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Frost & Sullivan |

Nachfrage aus der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sorgt für Wachstum auf dem Markt für Elektroantriebe

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Der Europamarkt für Elektroantriebe zum Einsatz in der Nahrungsmittel- und Ge-tränkeindustrie


Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie ist der zweitgrößte Abnehmer von Antriebstechnik und dementsprechend bedeutend für das Wachstum auf dem europäischen Markt für Elektroantriebe. Für die Zulieferer von Antriebstechnologien ist ein besseres Verständnis der Kundendynamik und der vorhandenen Wachstumsmöglichkeiten in dieser zentralen Anwendungsbranche daher essentiell.

Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan analysiert wesentliche Kundenbedürfnisse im Anwenderbereich der Nahrungsmittel- und Ge-tränkeindustrie und ermittelt die entscheidenden Kauffaktoren und wichtigsten Investitionsparameter. Gleichzeitig wird eine Analyse der Wettbewerberstruktur gegeben, welche die Antriebshersteller nutzen können, um optimale Strategien zur Nachfragestärkung zu entwerfen und ihren Marktanteil zu erhöhen. Wie sich im Lauf der Datenerhebung zeigte, besteht innerhalb der Nahrungsmittel- und Getränkebranche ein immenses Potenzial für die Antriebshersteller, das es zu nutzen gilt.

Kunden wollen nicht von einem Anbieter abhängig sein

Die verkauften Stückzahlen belegen, dass ein Teil der Kunden pro Bestellung nur wenige Antriebe kauft. Insgesamt 37,2 Prozent der Befragten geben an, dass sie bei ihrem letzten Kaufvertragsabschluss nur einen einzigen Antrieb bezogen haben. Die Daten zeigen, dass die Anwender, um alle ihre Antriebserfordernisse zu befriedigen, ein größeres Zuliefererspektrum und eine höhere Belieferungsfrequenz bevorzugen, anstatt von einer Lieferquelle abhängig zu sein. Einerseits weist dieser Anwendertrend darauf hin, dass sich für die Anbieter Chancen eröffnen, neue Kundenkreise zu erschließen, gleichzeitig betont er aber auch die Notwendigkeit, kontinuierlich guten Kundenservice anzubieten, um den vorhandenen Kundenstamm halten zu können.

Einige Anwender kalkulieren mit hohen und regelmäßigen Investitionen

Aus der Sicht der Kaufhäufigkeit seitens der Anwender gab die Umfrage viel Anlass zu Optimismus. Es ist als ermutigendes Signal zu werten, wenn 64,4 Prozent der Befragten zu erkennen geben, dass sie monatlich oder häufiger neue Antriebe erwerben. Weiterhin geben die Befragten, die monatlich kaufen, an, dass sie pro Kaufabschluss in eine höhere Stückzahl von Antrieben investierten. "Hersteller werden sich gezielt um diese Kunden kümmern müssen, um sicherzustellen, dass sie von deren hoher und regelmäßiger Nachfrage profitieren - und somit ihre eige-nen Einnahmen erhöhen", bemerkt Mik Sabiers, Research Manager Automation & Drives bei Frost & Sullivan.

Positive Aussichten dank hohem Investitionswillen

Auch bezüglich der Ausgabenhöhe sind für die Hersteller von Elektroantrieben gute Nachrichten zu vermelden: 57,1 Prozent der Befragten geben an, dass sie im Jahresdurchschnitt zwischen 5.000 und 50.000 US-Dollar für ihre Antriebskäufe aufwenden. Dieses positive Ergebnis wird weiterhin durch die Angaben bestätigt, dass 40,9 Prozent der Kunden zukünftig von erhöhten Ausgaben ausgehen. Ein Großteil der Kunden, die mit dem größten Ausgabenzuwachs rechnen, sind sol-che, die schon jetzt mit großen Summen in eine hohe Zahl neuer Antriebe investierten.
"Ein solch hohes Maß an Zuversicht bezüglich der zukünftigen Investitionen verheißt Gutes für das Wachstumspotential der Branche. Trotzdem sollten sich alle Hersteller darauf konzentrieren, die Zuversicht und den Bedarf ihrer Kunden be-gleitend zu unterstützen, damit aus dieser Erwartung an die Zukunft auch Realität werden kann", warnt Sabiers.

