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Paletten piepen günstig

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RFID wird erwachsen: Logistikspezialist CHEP macht Technik erstmals wirtschaftlich


Köln, 04. September 2009 – Was für das Auto das Kennzeichen ist, ist für die Palette der Funkchip mit Identifikationsnummer. Die Ware mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen (RFID Radio Frequency Identification) auf Schritt und Tritt verfolgen – für Spediteure und Händler ist das die Zukunft. Doch bisher galt RFID als aufwendig, komplex und vor allem teuer. Ein winziger Chip mit einer 18-stelligen Identifikationsnummer (Global Returnable Asset Identifier – GRAI) dürfte nun für den Durchbruch von RFID in der Warenlogistik sorgen. Der weltweit führende Paletten-Pooling-Spezialist CHEP hat seine Paletten mit diesem Chip bestückt und erstmals in der Realität getestet: ein logistischer Meilenstein.

Beteiligt waren die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG und REWE Group sowie das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund. „Die Technik funktioniert nicht nur im Labor, sondern auch im richtigen Leben“, sagt Stefan Jakoby, Direktor Handelsbetreuung bei CHEP Deutschland. „Das Experiment hat gezeigt, dass wir nicht jeden einzelnen Artikel mit einem Chip versehen müssen, um seinen Weg zu verfolgen“, so Jakoby weiter.

Ein weiterer Vorteil von GRAI: Die RFID-Chips sind wiederverwendbar und damit umweltfreundlicher. Bisher hatte jede Palettenladung einen Einweg-Transponder. Dieser hatte nur eine begrenzte Lebensdauer. Somit musste bei jeder Palettensendung jeweils ein neuer Chip verwendet werden. Bei GRAI steckt der Chip jetzt in der Palette, muss nicht erneuert werden und hat eine lange Lebensdauer.

Testpartner zufrieden
In den zurückliegenden Monaten haben CHEP und Coca-Cola dem lang gehegten Wunsch der REWE Group entsprochen und die Ware auf RFID-fähigen CHEP-Paletten an das REWE-Lager in Norderstedt versandt. Beim Verladen sendeten die Ladungsträger jedes Mal eine elektronische Nachricht. „In Sachen RFID und Warentransport konnten wir zum ersten Mal eine hundertprozentige Lesequote erreichen“, betont Dr. Jan Schneider, Leiter Logistik Nationale Kunden bei Coca-Cola. „Andere Systeme scheiterten meist daran, mehrere Funk-Paletten gleichzeitig zu erfassen, das ist bei den neuen Chips nicht mehr so.
Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass in diesem Projekt auch erhöhte Herausforderungen wie Flüssigkeiten und Metall gemeistert wurden“, so Schneider weiter. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu ungenauen Leseergebnissen, wenn RFID in Verbindung mit Metall und Flüssigkeiten eingesetzt wurde.

Das bestätigt auch Jörg Sandlöhken, Funktionsbereichsleiter der REWE Informations-Systeme GmbH: „Die GRAI ist die Kennzeichnung, um Informationen von „außen“ in die Kette der Warenversorgung nach „innen“ zu bekommen. Intelligente Paletten sind die Antwort auf die Einwegtransponder-Lösung (slap&ship)“.

Alles in allem konnten die Chips einfacher und somit schneller gelesen werden als Barcodes. Dazu beigetragen hat vor allem die vereinfachte Hard- und Software. Zudem entfielen aufwendige Funktionsprüfungen der Chips. CHEP plant deshalb, in der Zukunft auf den positiven Ergebnissen dieser Versuchsreihe aufzubauen.

Über Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG
Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG ist mit einem Absatzvolumen von 3,5 Milliarden Litern (2008) das größte deutsche Getränkeunternehmen. Sie ist als alleiniger Konzessionär der The Coca-Cola Company (Atlanta) für die Abfüllung sowie den Vertrieb von Coca-Cola Markenprodukten in Deutschland verantwortlich. Sie beliefert rund 95.000 Handels- und 550.000 Gastronomiekunden über ein weit verzweigtes Verkaufs- und Vertriebsnetz. An 70 Standorten werden rund 11.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Abfüllung der über 60 in Deutschland verfügbaren Coca-Cola Produkte erfolgt vor Ort in 27 Produktionsbetrieben. Zum Produktprogramm von Coca-Cola Deutschland gehören neben klassischen Softdrinks auch Wasser, Fruchtsäfte, Schorlen, Tee- und Sportgetränke sowie Kaffeekaltgetränke.

Über Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund
Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML berät Unternehmen aller Branchen und Größen in allen Fragen rund um Materialfluss und Logistik. Es gliedert sich in die Bereiche Materialflusssysteme, Unternehmenslogistik sowie Logistik, Verkehr und Umwelt. Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik ist eines von insgesamt 57 Instituten, die die Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland betreibt. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Sie betreibt anwendungsorientierte Forschung zum direkten Nutzen für Unternehmen und zum Vorteil der Gesellschaft.

Über REWE
Die 1927 in Köln gegründete REWE Group (u.a. REWE, toom, Penny, toom BauMarkt, ProMarkt, ATLASREISEN, DER-Reisebüros, ITS, Dertour) ist mit einem Umsatz von rund 50 Milliarden Euro, annähernd 320.000 Beschäftigten und knapp 15.000 Märkten einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Mit einem Umsatz von annähernd 12,4 Milliarden Euro und über 90.000 Mitarbeitern leisten mehr als 3.300 REWE Märkte als Filialen oder Supermärkte der selbstständigen REWE Kaufleute einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Gruppe.

Über CHEP
CHEP ist weltweit der führende Anbieter im Pooling von Paletten und Ladungsbehältern. Viele der weltweit größten Unternehmen zählen zum Kundenkreis. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 7.000 Mitarbeiter in 45 Ländern. CHEP nutzt modernste Technologie und eine aus mehr als 300 Millionen Paletten und Behältern bestehende Infrastruktur, um herausragende umweltfreundliche Logistiklösungen anzubieten, die die Ware seiner Kunden schützen.

Pressekontakt
CHEP Deutschland GmbH
Isabel Böhme
Marketing Communications Manager
Tel.: +49 (0) 221 93571 137
Fax: +49 (0) 221 93571134
Mobile: +49 (0) 173 579 1857
Mail: isabel.boehme@chep.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Natascha Lhotak, verantwortlich.

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