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bbw Studie Geldanlage -Trends 2009 nach der Krise

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Sicher und einfach müssen die Geldanlagen sein


Die Finanzkrise zeigt tiefe Spuren im Anlageverhalten. Die Anleger sind verunsichert und teilweise ratlos. Die Banken haben an Vertrauen verloren, aber so richtig trauen sich die Anleger nicht an Veränderungen heran. So ist zunächst eine Umschichtung in andere Anlageformen (Liquidität, Sicherheit, Festzins, Kapitalschutz) angesagt, ohne den Anbieter unbedingt wechseln zu müssen. Das Vertrauen der Anleger ist durch die Finanzkrise zwar erschüttert aber für die Anbieter von Kapitalanlagen noch nicht verloren. Der Forderung der Verbraucher nach Transparenz und Verständlichkeit der Anlageprodukte, steht das eigene Finanzverhalten und Finanzwissen durchaus konträr gegenüber. Das hat die Studie von bbw Marketing Geldanlagetrends 2009 – Auswirkungen der Krise ergeben.

Die Finanzkrise zeigt tiefe Spuren im Anlageverhalten. Die Anleger sind verunsichert und teilweise ratlos. Die Banken haben an Vertrauen verloren, aber so richtig trauen sich die Anleger nicht an Veränderungen heran. So ist zunächst eine Umschichtung in andere Anlageformen (Liquidität, Sicherheit, Festzins, Kapitalschutz) angesagt, ohne den Anbieter unbedingt wechseln zu müssen. Das Vertrauen der Anleger ist durch die Finanzkrise zwar erschüttert aber für die Anbieter von Kapitalanlagen noch nicht verloren. Der Forderung der Verbraucher nach Transparenz und Verständlichkeit der Anlageprodukte, steht das eigene Finanzverhalten und Finanzwissen durchaus konträr gegenüber. Das hat die Studie von bbw Marketing Geldanlagetrends 2009 – Auswirkungen der Krise ergeben.

Die Sparanstrengungen der Bundesbürger haben im Jahr 2008 merklich zugenommen. Die Spartätigkeit der Deutschen hat sich insbesondere nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman- Brothers deutlich verstärkt. Vor dem Eindruck der Krise ist die Sparquote der privaten Haushalte im Jahre 2008 auf 11,4 % angewachsen. In der ersten Jahreshälfte 2009 wurden sogar rund 13 % auf die hohe Kante gelegt. Die Sparquote dürfte auch im kommenden Jahr spürbar steigen. Zu Buche schlägt insbesondere, dass die Abwrackprämie zu einem Vorziehen von Pkw-Käufen in das laufende Jahr geführt hat. Insgesamt wird der reale private Konsum im Jahresdurchschnitt 2010 voraussichtlich um 0,8 % sinken und umgekehrt die Ersparnis steigen. Im gesamten nächsten Jahr werden rund 12 % der verfügbaren Einkommen für Sparzwecke verwendet.

Die verstärkten Sparanstrengungen der Deutschen beeinflussten die Geldvermögensbildung der privaten Haushalte positiv. Die Geldvermögensbildung der privaten Haushalte konnte trotz einer steigenden Sachvermögensbildung leicht zulegen. So flossen in 2008 3,8 Milliarden Euro mehr in Geldanlagen, wodurch der seit 2005 negative Trend erstmals wieder gebrochen werden konnte. Hauptsächlich war es die Garantieerklärung der Bundesregierung, die nach der Lehman-Pleite die Attraktivität von Bankeinlagen als sichere Anlageform steigerte. Treibende Kraft waren dabei wieder einmal die Termineinlagen, denen 77 Milliarden Euro an zusätzlichen Mitteln zuflossen. Einen deutlichen Zuwachs verzeichneten auch die Sichtguthaben einschließlich der Bargeldbestände. Im Juni 2009 lagen die Sichtguthaben der Privatpersonen um 16 % über dem Stand zu Jahresbeginn.

Das Ausmaß der Finanzmarktkrise und die Heftigkeit der Anlegerreaktionen lassen für die Zukunft durchaus eine nachhaltige Veränderung des Anlegerverhaltens erwarten. Das betrifft nicht nur den Wunsch nach geringeren Risiken, sondern auch eine verstärkte Nachfrage nach leicht verständlichen Produkten und vertrauenswürdigen Anbietern.

