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Der Europamarkt für Linearmotoren

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Linearmotoren: schnell, präzise und immer stärker gefragt


Linearmotoren bilden ein noch junges und außerordentlich dynamisches Segment im Markt für Antriebstechnik. Die zunehmende Bekanntheit der Technologie bei einer wachsenden Kundenbasis, neue Anwendungsgebiete und fortschreitende Marktdurchdringung sorgen für robustes und nachhaltiges Wachstum. So erwartet eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.motors.frost.com), dass der europäische Gesamtmarkt von 57 Millionen US-Dollar oder 33.300 Einheiten (2001) auf 125 Millionen US-Dollar oder 125.500 Einheiten (2008) zulegen wird.

In zahlreichen Anwendungsbereichen sind Linearmotoren mechanischen Systemen überlegen. Das betrifft sowohl den Wartungsaufwand als auch Parameter wie Zuverlässigkeit, Präzision, Steuerung, Beschleunigung und Geschwindigkeit. Deshalb werden Linearmotoren zunehmend in Anwendungen verschiedenster Art integriert. Weitere technologische Verbesserungen dürften die Verdrängung herkömmlicher Komponenten bei Anwendungen mit hohen Anforderungen beschleunigen und das Wachstum verstetigen. So sollen nach Sean French, Industry Analyst bei Frost & Sullivan, viel versprechende Entwicklungen wie Röhrenlinearmotoren die Anwendungsbasis zusätzlich verbreitern und die Nachfrage steigen lassen.

Halbleiterproduktion ist derzeit größter Abnehmer

Die größten Umsatzanteile erreichten im Jahr 2001 die relativ gut etablierten Anwendungssektoren Halbleiterproduktion (25,6 Prozent) und Elektronikfertigung (24,2 Prozent). Sie bleiben auch weiter bedeutend, werden aber laut Analyse Marktanteile an stärker wachsende neue Anwendungsgebiete verlieren. Langfristig dürfte der größte Umsatzanteil auf den Werkzeugmaschinenbau entfallen, der das Halbleitersegment bis 2008 überholen soll. Zulegen sollen auch die übrigen Anwendungen wie etwa der medizinische und der militärische Bereich. Hier sorgen neue Einsatzgebiete für überdurchschnittliches Wachstum. Kleinstes Anwendungssegment ist der allgemeine Materialtransport.

Preissenkungen erwartet

Gebremst wurde die Aufnahme der Linearmotoren auf dem sehr preisempfindlichen Markt bisher durch ihre hohen Kosten. Mit steigenden Stückzahlen werden die Preise jedoch voraussichtlich sinken und so die Nachfrage stimulieren. Bereits jetzt haben hohe Investitionen, vor allem in der Folge der Übernahme kleinerer Hersteller durch Großkonzerne, dazu beigetragen, durch Fortschritte an Produkten und Herstellungsprozessen Preissenkungen zu ermöglichen.

Mangelnde Produktbekanntheit hemmt Marktwachstum

Größtes Hindernis für die Marktexpansion und die Entwicklung der Linearmotoren von einer Nischen- zu einer Mainstream-Technologie ist ihre noch unzureichende Bekanntheit. Allerdings hat ihr zunehmender Einsatz in einem breiten Spektrum von Anwendungen ihr Profil in letzter Zeit geschärft. Positive Reaktionen der neuen Anwender haben das Ansehen von Linearmotoren gesteigert und ihre Absatzperspektiven verbessert.

Deutschland mit Abstand größter Markt

Deutschland bleibt größter Ländermarkt, auch wenn sein Umsatzanteil (2001: 42,5 Prozent) zurückgehen dürfte, weil andere Regionen schneller zulegen. Italien, die Benelux-Länder und die Schweiz sind bereits nennenswerte Anwender von Linearmotoren und verfügen über großes Wachstumspotenzial. An Platz zwei lag im Jahr 2001 Italien mit einem Umsatzanteil von 13,8 Prozent, gefolgt von Großbritannien (10,9 Prozent) und Frankreich (8,9 Prozent).

Sobald eine breitere Kundenbasis Linearmotorentechnologien einsetzt und das Wachstum zulegt, wird laut Frost & Sullivan auch der Wettbewerbsdruck auf diesem lukrativen Markt zunehmen. Engagiert sind sowohl große Unternehmen mit einem breiten Produktspektrum als auch kleine Spezialhersteller. Die wichtigsten Anbieter sind Siemens, Anorad (Rockwell Automation), Baldor, Aerotech, Etel und Bosch Rexroth.


Titel der Analyse:
Frost & Sullivan's Analysis Of The European Linear Motors Market
(Report B129)


Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan beobachtet ständig eine Reihe wichtiger Hightech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmensstrategien.

Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internationale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Marketingberatung aktiv.

Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hochtechnologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Konferenzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot.

Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt sowie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.


Web: http://www.presse.frost.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Gerhardt, verantwortlich.

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