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Pfarrer Fliege: Warum schweigen die Kirchen zu Afghanistan?

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Scharfe Kritik an "Orientierungslosigkeit" - Regierung verhält sich "feige"

Unsere Bischöfe lassen sich doch zu jedem Thema etwas Nettes einfallen. Dass wir aber Krieg führen in Afghanistan, dazu schweigen sie einträchtig. Da ist weder was katholisches, noch was evangelisches zu hören. Geschweige denn ein interreligiöses Wort, was aus christlichen und muslimischen Herzen kommt! Da ist nichts! Da ist Orientierungslosigkeit! Funkstille! Dabei hatten sie doch all die Jahre davon geredet, dass "nach Gottes Willen Krieg nicht sein darf". Wo bleibt dieses klare Wort, das wir aus unserer erbärmlichen Nazi-Geschichte wie einen Schatz gerettet hatten? Krieg darf wohl wieder sein! Eine Kriegssaison nach Präsident Bushs Krieg im Irak, darf der Krieg mit derselben Begründung des überforderten frommen Bushs wohl wieder sein. Und wir machen mit! Da ist kein Schröder mehr, der nein sagt! Es geht gemeinsam in die Schlacht der Guten gegen die Bösen! Und wir sind die Guten und die anderen die Bösen, klar! Und genau vor dieser Sicht könnte uns unser Christentum schützen. Der Vater im Himmel lässt die Sonne aufgehen über Taliban und Bundeswehr! Ganz davon abgesehen wie schwer es ist, den Hindukusch argumentativ an die deutsche Südostgrenze zu verlegen.
Es ist bitter, dass wir von unseren Kirchenführern nur das als Führung serviert bekommen, was in Berlin eh schon mehrheitsfähig ist und die Spatzen mit den Bischöfen von den Dächern pfeifen. Demnächst wird es wohl ein Hirtenwort geben, dass alle Deutschen zur Wahl gehen sollen und so weiter und so weiter und so überflüssig. Es ist so bitter! Ich brauche keine Orientierung für das Selbstverständliche!
Dabei hätten wir in dieser schwierigen Lage ein Wort der Orientierung bitter nötig. Gibt uns unsere christliche Tradition irgendetwas an die Hand oder ins Herz, was wir tun sollen? Die Regierung mauschelt nur weiter. Vor Jahren ist sie in diesen Krieg hineingeschlittert und erzählt unserem Volk jeden Tag aufs neue, dass der Krieg zum einen gerecht ist und die Taliban ungerecht sind, feige und hinterhältig, und unsere Männer selbstredend tapfer! Aber eine Strategie haben sie nicht. Altkanzler Schmidt als Weltkrieg-II-Soldat war wenigstens tapfer genug gegen alle Berliner Politik zu fordern, dass unsere Soldaten eine große Parade in Kabul hinlegen und dann abziehen. Das war nicht nur Spott. Das war weise! Und immer und immer wieder nur Durchhalteparolen in die TV Kameras zu sprechen, ist blasig und vernebelnd. Wer alles vernebelt, geht selber im Nebel. So tapfer wie die Niederländer und die Kanadier, die ihrem Volk einen bestimmten Termin nannten, wann die Soldaten wieder zuhause sind, sind wir nicht. Feiges Berlin!



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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christoph Scheule, verantwortlich.

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