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Klaus Höchstetter Stiftung |

Aufzug ins All: Studenten der TU München belegen ersten Platz bei Wettbewerb in Japan

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Klaus Höchstetter Stiftung überzeugt von innovativem Potential des Space Elevator

Studenten der Technischen Universität München (TUM) ist ein großer Erfolg gelungen: Das Space Elevator Team der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (WARR) hat ein Modell eines Weltraumaufzugs entwickelt und damit bei einem internationalen Wettbewerb in Japan den ersten Preis gewonnen.

Die Idee hinter dem Space Elevator: eine Alternative zu den extrem teuren Raketenflügen ins All finden. "Das innovative Potential, das in diesem Projekt steckt, ist enorm", betont der Münchner Rechtsanwalt Dr. Klaus Höchstetter von der Klaus Höchstetter Stiftung, welche die Studenten als Hauptsponsor fördert. Die Idee eines Weltraumaufzugs ist schon ziemlich alt: Seit der russische Mathematiker Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski 1895 den Plan zu einem Turm beschrieb, der bis in den Himmel reicht, haben sich Generationen von Wissenschaftlern und Literaten mit der Idee beschäftigt. Allerdings erschien ein so gigantisches Gebäude wie ein Weltraumaufzug nie realisierbar, weil es kein geeignetes Material dafür gibt. Eine Wende brachte die Entdeckung der mehrwandigen Kohlenstoffnanoröhren im Jahr 1991: Diese sind extrem stabil, so dass es physikalisch möglich wäre, ein Seil aus diesen Kohlenstoffnanoröhren bis in den Weltraum zu spannen. Der von den Studenten der TU München in Garching entwickelte Space Elevator besteht, vereinfacht gesagt, aus einem solchen, 40.000 Kilometer langen Seil, das senkrecht von der Erdöberfläche in den Weltraum führt. Am Ende des Seils hängt ein Gewicht, durch welches das Band dank der Fliehkraft der Erddrehung gestrafft bleibt. Theoretisch könnte an diesem Seil nun ein Aufzug entlang geführt werden, der Menschen und Material bequem bis ins All transportiert. In der Praxis ist vorher allerdings noch einiges zu tun - sowohl, was die Beschaffenheit des Seils als auch was die Entwicklung und Energieversorgung des Aufzugs ("Climber") betrifft. "Unser Ziel ist es, bei den offenen wissenschaftlichen Fragen zu Lösungen beizutragen", erklärt Rüdiger Hink, der das Space Elevator Team leitet und wie die meisten anderen Mitglieder an der TUM Luft- und Raumfahrttechnik studiert.

Um die wissenschaftliche Motivation zu fördern und die technische Realisierbarkeit des Weltraumaufzugs zu demonstrieren, finden weltweit regelmäßig Wettbewerbe statt - so in diesem Jahr auch zum ersten Mal die "1st Japan Space Elevator Competition 2009", organisiert von der Japan Space Elevator Assoviation (JSEA), bei der im August acht studentische Teams ihre Modelle präsentierten. Dabei sollten die Mini-Aufzüge an einem Band, das von einem Wetterballon senkrecht gehalten wurde, möglichst schnell eine Strecke von 150 Metern hinauffahren. Eindeutiger Gewinner war der 5,6 kg schwere Climber der TU München, der nur 52 Sekunden für die Strecke benötigte. "You have the fastest climber in the world!", gratulierte der japanische Wettbewerbs-Organisator Professor Shuichi Ohno. Der Climber der zweitplatzierten Gruppe erreichte das Ziel erst nach mehr als drei Minuten. Der Münchner Space Elevator erzielte nicht nur den Gesamtsieg, sondern wurde auch in der Kategorie Funktionalität ausgezeichnet. Und das, obwohl in Japan durchaus erschwerte Bedingungen herrschten: Große Hitze, eine hohe Luftfeuchtigkeit und starker Wind setzen der Elektronik, dem Band und auch dem Team zu. Umso mehr freuten sich die Sieger über ihren Erfolg: "Das Wochenende in Japan war ein wichtiger Praxistest", erklärt Rüdiger Hink. "Die gewonnenen Erfahrungen werden wir jetzt dazu nutzen, unsere Konstruktion weiter zu optimieren." Die zwölf Studenten des Space Elevator Teams arbeiten seit vier Jahren an ihrem Weltraumaufzug und sind aktuell die einzige Gruppe in Europa, die sich mit diesem Thema befasst.

Auch wenn die Realisierung des Space Elevators bisher noch Zukunftsmusik ist, arbeiten die WARR-Mitglieder weiter an ihrem Traum. Angespornt werden sie durch das enorme Potenzial, das die Idee eines Weltraumaufzugs birgt, und sie setzen sich mit viel Wissen und Kompetenz, aber auch mit ihrer Zeit und Energie dafür ein, ihren Teil zum wissenschaftlichen Fortschritt beizutragen. Dr. Klaus Höchstetter ist von so viel Engagement beeindruckt: "Diese jungen Leute sind voller Tatendrang und beweisen, dass ein Studium viel mehr ist, als nur in überfüllten Hörsälen zu sitzen und über Büchern zu büffeln." Genau solche engagierten Schüler und Studenten zu fördern, ist das Ziel der Klaus Höchstetter Stiftung, die auf ihrer Kuratoriumssitzung am 3. Oktober 2009 unter anderem über neue Projekte beraten wird. Die Garchinger Studenten sind ihrem nächsten großen Ziel durch den Triumph in Tokio auf jeden Fall einen Schritt näher gekommen: einer Teilnahme an der amerikanischen Beam Power Challenge, einem von der NASA geförderten Wettbewerb.


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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr. Klaus Höchstetter, verantwortlich.

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