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ACG gibt Neunmonats-Ergebnisse 2002 bekannt

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- Umsatz von 240,2 Millionen Euro erzielt - EBITDA mit 955.000 Euro positiv - Ergebnis im Vergleich zu Vorjahresquartal verbessert - ACG behauptet sich in einem äußerst schwachen Marktumfeld

Wiesbaden, 18. November 2002. Die ACG Advanced Component Group (Nemax 50: ACG), unabhängiger Komponenten- und Technologielieferant in den Märkten für Smart Cards, RFID (Radio Frequency Identification) und Halbleiter, hat heute die Ergebnisse für die vergangenen neun Monate des Geschäftsjahres 2002 bekannt gegeben.
Das Unternehmen erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 240,2 Millionen Euro im Vergleich zu 255,1 Millionen Euro in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Dies entspricht einem leichten Rückgang um 6 Prozent.

Das Ergebnis ist unter Berücksichtigung einer schwachen Nachfrage im Halbleitermarkt und einer zurückhaltenden Investitionsneigung im Smart-Card-Markt positiv zu bewerten.

Der operative Gewinn im Berichtszeitraum (EBITDA) war positiv und beläuft sich auf 955.000 Euro im Vergleich zu einem Verlust von -687.000 Euro in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2001. Dieses Ergebnis unterstreicht den Erfolg der initiierten Restrukturierungsmaßnahmen.
Einmalaufwendungen für Restrukturierungen wie Personal-reduktionsmaßnahmen und Schließungskosten für Standorte, werden nicht separat ausgewiesen und schlagen sich in diesem Ergebnis voll nieder.





Das Management der ACG zeigt sich angesichts des äußerst schwierigen Marktumfelds zufrieden damit, dass im Berichts-zeitraum ein positives operatives Ergebnis erzielt werden konnte.

Im dritten Quartal erreichte die ACG einen Umsatz von 96,6 Millionen Euro (Vorjahr: 68,8 Millionen Euro).
Das EBITDA-Ergebnis war mit -89.000 Euro leicht negativ, der Quartalsverlust konnte jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich verringert werden (2001: -5,8 Millionen Euro).
Im vierten Quartal 2002 geht die ACG nicht von einem weiteren Anstieg des Umsatzes aus.

Der Rohertrag der ACG-Gruppe nahm in den ersten neun Monaten des Berichtszeitraums volumenbedingt um 8 Prozent auf 28,3 Millionen Euro ab (2001: 30,9 Millionen Euro).
Die Rohertragsmarge war ebenfalls leicht rückläufig und belief sich auf 11,8 Prozent (Vorjahr: 12,1 Prozent).

Der EBIT belief sich im Berichtszeitraum auf -1,7 Millionen Euro (Vorjahr: -49,5 Millionen Euro) und das Ergebnis vor Steuern (EBT) auf -2,6 Millionen Euro (Vorjahr: -54,9 Millionen Euro). Das Nettoergebnis betrug -2,5 Millionen Euro (Vorjahr: -53,9 Millionen Euro).

Der Free Cashflow war mit -3,6 Millionen Euro negativ (Vorjahr:
-3,5 Millionen Euro).
Die liquiden Mittel der ACG betrugen zum 30.9.2002 14,7 Millionen Euro. Gegenüber dem Wert zum Jahresende 2001 ergibt sich somit eine Verringerung um 6,9 Millionen Euro.
Das gesunkene Niveau bei den liquiden Mitteln sowie der negative Free Cashflow liegen in der Tilgung von Bankverbindlichkeiten,


Investitionen ins Anlagevermögen, sowie in dem generierten Nettoverlust begründet.

Dr. Cornelius Boersch, Vorsitzender des Vorstands der ACG AG: „Der Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten 2002 und im dritten Quartal lag insgesamt im Rahmen unserer Erwartungen. Trotz einer anhaltend schwachen Gesamtnachfrage zeichnet sich aber in einzelnen Segmenten eine Stabilisierung ab. Die verbesserte Kostenstruktur und das flexible Geschäftsmodell der ACG haben es ermöglicht, auch in einem derzeit noch schwierigen Marktumfeld weitgehend zufriedenstellend zu agieren. Unser erklärtes Ziel ist es, die Margen und die Profitabilität zu steigern, und uns dabei weniger auf ein reines Umsatzwachstum zu fokussieren. Diese Strategie werden wir bereits massiv im vierten Quartal umsetzen, was ein gesunkenes Umsatzniveau und ein höheres operatives Ergebnis im Vergleich zum dritten Quartal zur Folge haben kann.“


Geschäftsbereiche behaupten sich in anhaltend schwachem Marktumfeld

Technology Services
Der Geschäftsbereich ACG Technology Services erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 169,6 Millionen Euro (Vorjahr: 179,9 Millionen Euro). Der operative Gewinn (EBITDA) lag bei 844.000 Euro im Vergleich zu 3,3 Millionen Euro im Berichtszeitraum des Vorjahres.

Im Bereich Technology Services hat sich die Auftragslage weiter stabilisiert.
Dennoch bleibt der Halbleitermarkt in diesem Jahr deutlich unter dem Niveau von 2000 zurück. Von einer nachhaltigen Erholung ist frühestens im zweiten Halbjahr 2003 auszugehen.



