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Aktuelle Fernunterrichtsstatistik bestätigt Aufwärtstrend im DistancE-Learning

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Der Weiterbildungsbedarf in Deutschland lässt sich langfristig nur durch DistancE-Learning decken, prognostiziert der führende Fachverband für Fernlernen und Lernmedien, das Forum DistancE-Learning.

Der prototypische DistancE-Learner in Deutschland ist eine Frau zwischen 20 und 30 Jahren, die sich per Fernunterricht entweder auf einen Schulabschluss vorbereitet oder im Bereich Wirtschaft und kaufmännische Praxis fortbildet und die Studiengebühren dafür aus der eigenen Tasche bezahlt. Diese "Personenbeschreibung" ergibt sich aus der aktuellen Fernunterrichtsstatistik* des Jahres 2008, die der Fachverband Forum DistancE-Learning heute veröffentlicht. Demnach liegt der Frauenanteil bei 52 Prozent; insgesamt sind 41 Prozent der Fernlernenden in der Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen anzutreffen. Wirtschaftsthemen sowie Schulabschlüsse gehören mit 24 Prozent bzw. 18 Prozent zu den beliebtesten Fernlehrgängen, gefolgt von Fernlehrgängen zu Gesundheitsthemen (11 %). Die größten Zuwächse verzeichnen Fernlehrgänge mit staatlichen Abschlüssen zum Betriebswirt, Techniker oder Übersetzer (+ 16 %) sowie Sprachlehrgänge (+ 10 %) und EDV-Lehrgänge (+ 7 %).

"Bei aller Zuspitzung der Zahlen zeigt sich gleichzeitig, dass DistancE-Learning eine enorme Bandbreite an Fachthemen und Abschlüssen bietet und dass sich die Altersverteilung derjenigen, die sich auf diese Weise flexibel fortbilden, immer breiter auffächert", betont Dr. Martin Hendrik Kurz, Präsident des Fachverbandes Forum DistancE-Learning, der heute die Zahlen aus der jüngsten Erhebung in der Fernunterrichtsbranche bekannt gab. So sind 21 Prozent derjenigen, die fernlernen, bereits über 40 Jahre alt, immerhin vier Prozent sind jünger als 20 Jahre.

Insgesamt bildeten sich im Jahr 2008 knapp 348.000 Menschen in Deutschland per Fernunterricht bzw. Fernstudium fort. Dies ist die offizielle Zahl, die das Forum DistancE-Learning auf Grundlage der Erhebung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) ermittelt hat. "Wer sich die Zahlen des DIE genauer anschaut, wird feststellen, dass erstmals ein ergänzender Schätzwert fehlt, der für all jene Anbieter ermittelt wird, die ihre Teilnehmerzahlen nicht gemeldet haben, und der seit über 20 Jahren seitens des Statistischen Bundesamtes immer mit berücksichtigt wurde", erläutert Verbandspräsident Dr. Kurz die nachträgliche Korrektur. "Wir müssen für eine Vergleichbarkeit der Zahlen aus den Vorjahren diese Ergänzung vornehmen." Die Gesamtzahl bleibt damit weiterhin repräsentativ und aussagekräftig.

Die Zahl der Fernstudierenden an Fernhochschulen steigt rasant, doch international kann Deutschland nicht mithalten

348.000 DistancE-Learner in 2008 - das sind zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Fünfjahresvergleich zeigt sich sogar ein Teilnehmerzuwachs von 37 Prozent. Knapp 70.000 der 348.000 Teilnehmer waren im vergangenen Jahr an einer Fernhochschule eingeschrieben - dies bedeutet eine Steigerung um 16 Prozent. Auch die Zahl derjenigen, die sich per Fernunterricht auf einen staatlichen oder öffentlich-rechtlichen Abschluss unterhalb der Hochschulebene - zum Beispiel vor einer IHK - vorbereiten, hat zugenommen und lag 2008 bei 37 Prozent aller DistancE-Learner. "Hochschulabschlüsse per Fernstudium stehen hoch im Kurs und an vielen Fernhochschulen werden zurzeit neue Studiengänge und Weiterbildungsangebote entwickelt", so der Verbandspräsident, "doch um langfristig dem Weiterbildungsbedarf der Berufstätigen in Deutschland gerecht zu werden, braucht es aus unserer Sicht noch weit mehr DistancE-Learning-Angebote."

Ein Blick auf die aktuelle OECD-Bildungsstudie** zeigt: In Ländern wie Australien oder Schweden sind über 13 Prozent der 30- bis 39-Jährigen für ein Vollzeit- oder Teilzeitstudium eingeschrieben, in Deutschland sind es gerade 2,5 Prozent. "Der Grund ist nicht etwa, dass so viele bereits einen Hochschulabschluss haben", betont Dr. Kurz, "denn der Akademiker-Anteil unter den 25- bis 34-Jährigen liegt hierzulande gerade einmal bei 22 Prozent." Zum Vergleich: Länder wie Kanada, Schweden oder Finnland erreichen über 50 Prozent. Der Verbandspräsident erläutert: "Das politische Ziel, diesen Anteil in Deutschland deutlich zu erhöhen, lässt sich nur durch eine bessere Ausschöpfung der Bildungspotenziale unter den Berufstätigen erreichen, die dafür flexible Studienformen brauchen. Ein Ausbau des Fernstudienangebotes ist daher unabdingbar."

DistancE-Learning-Branche kann flexibel auf Nachfragesteigerungen reagieren

Tatsächlich ist die Zahl der Studierenden an Fernhochschulen im vergangenen Jahr mit einem Plus von 16 Prozent besonders stark gestiegen. Aufgrund ihrer besonderen Personalstruktur können diese Anbieter auf solche Steigerungen schnell reagieren: Laut einer Erhebung des DIE im Rahmen der Fernunterrichtsstatistik sind 76 Prozent der Beschäftigten in der DistancE-Learning-Branche freiberuflich als Honorarkräfte tätig. Fernlehrinstitute und Fernhochschulen beschäftigen für die fachliche Teilnehmer-Betreuung und die Fernlehre in der Regel Praktiker aus den jeweiligen Branchen. "Damit ist eine besondere Praxisnähe gewährleistet, denn unsere Dozenten und Tutoren sind in der Regel hauptberuflich mit dem befasst, was sie unterrichten", erläutert Verbandspräsident Dr. Kurz. "Der hohe Anteil an Lehrkräften aus der Berufspraxis sorgt für eine im Vergleich zu Präsenzhochschulen niedrige Abbrecherquote und dadurch für mehr Absolventen."

Die Zahl der DistancE-Learning-Anbieter in Deutschland liegt aktuell (September 2009) bei 349, vor einem Jahr waren es 330. Das Fernstudienangebot ist in den vergangenen zwölf Monaten um zehn Prozent auf insgesamt 2.456 Lehrgänge bzw. Studiengänge angewachsen.

Informationen zu DistancE-Learning-Angeboten in Deutschland sowie Tipps und Tricks zum Fernstudieren finden Interessierte auf der Website des Forum DistancE-Learning: www.forum-distance-learning.de.

* Die Fernunterrichtsstatistik wird jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und mit Unterstützung des Forum DistancE-Learning vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) (bis 2007 vom Statistischen Bundesamt) in einer freiwilligen Befragung der Anbieter von staatlich zugelassenen Fernlehrgängen erhoben.
** Zur OECD-Bildungsstudie 2009 "Bildung auf einen Blick" siehe http://www.oecd.org/document/8/0,3343,de_34968570_34968855_39283656_1_1_1_1,00.html



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