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Lohnsteuerhilfe Bayern e.V., Lohnsteuerhilfeverein |

Millionen Rentner fürchten Post vom Finanzamt – Ansturm auf Beratungsstellen des Lohnsteuerhilfevereins

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Medienberichte, dass der Fiskus Millionen Rentner in Deutschland in diesem Herbst zur Steuernachzahlung auffordert, haben die Menschen verunsichert. Das spürt auch die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V., die von einem regelrechten Ansturm berichtet. In den mehr als 350 bundesweiten Beratungsstellen haben Rentner in den vergangenen Monaten verstärkt Rat gesucht.

Die Mitgliederzahl des Lohnsteuerhilfevereins, der neben Arbeitnehmern auch Rentner in allen Fragen rund um das Thema Steuern berät und betreut, ist in diesem Jahr bereits um mehrere Tausend auf mehr als eine halbe Million gestiegen.

Die Steuerexperten setzen vor allem auf Aufklärung, um den Senioren die Angst vor einer Steuernachzahlung zu nehmen. Denn derzeit stehe noch gar nicht fest, wie die Daten verarbeitet werden, welche die Finanzämter von den Rentenversicherungsträgern erhalten und ob es überhaupt möglich ist, die Datenflut (ähnlich wie bei der Berichtigung der Pendlerpauschale Anfang des Jahres) in wenigen Wochen zu bewältigen. Zudem muss nach wie vor der Großteil der Senioren keine Steuern zahlen. Obwohl 2005 ein größerer Teil der Rente versteuert wird, fallen die Durchschnittsrenten oftmals unter die geltenden Steuerfreibeiträge.

Die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. rät dennoch dazu, sich mit dem Thema „Steuer auf die Rente“ auseinanderzusetzen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Einigen Rentnern, die in einer der Beratungsstellen Rat suchten, haben die Mitarbeiter zur Abgabe einer Steuererklärung für die Jahre 2005 bis 2008 geraten. Das betrifft vor allem Senioren, die mehrere Renten beziehen, zur Altersvorsorge eine Wohnung oder ein Haus vermieten oder Zinseinnahmen erzielen. In diesen Fällen liegen die Einnahmen meist über den Grundfreibeträgen und eine Einkommensteuererklärung wird Pflicht. Nach Ansicht der Steuerexperten ist es ratsam, dem Finanzamt mit einer Steuererklärung zuvorzukommen. Darin könnten Rentner von zahlreichen Steuersparmöglichkeiten profitieren, die bei einer Schätzung durch das Finanzamt eventuell nicht zum Zuge kommen würden. Es kann sich lohnen die Hilfe der Lohnsteuerhilfe Bayern in Anspruch zu nehmen: Für das Jahr 2008 beispielsweise bekamen die Mitglieder im Schnitt mehr als 1.200 Euro vom Finanzamt erstattet.

Mehr Infos und eine Liste mit den Beratungsstellen, an die sich Rentner wenden können, gibt es unter www.lohi.de.

Lohnsteuerhilfe Bayern e.V., Lohnsteuerhilfeverein

Die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. mit Hauptsitz in München wurde 1966 gegründet und ist im gesamten Bundesgebiet aktiv. Mit annähernd 500.000 Mitgliedern ist er einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. In über 350 Beratungsstellen werden Arbeitnehmer und Rentner (bei ausschließlich Einkünften aus nichtselbstständiger Tätigkeit oder sonstigen Einkünften aus wiederkehrenden Bezügen) im Rahmen einer Mitgliedschaft ganzjährig betreut und beraten. 96 Prozent der Mitglieder werden in Beratungsstellen betreut, die von zertifizierten Beratungsstellenleiter/innen geführt werden.


Pressetext zum Download

Der Pressetext steht auch im Internet unter http://www.lohi.de/index.php?id=presse zum Download bereit. Sie können sich einfach mit dem Benutzernamen presse und dem Passwort presse einloggen.


Kontakt:

Gerald Ahlendorf
Zuständig für die Pressearbeit der
Lohnsteuerhilfe Bayern e.V., Lohnsteuerhilfeverein
Südliche Ringstraße 5c
91126 Schwabach
Tel: 09122 / 85688
E-Mail: g.ahlendorf@lohi.de

Web: http://www.lohi.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gerald Ahlendorf, verantwortlich.

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