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Saxo Bank Quartalsausblick: Die Japanisierung der Finanzmärkte

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London/Kopenhagen, 30. September 2009 - Angesichts des anhaltenden Schuldenabbaus der Privathaushalte wird die Verbrauchernachfrage weiterhin gedämpft bleiben. Zudem dürften sowohl die geldpolitischen Stimulierungsmaßnahmen sowie die Staatsdefizite weiter anhalten. Durch diese Faktoren besteht die Gefahr einer sogenannten "Japanisierung" der Finanzmärkte, die sich in höheren Kurs-Gewinn-Verhältnissen und niedrigeren Renditen von Unternehmens- und Staatsanleihen äußern dürfte. So lauten die Kernaussagen der Saxo Bank, Handels- und Investmentspezialist im Forex- und Devisen-Handel, in ihrem heute veröffentlichten Finanzmarktausblick für das vierte Quartal 2009.

"Da die westlichen Volkswirtschaften flexibler sind und geeignete Maßnahmen für die notwendigen Veränderungen ergreifen können, glauben wir zwar nicht, dass es so schlimm kommen wird wie in Japan", so David Karsbøl, Chefvolkswirt der Saxo Bank. "Es wird jedoch immer deutlicher, dass die aktuelle Situation im Westen sehr viel Ähnlichkeit mit der in Japan nach 1990 hat. Dabei hat es immer mehr den Anschein, als ob die Rettung großer Unternehmen von nun an gemeinhin als gegeben vorausgesetzt wird. Faktisch bedeutet dies, dass das Ausfallrisiko ausgepreist wird und die KGVs infolgedessen steigen, während die Anleiherenditen sinken", so Karsbøl weiter.

In dem aktuellen Quartalsausblick prognostiziert Saxo Bank außerdem, dass die amerikanische Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte zu einem positiven BIP-Wachstum zurückkehren wird. Allerdings hält der Kopenhagener Investmentspezialist die Nachhaltigkeit dieses Wachstums für fraglich, da es größtenteils von Staatsausgaben und wieder steigenden Lagerbeständen getragen werden dürfte. Die US-Arbeitslosigkeit wird in den kommenden Monaten weiter zunehmen und damit der Schuldenrückzahlung und dem Konsum einen Dämpfer aufsetzen.

David Karsbøl zufolge scheint die USD-Short-Position ein Votum für den globalen Aufschwung zu sein, einmal abgesehen davon, dass sie mittlerweile den "neueren und besseren" Carry Trade darstellt. "Das sehr niedrige US-Renditeniveau, der massive Bedarf der USA an externer Finanzierung und die wachsende Abneigung Chinas gegenüber Dollarkäufen bilden zusammen einen toxischen Cocktail, der den Greenback kurzfristig sogar noch weiter unter Druck setzen könnte", erklärt Karsbøl.

Mit Blick auf das Jahresende deutet die Marktdynamik Verschiebungen bei der diesjährigen Aktienmarktrally hin. Die globalen Aktienmärkte haben seit den Tiefständen im März bis einschließlich August um insgesamt 59% zugelegt. Laut Marktdynamik dürfte die Performance künftig von Mikrotrends, sektorspezifischem Wachstum und Bewertungsgelegenheiten angetrieben werden.

Und Karsbøl fügt hinzu: "Die meisten Indikatoren zur Wirtschaftsaktivität stabilisieren sich mittlerweile, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau. Unseres Erachtens sollten sich die Anleger daher weiter auf Zykliker, z.B. CFDs und Aktien sowie Futures, konzentrieren. Bei der regionalen Gewichtung empfehlen wir dabei ein besonderes Augenmerk auf die Schwellenmärkte zu legen, da es in Europa und den USA schwierig sein wird, Wachstum aufrechtzuerhalten oder gar zu verbessern."



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