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Nanosolar startet Serienbetrieb mit vollautomatisierter 640 MW-Fabrik für Dünnschichtmodule bei Berlin

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Nanosolar startet Serienbetrieb mit vollautomatisierter 640 MW-Fabrik für Dünnschichtmodule bei Berlin -- Einweihung mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Ministerpräsident Matthias Platzeck

Nanosolar hat in einer feierlichen Zeremonie seine europäische Modulfertigung im brandenburgischen Luckenwalde eröffnet. Die hoch innovative Fertigungsanlage ist vollautomatisiert, auf eine Jahresproduktionskapazität von 640 MW ausgelegt und stellt mit Hilfe speziell entwickelter Fertigungsabläufe Solarprodukte aus Nanosolars Dünnschicht- Zellen in sehr hoher Geschwindigkeit her. Die Einweihung des deutschen Standortes findet in Anwesenheit von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Ministerpräsident Matthias Platzeck, Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka sowie den Mitgliedern des Bundestages Katherina Reiche und Dr. Peter Danckert statt. Auch die Bürgermeisterin von Luckenwalde Elisabeth Herzog-von der Heide sowie weitere Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben wohnen dem Produktionsstart bei.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sagt im Rahmen der Einweihungsfeier: "Heute können wir bei Nanosolar in Luckenwalde einmal mehr sehen, wie die erneuerbaren Energien Arbeitsplätze schaffen. 280.000 zukunftssichere Jobs gibt es schon in dieser Branche, und die Zahl wird weiter wachsen, wenn wir die Weichen richtig stellen. Den Erneuerbaren gehört die Zukunft -- national wie international."

Ministerpräsident Platzeck lobt Luckenwalde als Standort der neuen Fertigungsstätte als ausgezeichnete Wahl. Die Stadt als einer der brandenburgischen regionalen Wachstumskerne punkte vor allem mit motivierten und qualifizierten Fachkräften. Platzeck sieht mit der Investition von Nanosolar einen weiteren Beleg dafür, dass sich Brandenburg zu einer hochmodernen Energieregion entwickelt. Er bekräftigte das Ziel, bis 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien an
der Gesamtenergieproduktion von heute 10 auf 20 Prozent zu verdoppeln.

Die Bedeutung der neuen Fertigungsanlage betont auch MdB Katherina Reiche: "Nanosolar schreibt die Erfolgsgeschichte der Solarindustrie in Deutschland mit einer neuen revolutionären Drucktechnik fort."

"Arbeitsplätze werden dort geschaffen, wo es einen grünen, nachhaltigen und bedeutenden solaren Energiemarkt gibt", begründet Nanosolars CEO Martin Roscheisen die Wahl des Standortes für die neue High-Tech-Anlage.

Elisabeth Herzog-von der Heide, Bürgermeisterin von Luckenwalde,ergänzt: "Ich bin mehr als glücklich, dass Nanosolar Luckenwalde als Standort für seine innovative Produktion ausgewählt hat. Auch die schon jetzt wahrzunehmende Folgewirkung wie die Neuansiedlung eines weiteren Unternehmens in unserer Stadt, das die hier produzierten Module europaweit vertreibt und installiert, lässt uns erwartungsvoll und sehr optimistisch in die Zukunft sehen."

Zugleich gibt Nanosolar bekannt, dass die Serienproduktion von Solarzellen bereits seit einiger Zeit im kalifornischen San Jose angelaufen ist. Mit dem Produktionsstart der vollautomatischen Modulfertigung sind nun alle Fertigungsstätten in Serienproduktion und produzieren extrem kostengünstige Solarprodukte. Das Unternehmen fertigt Photovoltaikzellen mit CIGS-Nanopartikeln im Druckverfahren -- zu deutlich günstigeren Kosten als Solarzellen, die im Hochvakuum zeit- und kostenintensiv aufgedampft werden müssen. "Diesen technologisch revolutionären Innovationsstand zu erreichen, hat uns viel harte Arbeit
gekostet. Wir fertigen nun serienmäßig Produkte, die alle internationalen Haltbarkeitsstandards übertreffen -- was uns auch von externen Gutachtern bescheinigt wird", sagt Nanosolar CEO Roscheisen.

Das aktuelle Produktionsvolumen von Solarmodulen liegt zurzeit bei einem MW pro Monat. Nach erfolgreicher Produkt-Bankability, also der Markteinführungsphase, die im wesentlichen Banken adressiert, um eine stetige Kreditvergabe für Nanosolar-Kraftwerke zu erreichen, wird das Produktionsvolumen schnell hochskaliert. Roscheisen erklärt zudem, dass Kundenverträge mit weltweit tätigen Versorgern und führenden Systemintegratoren in Höhe von 4,1 Mrd. US-Dollar abgeschlossen wurden. Kunden sind Electricite' de France EN, enXco, AES Solar, Beck Energy, Belectric, juwi, Next Light und Plain Energy.

CEO Roscheisen: "Da Kraftwerke fremd-finanziert werden, ist eine breite Produkt-Bankability für uns der nächste kommerzielle Meilenstein. Wir haben uns lange darauf ausgerichtet und Bankability an vielen Fronten vorangetrieben: Kluge Technologie-Entscheidungen, die starke Handelsbilanz der Nanosolar-Gruppe, die Qualität unserer Kunden und die lokale Produktion unterstützen uns dabei."

Professor Eicke Weber, der Direktor des Fraunhofer ISE Instituts,begrüßte ausdrücklich die Eröffnung der Nanosolar Produktionsstätte in Luckenwalde: "Die Photovoltaik-Dünnschichttechnologie ist besonders wichtig, da sie die derzeit preiswerteste Art ist, Solarstrom durch Photovoltaik herzustellen. So leistet sie einen wichtigen Beitrag zur schnellen Erreichung der sogenannten grid parity, der Gleichheit der Kosten von Solarstrom und dem Preis von Haushaltsstrom, in wenigen Jahren. Wir freuen uns besonders über die Standortentscheidung für Deutschland, die sicher auch auf die derzeit führende Stellung des Photovoltaik-Marktes in Deutschland im globalen Vergleich zurückzuführen ist."


Nanosolar GmbH
Erik Oldekop
Frankenfelder Chaussee 2
14943 Luckenwalde
+49 (0)40 43 29 44 15
+49 (0)40 43 18 99 94
www.nanosolar.de



Pressekontakt:
a+o Gesellschaft für Kommunikationsberatung mbH
Oliver Klug
Schulterblatt 58
20357
Hamburg
oliver.klug@a-und-o.com
+49 (0)40 43 29 44 15
http://www.a-und-o.com


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