Das Sparziel „Altersvorsorge“ wird wieder klar die Spitzenposition der wichtigsten Sparziele der Bundesbürger einnehmen. Erst mit größerem Abstand folgt das Sparziel „Konsum/Anschaffungen“. Zulegen konnte auch das drittwichtigste Sparmotiv „Wohneigentum“. Bei der geplanten Geldanlage bestätigt sich deutlich der Trend zur Sicherheit. Die Altersvorsorge gilt als Muss und die Immobilie als Sachwert wird immer attraktiver.

bbw Kooperationspartner Dialego hat aktuell die genutzten Anlageformen abgefragt. Dabei steht das traditionelle Sparbuch (einschließlich Spareinlagen, Banksparplänen) an erster Stelle vor dem Bausparvertrag noch vor den Geldanlagen in Lebensversicherungen. Bemerkenswert ist, dass im Sommer 2009 bereits 28 %, also fast jeder Dritte, Geld als Festzinssparen angelegt hat.

Die Finanzkrise hat die Wirtschaftswelt auf den Kopf gestellt. Alte Regeln scheinen nicht mehr zu gelten. Aus Verbrauchersicht sind die Hauptverursacher der Finanzkrise die Banken selbst, die zu sehr am Gewinn der Bank orientiert sind. Die Finanzmarktkrise hat dem Ansehen des Kreditgewerbes geschadet und das Vertrauen in die Einlagensicherheit geschwächt. Ein noch größerer Vertrauensverlust durch die Finanzmarktkrise konnte vor allem durch die staatlichen Rettungsmaßnahmen verhindert werden.

Die Anleger reagieren auf die Vertrauenskrise mit verändertem Anlageverhalten. Sichere Geldanlagen werden gegenüber risikoreicheren und renditeträchtigeren Anlagen bevorzugt. Zudem verwalten vor allem vermögende Anleger ihr Geld zunehmend selbst. Durch staatliche Rettungsmaßnahmen und die Auslagerung von toxischen Papieren wird das Vertrauen der Anleger in die Banken wird damit nicht wiederhergestellt. Für besonders unseriös halten die Sparer nach der Dialego-Befragung die einst grundsoliden Landesbanken – nur für magere 6 % sind sie noch vertrauenswürdig. Einzig die Sparkassen kommen – mit 52 % Zustimmung – besser weg. Der Marktführer mit 50 Millionen Kunden profitiert davon, dass sich die einzelnen Sparkassen im Falle von Schieflagen gegenseitig unterstützen. Diese Sicherheit ist für 55 % der befragten Bankkunden besonders wichtig. Dass sie bisher gut durch die Krise gekommen sind, hilft den Sparkassen ebenfall (für 44 % der 1.000 Befragten „sehr wichtig“).

Inzwischen fassen die Anleger wieder mehr Mut. Monatelang haben Ökonomen gewarnt: Die Wirtschaftskrise wird noch in diesem Jahr eine Entlassungswelle auslösen. Die Realität wird aber wohl anders aussehen, das befürchtete Job-Drama ausbleiben. Die Investmentbereitschaft für weniger defensive Anlageformen steigt. Nachdem im letzten Jahr diese vorwiegend sicherheitsorientierte Anlagen im Fokus standen, werden die Privatanleger in ihren Anlageentscheidungen nun mutiger. Nach dem starken Rückgang im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Aktionäre jüngst stabilisiert. Mehr Vertrauen in Aktien haben vor allem wieder junge Anleger: Die Zahl der Aktienbesitzer und Fondsanleger unter 40 Jahren ist im ersten Halbjahr 2009 nach DAI-Angaben um über 5 % gestiegen. In den ersten sechs Monaten flossen den Aktienfonds wieder fast 5 Milliarden Euro an neuen Mitteln zu, nachdem sie im zweiten Halbjahr 2008 noch einen drastischen Mittelabfluss verzeichnen mussten. Nach der Vertrauenskrise bei den Zertifikaten zeigen auch hier die jüngsten Absatzzahlen wieder klar nach oben, ohne an die mit der Lehmann-Pleite abrupt beendeten Boom-Zeiten wieder anknüpfen zu können.

Eins haben die Anleger jedenfalls aus der Krise gelernt: Auf undurchsichtige Finanzprodukte möchten sich nach der Dialego-Befragung nur noch die wenigsten einlassen. 93 % (67 % sehr wichtig, 26 % wichtig) haben fest vor, ausschließlich Finanzprodukte zu kaufen, die sie wirklich verstehen. Für die meisten Banker dürfte es ein steiniger Weg werden, das verspielte Vertrauen der Sparer zurückzugewinnen.

Die aktuelle bbw-Studie (193 Seiten,167 Tabellen, 18 Abbildungen) analysiert umfassend das Geschehen auf dem Geldanlagemarkt vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise, Untersucht wird die Geldanlage der Verbraucher nach den Eindrücken der aktuellen Krise ebenso wie die Auswirkungen auf den Finanzsektor. Die bbw Finanzspezialstudie Geldanlagen und Finanzkrise ist zu beziehen bei: bbw Marketing Dr. Vossen & Partner, Liebigstraße 23, D-41464 Neuss


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Klaus Vossen, verantwortlich.

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