

Die Frage der Rechtssicherheit bei den Verträgen

ForestFinance-Kunden schließen einen Vertrag mit der Gesellschaft in Panama. Für alle Fragen und Streitigkeiten gilt der Gerichtsstand in Panama und die entsprechende Amtssprache spanisch.

Bei Lignum gilt deutsches Recht und bei Life Forestry Schweizer Recht, also das jeweilige Recht des Unternehmensstandortes.

Die finanzielle Ausstattung, bzw. Rücklagen

ForestFinance überweist sämtliche Gelder nach Vertragsabschluss an die Gesellschaft in Panama. Dort werden keine nachgewiesenen Rückstellungen gemacht. Über die finanzielle Ausstattung der ForestFinance kann nur spekuliert werden.

Die Lignum AG hält eigene Reserven und Rückstellungen gemäß dem Aktienrecht. Über weitere außerordentliche Rückstellungen oder andere finanzielle Sicherheiten ist nichts bekannt.

Life Forestry hat hierzu eigens eine Stiftung gegründet, namentlich die Life Forestry Foundation, in die erhebliche Teile des eingezahlten Kaufpreises des Kunden fliessen. Die Life Forestry Foundation verwaltet das Geld treuhänderisch in Liechtenstein. Damit wird gewährleistet, dass selbst im Fall einer managementbedingten Insolvenz der Life Forestry Switzerland AG die finanziellen Rücklagen für eine fachgerechte Bewirtschaftung der Teak-Plantagen bis zur Haupternte gesichert ist.

3.) Ökologisch-nachhaltige Aspekte

Die ökologisch-nachhaltigen Aspekte werden heute mit der FSC-Zertifizierung nachgewiesen. Der FSC (Forest Stewardship Council) ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation zur Förderung verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Umweltorganisationen, Gewerkschaften, Waldbesitzer und Unternehmen der Holzwirtschaft unterstützen den FSC. Dieser wiederum hat einige Beratungsfirmen autorisiert, Überprüfungen vorzunehmen, ob ein Unternehmen den strengen Prinzipien und Kriterien des FSC genügt. Wenn die Untersuchung positiv verläuft, dann darf das Unternehmen künftig das FSC-Siegel unter Nennung seiner individuellen Prüfnummer tragen. Diese Nummer ist für jedermann im Internet in der FSC-Datenbank zu verifizieren.

Wer also ohne das Gütesiegel mit Aussagen wie „wir arbeiten nach den FSC-Richtlinien“ wirbt, der verweigert die entsprechende Transparenz. Der Anleger hat keine Möglichkeit, dies zu kontrollieren. Wer noch dreister mit einer FSC-Zertifizierung wirbt, ohne diese tatsächlich zu besitzen, der belügt den Anleger.

Eine FSC-Zertifizierung gibt es im Übrigen grundsätzlich nicht pauschal für eine Firma, sondern nur für eine geprüfte Fläche und den dazugehörigen Managementplan. Auch darauf ist im Zweifelsfall zu achten. Der Anleger muss sich fragen, ob er tatsächlich in eine zertifizierte Fläche investiert oder ihm dies nur suggeriert wird.

ForestFinance wirbt mit der FSC-Zertifizierung und nennt auch eine entsprechende Zertifizierungsnummer in seinen Unterlagen, diese ist jedoch nicht existent. Trotz mehrfacher Mahnungen der Wettbewerber und des FSC setzt ForestFinance das Werben mit einer falschen FSC-Nummer fort. Stand April 2009 ist kein einziger Wald der ForestFinance nachprüfbar FSC-zertifiziert.

Lignum schreibt in seinem Investitionsangebot: Die ökologische und soziale Qualität der Pflanzungen ist gemäß den Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Unter Nennung seines Forstdienstleisters Floresteca lässt sich die FSC-Zertifizierung überprüfen und bestätigen.

Life Forestry betreibt eigene Aufforstungen in Costa Rica. Diese sind komplett FSC-zertifiziert, oder aber derzeit in der Zertifizierungsphase. In Ecuador wurde im Frühjahr 2009 mit den Aufforstungen begonnen. Hierfür sind die Anträge zur FSC-Zertifizierung gestellt und eingereicht.

Tabellarische Übersicht unter: http://presse.teakinvestment.info/de/


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Torsten Gerber-Schwarzer, verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Life Forestry Switzerland AG

Die Life Forestry Switzerland AG ist einer der führenden Anbieter von Direktinvestments in Teakbäume der höchsten Plantagen-Qualitätsstufe. Die Kunden erwerben Eigentum an Baumbeständen in Costa Rica und Ecuador, die nach 20-jähriger Pflege geerntet und verkauft werden. Durch strengste professionelle Standards bei der Auswahl der Anbaugebiete und dem forstwirtschaftlichen Anbau wird eine Holzqualität erreicht, die sich im internationalen Holzmarkt mit Teakholz aus Naturwäldern messen kann. Life Forestry bekennt sich konsequent zur Bewirtschaftung nach den Prinzipien des FSC® (Forest Stewardship Council®). Zahlreiche Teak-Plantagen sind bereits oder werden noch zertifiziert. Über eine GPS-Vermessung der Plantagen und der einzelnen Parzellen kann der Standort der Bäume jederzeit bestimmt werden. Teakholzinvestments von Life Forestry stehen für eine hohe finanzielle Performance in Verbindung mit einem messbaren ökologischen und sozialen Mehrwert.


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