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Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML |

Studie des Fraunhofer IML

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Status der Frachtkostenermittlung


Das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML erstellte jüngst eine Studie zum Thema ‚Status der Frachtkostenermittlung‘. Grundlage dieser Studie war eine Umfrage, an der 38 von 472 befragten Großhandelsunternehmen aus der Elektro- und Elektronikindustrie teilnahmen. Damit lag die Teilnehmerquote bei überdurchschnittlichen acht Prozent

In einer Vielzahl von Projekten war zu erkennen, dass die Informationstechnologie in der Lagerlogistik einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Die Ein- und Auslagerung von Waren, die Bestandsverwaltung und der Materialfluss werden längst durch den Einsatz von moderner Software erfasst und gesteuert. Im Versandbereich findet eine durchgängige Optimierung allerdings kaum statt. Deswegen war es Ziel der Studie, den aktuellen Status hinsichtlich der Frachtkostenermittlung zu erheben.

Erstaunlicherweise stellte das Dortmunder Institut fest, dass eine frühzeitige und exakte Ermittlung der Versandart und der Frachtkosten in den Unternehmen zumeist fehlt. Der Prozess der Frachtkostenermittlung sollte aber bereits während der Auftragsannahme beginnen. Eine späte Ermittlung der Frachtkosten führt zu Intransparenz. Es wird schwer nachvollziehbar, wie sich die letztendlichen Kosten im Detail zusammensetzen bzw. wo sie genau entstanden sind. Außerdem wird ein zielgerichtetes, zeitnahes Feedback zum Kunden unmöglich. Dieses ist aber besonders für die Unternehmen wichtig, die ihre Frachtkosten nicht komplett an den Kunden weitergeben, dazu zählen immerhin 82 Prozent der Befragten.

Abgerundet wurde die Studie durch eine offene Zusatzfrage, in der die Teilnehmer die möglichen Vorteile von einer früheren und exakteren Bestimmung der Versandart- und kosten aufführen sollten. Einige Unternehmen waren davon überzeugt, dass sie nicht nur von einer schnelleren und genaueren Abrechnung mit den Kunden profitieren könnten, sondern auch von geringeren Durchlaufzeiten und einer höheren Termintreue. Insgesamt gehen die Befragten von einer verbesserten Kommunikation mit dem Kunden und einer übersichtlicheren Kalkulation der Verkaufspreise aus.

Ansprechpartner:

Günter Dietze
Tel.: +49 (0) 2 31/ 97 43 214
Fax: +49 (0) 2 31/ 97 43 162
E-Mail: puzzle@iml.fraunhofer.de

Pressekontakt:

Ralf F. Neuhaus
Telefon +49 (0) 2 31 / 97 43-2 74
Telefax +49 (0) 2 31 / 97 43-2 15
Email: ralf.neuhaus@iml.fraunhofer.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Britta Scherer, verantwortlich.

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