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Aktuelle Studie belegt: Sal. Oppenheim stürzt bei gut situierten Anlegern in Vertrauenskrise

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Frankfurt am Main, 20. August 2009 - Unterliegt die Deutsche Bank einer Fehleinschätzung? Der geplante Einsteig beim Bankhaus Sal. Oppenheim steht unter keinem guten Vorzeichen: Die zahlreichen Probleme der Privatbank Sal. Oppenheim haben bei den gut situierten Deutschen zu
einem drastischen Verlust an Reputation und Vertrauen in die Bank
geführt. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der jüngsten Erhebung
des German Wealth Monitor (GWM) vom Institut für Markencontrolling BrandControl.

Im GWM werden die Top drei Prozent der deutschen Einkommenspyramide befragt. Die aktuellen Ergebnisse von Juli / August dokumentieren, dass die Hoffnungen der Deutschen Bank möglicherweise zu optimistisch sind. Von einem Einstieg bei Sal. Oppenheim verspricht sich das Institut, zahlreiche neue Kunden für das Private Banking und Wealth Management zu gewinnen. Die Studie zeigt, dass das Bankhaus Sal. Oppenheim im Vergleich zu November / Dezember 2008 deutlich an Reputation und Vertrauen der vermögenden Anleger eingebüßt hat.

Haben im November / Dezember 2008 noch 23 Prozent der gut situierten Anleger Sal. Oppenheim ein hohes Vertrauen ausgesprochen, liegt der Wert im August nur noch bei 14 Prozent. Der Anteil der Befragten, die der Bank gar nicht vertrauen, liegt inzwischen ebenfalls bei 14 Prozent und ist damit um 3 Prozentpunkte gestiegen. Auch bei der Frage nach der wahrgenommenen Reputation gehen
die Werte in den Keller. Haben im Winter vergangenen Jahres 32 Prozent Sal. Oppenheim eine hohe Reputation zugeordnet, sind es im Sommer 2008 gerade noch 21 Prozent. Dagegen hat sich der Anteil der Befragten, die Sal. Oppenheim eine geringe Reputation zuschreiben, von 5 Prozent im Winter auf aktuell 11 Prozent mehr als verdoppelt.

Die Befragungen waren bereits abgeschlossen, bevor der geplante Einstieg
der Deutschen Bank bei Sal. Oppenheim bekannt wurde. Dieser Umstand
hat also keinen Einfluss auf die Studienergebnisse. Viel gewichtigere Gründe
für die schwachen Resultate sind das problematische Vorgehen von Sal. Oppenheim im Fall Arcandor, die Sonderprüfung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Zusammenhang mit den Oppenheim-Esch Immobilienfonds sowie die dramatischen Verluste der Bank. Das führt offenbar bei gut situierten Anlegern immer mehr zu Zweifeln, ob das Bankhaus noch in der Lage ist, anvertraute Gelder sicher und solide zu verwalten.

Die Veränderung der Vertrauens- und Reputationswerte der Privatbank Sal. Oppenheim ist dramatisch. Keine der insgesamt 14 im German Wealth Monitor befragten Privatbanken hat eine ähnliche Verschlechterung der Werte erfahren.

Der German Wealth Monitor
Für den German Wealth Monitor werden seit August 2006 zweimal jährlich
1000 Personen der Top drei Prozent der Einkommenspyramide befragt, die
über mindestens 100.000 Euro Jahreseinkommen verfügen und damit zur Zielgruppe des Private Banking und Wealth Management zählen. Neben dem Anlageverhalten und der Mediennutzung dieser Personen werden vor allem die Einstellungen zu den Banken, deren Reputationen und das Vertrauen der Anleger in die Institute erfasst. Die Befragten bewerten die Reputation und das Vertrauen in die Bank auf einer Skala von 1 für sehr hohe Reputation / vollstes Vertrauen bis 9 für sehr geringe Reputation / überhaupt kein Vertrauen. Die obige Auswertung fasst jeweils die Klassen 1-2 und 8-9 zusammen.




BrandControl GmbH
Dr. Harald Jossé / Daniela Ruch
Gutleutstraße 80
60329 Frankfurt am Main
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Pressekontakt:
BALL : COM Communications Company GmbH
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Andrea Brandner / Steffen Ball, verantwortlich.

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