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Ad-hoc-Mitteilung der infor business solutions AG

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Umsatz auf Vorjahresniveau


Konzernergebnis durch Sondereffekte und weitere Restrukturierung belastet

(Friedrichsthal, 02. 12. 2002) - Die infor business solutions AG hat den Konzernumsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2002 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1 Prozent auf 53,8 Millionen Euro (Vorjahr: 53,3 Millionen Euro) gesteigert. Im Vergleich zum zweiten Quartal ging der Umsatz im dritten Quartal um 18 Prozent auf 15,8 Millionen Euro (Q2/2002: 19,4 Millionen Euro) zurück. Damit wurde der vom Unternehmen geplante Umsatz nicht erreicht. Während in Deutschland und in der Schweiz im laufenden Geschäftsjahr schon über 100 Neukunden gewonnen werden konnten, waren die sonstigen Landesgesellschaften, bedingt durch die weiterhin schwierige konjunkturelle Wirtschaftslage, doch von erheblichen Umsatzausfällen betroffen.


Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) betrug -3,3 Millionen Euro, nach -1,6 Millionen Euro in den ersten neun Monaten des letzten Jahres. Bedingt durch einmalige Sondereffekte wie Wertberichtigungen, Abschreibungen auf Beteiligungen, zusätzliche Restrukturierungskosten und Maßnahmen zur Risikovorsorge wurde das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) für die ersten neun Monate zusätzlich belastet und betrug -14,1 Millionen Euro (Q1-Q3 2001: -9,1 Millionen Euro). Vor dem Hintergrund der sehr guten Eigenkapitalquote von ca. 78 Prozent ist die Liquidität des Unternehmens nach wie vor sichergestellt.

Der Vorstand erwartet ein umsatzstarkes 4. Quartal mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Bezogen auf das Gesamtjahr würde damit ein Umsatz in Höhe des Vorjahres erreicht. Der bisher aufgelaufene Verlust kann aber wohl nur noch geringfügig nach unten korrigiert werden.


Erläuterung zur Ad-hoc-Meldung

Die allgemeine Investitionszurückhaltung hat auch bei infor zu Umsatzeinbußen geführt. Trotzdem zeigt vor allem die Tatsache, dass im Softwarebereich immer noch über 60 Prozent des Umsatzes auf das Neukundengeschäft entfällt, dass infor in dieser konjunkturell schwierigen Lage seine Position als führender ERP-Anbieter für die mittelständische Fertigungsindustrie weiter ausgebaut hat.

In Anbetracht des aber weiterhin schwachen Umfelds hat sich der Vorstand entschlossen, seine Strategie und Planung sowohl für den Rest des Geschäftsjahres als auch für das kommende Jahr anzupassen. Oberstes Ziel ist dabei, die infor gestärkt aus der derzeitigen Konsolidierung im ERP-Markt herauszuführen. Die dazu notwendigen, einschneidenden Maßnahmen führten zu einmaligen Belastungen im 3. Quartal. Diese setzen sich zusammen aus Kosten für zusätzlich notwendige strukturelle Maßnahmen und Abfindungen, Wertberichtigungen und Sonderabschreibungen – vor allem auf die ausländischen Beteiligungen – und Rückstellungen für eventuelle Forderungsausfälle von insolvenzgefährdeten Kunden. Mit diesen Strukturmaßnahmen sieht sich der Vorstand gut für das kommende Geschäftsjahr vorbereitet.


Zum Hintergrund:

Die infor business solutions AG mit Stammsitz in Friedrichsthal zählt mit über 3.500 Kunden im Mittelstand zu den führenden Softwarehäusern in Europa. Das Unternehmen wurde 1979 gegründet und hat europaweit über 700 Mitarbeiter.
infor:COM ist eine betriebswirtschaftliche Komplettlösung, die alle in einem Fertigungsunternehmen anfallenden Prozesse unterstützt. infor:COM ist plattformunabhängig und als Komponentensoftware konzipiert, sodass jeder Anwender sich sein „Softwarepaket“ individuell schnüren kann. Zum Angebot der infor AG gehören neben der Standardsoftware auch spezielle Branchenlösungen, beispielsweise für Kunststofffertiger, Möbelhersteller, Steinverarbeiter, die Schmuckindustrie sowie für Automobilzulieferer.

Herausgeber:
infor business solutions AG
Friedrichsthal, 02.12.2002
Ansprechpartner: Werner Huttner
Tel.: +49(0)6897-9833-201,
Fax: +49(0)6897-9833-495
email: werner.huttner@infor.de
Internet: http://www.infor.de


Web: http://www.infor.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jörg Wassink, verantwortlich.

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