Preisgestaltung und Produktqualität bestimmen die Kaufentscheidung

Aus dem Blickwinkel der Kunden betrachtet sind ein günstiger Preis und die Zuverlässigkeit des Produktes von allerhöchster Priorität. Bei der gestützten Befragung geben 95,9 Prozent an, dass Produktzuverlässigkeit ihr entscheidender Grund zum Kauf sei. In der ungestützten Befragung ist der Preis das Hauptargument: einer von fünf Antwortenden benennt ihn als das wichtigste Kaufkriterium. Hierzu bemerkt Sabiers: "Wie man aus den angeführten Schlüsselkriterien der Be-fragten ersehen kann, werden sich die Hersteller auf eine nachhaltige Zuverlässigkeit ihrer Produkte konzentrieren müssen, während sie diese zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten. Service und Qualität, schnelle Durchführung und kurze Liefer-zeiten sollten ebenfalls neu beurteilt werden, um eine erfolgreiche Strategie in dieser umkämpften Branche zu entwickeln."

Hervorragende Prognosen für die Zukunft

Die Aussichten für Hersteller von Elektroantrieben zum Einsatz in der Nahrungs-mittel- und Getränkebranche sind sehr gut. Beträchtliche jährliche Zuwächse werden den negativen Auswirkungen eines weiteren Preisverfalls entgegenwirken. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie auch in Zukunft die zweitgrößte Einnahmenquelle für Antriebshersteller sein wird. Dank technischem Fortschritt, zunehmendem Einsatz von Antrieben in allen Produktionsbereichen und andauerndem Kaufinteresse sollen die Erlöse aus An-triebsverkäufen an die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie von schätzungsweise 191,4 Millionen US-Dollar in 2001 auf 238,3 Millionen Dollar in 2008 ansteigen.

Ein natürlicher Nebeneffekt der prognostizierten Marktausdehnung ist verstärkter Wettbewerb. Die Studie zieht führende Zulieferer zu einem Leistungsvergleich heran, die wie beispielsweise ABB und Siemens aus einem gewachsenen Traditions-unternehmen stammen und in der Marktentwicklung den Ton angeben. Als weitere Wettbewerber mit einem guten Ansehen sind Danfoss, Control Techniques und SEW-Eurodrive zu nennen. Die höchste Kundenzufriedenheit wird Mitsubishi be-scheinigt.

Fazit: Mehr Marktanteile durch Qualitätssicherung, Flexibilität und Kundenzu-friedenheit

Die entscheidenden Wettbewerbskriterien werden in den Themenkreisen Preis, Technik und Spezialisierung gesehen. Dementsprechend werden diejenigen Her-steller am meisten von der Marktentwicklung profitieren, die fähig sind, ihre Antriebe zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten, gute Techniken zu entwickeln und ihre Produkte branchenspezifisch auszurichten. "Ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit sollte für andauerndes Interesse an Antrieben und somit stabile Nachfrage sorgen. Die generell geringe Kundenbindung bietet den Hersteller erhebliches Potenzial, Aufträge von ihren Konkurrenten zu gewinnen und so den eigenen Markt-anteil auszubauen", folgert abschließend Sabiers.


Titel der Analyse:
Frost & Sullivan's End-User Survey of the Food and Beverage Sector in the Euro-pean Electric Drives Industry
(Report 6636)

Preis der Analyse: Euro 5.000,--


Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichti-ger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmensstrategien.

Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internationale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Marketing-beratung aktiv.

Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hochtech-nologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Kon-ferenzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot.

Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt sowie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.


Weitere Informationen:

Stefan Gerhardt
Public Relations Manager

Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel. 069-77033-11
Fax 069-234566
stefan.gerhardt@frost.com
http://www.presse.frost.com


Web: http://www.presse.frost.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Gerhardt, verantwortlich.

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