Der Preisdruck bei elektronischen Bauelementen hielt weiterhin an. Eine Preisstabilisierung lässt sich derzeit bei DRAM-Speicher-Chips feststellen. In den vergangenen Wochen sind die Preise in diesem Produktsegment angestiegen.
Im Halbleitermarkt zeichnet sich darüber hinaus die Tendenz ab, dass OEMs und CEMs verstärkt ihre Ware über den Sekundärmarkt für Bauelemente beziehen, um ihre Flexibilität in der Produktion und Planung sicherzustellen.
Vor allem die Dienstleistung Überbestandsmanagement wird bei der ACG stark nachgefragt, macht derzeit aber lediglich ein Viertel des Umsatzes aus. Das Engpassmanagement bewegt sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
Um für die Zukunft gerüstet zu sein und von einem Marktaufschwung überproportional zu partizipieren, hat die ACG in den letzten Monaten im Geschäftsbereich Technology Services verstärkt in Software-Plattformen investiert. So wurde beispielsweise ein Warenwirtschafts- sowie Customer-Relationship-Management-System implementiert mit dem Ziel, den globalen Handel mit Bauelementen voranzutreiben.


Identification Technologies
Im Geschäftsbereich Identification Technologies wurde ein Umsatz von 59,4 Millionen Euro erzielt und konnte mit einem Rückgang um 2 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau gehalten werden (Vorjahr: 60,4 Millionen Euro).
Das EBITDA-Ergebnis des Geschäftsbereichs war mit -1,1 Millionen Euro zwar negativ, jedoch deutlich stabiler als im Vorjahr (Vorjahr: -6,5 Millionen Euro).
Aufgrund der schwachen Investitionsneigung im Smart-Card- und RFID-Markt hat eine Branchenbereinigung eingesetzt. Der Shake-Out von Mitbewerbern führte zu einem erheblichen Margendruck.



Durch das Ausscheiden von Mitbewerbern erwartet die ACG AG mittel- und langfristig positive Effekte auf ihren Geschäftsverlauf und den Ausbau von Marktanteilen.

Dr. Cornelius Boersch: „Die gesamte Branche hat im Moment immense Schwierigkeiten, einschließlich der großen Unternehmen in der Kartenbranche. Durch das Geschäftsmodell des virtuellen Herstellers ist die ACG weniger betroffen als ein reines Produktionsunternehmen, was für seinen Erfolg spricht.“


microIDENTT
Der Geschäftsbereich microIDENTT verzeichnete einen Umsatzrückgang um 24 Prozent - von 14,8 Millionen Euro im Berichtsraum 2001 auf 11,3 Millionen Euro in 2002. Das EBITDA-Ergebnis betrug 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: 2,5 Millionen Euro).
Die Produktion der microIDENTT-Gruppe lief auch im dritten Quartal aufgrund der schwachen Investitionsneigung im RFID-Markt auf einem niedrigen Niveau.

Da die ACG der Überzeugung ist, dass es sich um eine temporäre Marktschwäche handelt, wurden die Investitionen in dem Bereich auf einem konstant hohen Niveau gehalten. Rund 750.000 Euro wurden im dritten Quartal aufgewendet, um die Technologie- und Prozessoptimierung voranzutreiben. Damit will die ACG sicherstellen, dass der Bereich von einer Marktbelebung überproportional partizipieren wird.

Gespräche mit potenziellen Käufern für die microIDENTT befinden sich derzeit in einem fortgeschrittenen Stadium. Bei einer Veräußerung wird die ACG weiterhin Produkte der microIDENTT vertreiben.




Ausblick
Für das laufende Geschäftsjahr 2002 erwartet die ACG aufgrund des anhaltend schwierigen Marktumfelds einen Umsatz von über 300 Millionen Euro und ein positives operatives Konzernergebnis.

Auch im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2002 will das Unternehmen seinen Anfang des Jahres eingeleiteten Kurs weiterverfolgen und die strategische Ausrichtung auf den Vertrieb sowie auf Beschaffungs- und Distributionsservices vorantreiben.
Im Rahmen einer Refokussierungsstrategie wird sich die ACG künftig stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und bei Beteiligungen, die davon abweichen, die Beteiligungsquote überprüfen. Darüber hinaus wird die Integration von Niederlassungen und Tochterunternehmen weiter vorangetrieben werden.
Für das Jahr 2003 ist der Vorstand, nach abgeschlossener Budgetrunde, auch ohne eine Verbesserung des Marktumfeldes positiver gestimmt als für das Jahr 2002.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

ACG AG
Public Relations
Harriet Sihn
harriet.sihn@acg.de
Phone +49-611-1739-125
www.acg.de

Investor Relations
Thomas Burkart
thomas.burkart@acg.de
Phone +49-611-1739-311
www.acg.de


ACG
Die ACG AG mit Sitz in Wiesbaden ist ein unabhängiger Komponenten- und Technologielieferant in den Märkten für Smart Cards, RFID und Halbleiter. Das Unternehmen erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2002 einen Umsatz von 240,2 Millionen Euro. Der EBITDA lag bei 955.000 Euro. ACG ist mit 600 Mitarbeitern an 33 internationalen Standorten in 19 Ländern vertreten.


Web: http://www.acg.de/news


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, alexander linn, verantwortlich.

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