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CeBIT-Vorbericht amenotec GmbH, Halle 06, Stand G02

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Mit wissensbasierten Software-Lösungen Informationen effizient verarbeiten


Bocholt. Die amenotec Community präsentiert an ihrem CeBIT-Messestand, wie wissensbasierte Software-Lösungen Unternehmen und Organisationen unterstützen können. Gemeinsam mit ihren Partnern will das Softwarehaus an Hand von nachvollziehbaren Beispielen, Präsentationen, Anwendervorträgen und Roundtable-Diskussionen den Nutzen seiner komplexen Technologie verständlich kommunizieren. Die Cortics-Software von amenotec dient primär zur Recherche und Kategorisierung von großen Textbeständen. Ziel ist es, Anwender bei der Informationsbeschaffung und deren Verteilung zu unterstützen. amenotec-Partner zeigen ihre um Cortics-Komponenten erweiterten Content-, bzw. Process-Management-Systeme und E-Mail-Filtering-Systeme. Anwender –beispielsweise das Land Niedersachsen oder die Westdeutsche Allgemeine Zeitung – berichten, wie sie diese Lösungen gewinnbringend in ihrer Organisation einsetzen.

amenotec versteht sich primär als Technologie-Lieferant für Partner-Unternehmen, die damit ihre eigenen Systeme mit Knowledge Management-Funktionen erweitern. Ein Teil der bereits verfügbaren Lösungen präsentiert die amenotec community auf der diesjährigen CeBIT. Dazu Henning Emmrich, Partner-Manager bei der amenotec GmbH: „Auf der DMS EXPO 2002 haben wir erstmals unsere Werkzeuge für das Wissensmanagement präsentiert. Auf der CeBIT zeigen unsere Partner, welche Lösungen sich sie diesen Werkzeugen realisieren haben - und ein Teil davon bereits in der Praxis eingesetzt werden.“

Referenzprojekt: Landesverwaltung Niedersachsen:
Eine Anwendung präsentiert beispielsweise das Unternehmen flying dog. Der Softwarehersteller realisiert gemeinsam mit amenotec für die Niedersächsische Landesverwaltung ein Enterprise Information Portal. Zahlreiche Ministerien sind an dem Projekt beteiligt. Dieses Intranetportal soll künftig als Informationsdrehscheibe für die Dienststellen fungieren, und einen schnellen Zugriff auf interne sowie ressortübergreifende Informationen ermöglichen. Zum Auffinden von Informationen hat der Anwender zwei Möglichkeiten: Der Zugriff über einen Webkatalog und über eine intelligente Volltextsuche. Die Homepage des Portals ist dahingehend personalisiert, dass in Abhängigkeit der organisatorischen Zugehörigkeit des Mitarbeiters unterschiedliche Nachrichten dargestellt werden. Langfristig steht die Vision im Vordergrund, dass das personalisierte Portal die Rolle des Desktops eines jeden einzelnen Mitarbeiters übernimmt und damit zum alltäglichen Arbeitsinstrument wird.

Enterprise Information Portal – effizientes Arbeiten mit großen Dokumentenbeständen
Die am Beispiel Land Niedersachsen dargestellte Lösung eignet sich insbesondere für Unternehmen und Organisationen mit einem hohen Aufkommen an unstrukturierten Datenbeständen. Personalisierungs-, Groupware-, und Workflow-Funktionen ermöglichen effektives gemeinsames Arbeiten mit gesammelten Informationen Anwender können schneller auf Informationen zugreifen. Sie werden durch die assoziative Suche und eine visuell aufbereitete semantische Sicht auf Daten in ihrem Kontext unterstützt. Das System benachrichtigt den Anwender automatisch, wenn sich der Inhalt seiner Fundstellen ändert. Mit Hilfe des integrierten Rechtekonzeptes können Themengebiete, Quellen, Dokumente und Suchtreffer geschützt werden.

Semantische Suche nach Inhalten mit der knowledge box
Die im-brain GmbH hat das Klassifizierungsverfahren und die assoziative Suche der amenotec in ihrem Produkt knowledge box integriert. Es unterstützt den Anwender bei der Informationsbeschaffung aus dem Intra- bzw. Internet und Unternehmensnetzwerken. Nach Festlegung des Suchwortes indexiert die knowledge box vollautomatisch Intranet, Internet, Unternehmens-Website und File-Server mit dem angegebenen Begriff. Erfasst werden dabei über 23 der gängigsten Dateiformate. Durch die assoziative Suche spürt die Box auch Texte auf, die das eigentliche Suchwort gar nicht enthalten, sondern ausschließlich über ihre Kontextbedeutung bewertet werden. Semantische Verknüpfungen werden dabei automatisch generiert und angezeigt. So erhält der Suchende Informationen, deren Existenz bei der Recherche noch nicht bekannt ist, die aber in einer Beziehung zueinander stehen. Durch zusätzliche Funktionen wie das Highlighting von Worttreffern und Assoziationen, die Anzeige der Top-Schlagwörter und den Ausweis der Relevanzen liefert die knowledge box in kürzester Zeit die gewünschten Ergebnisse. Als Plug-In-Lösung gestaltet sich die knowledge box von im-brain einfach in Installation und Wartung. Ihre Bedienung ist durch die Integration intuitiver Menüs und gewohnter Webfrontends ohne zusätzliche Software leicht erlernbar. Die Box ist von jedem autorisierten Arbeitsplatz erreichbar und system- und plattformunabhängig einsetzbar, ihre Total Cost of Ownership durch den Wegfall von Client-Installationen und Wartungen äußerst gering.

L4: Gezielte Navigation über Informationsinseln hinweg
Die moresophy GmbH präsentiert mit L4 ein Tool zur unternehmensweiten Erschließung vernetzter Informationsressourcen. Dabei ist der L4 Modeller nun auch als Multiuser-Edition verfügbar. Damit können mehrere Benutzer gleichzeitig selbst komplexe Wissensmodelle bearbeiten und so bei der begrifflichen Strukturierung ihres Wissens voneinander profitieren. Ein intelligentes Berechtigungssystem erlaubt bereits bei der Modellierung eine saubere Trennung der Zuständigkeitsbereiche einzelner Wissensredakteure. Neben der erhöhten Modellierungseffizienz und der Berücksichtigung kollaborativer Elemente bei der Modellierung ermöglicht die Multiuser-Version aber auch eine bessere Qualitätssicherung; Etablierte begriffliche Strukturen, die sich im Sprachgebrauch einer Organisation bewährt haben, werden verbindlich deklariert und müssen auch bei der redaktionellen Arbeit berücksichtigt werden. Dadurch werden die Strukturen für den Endanwender noch übersichtlicher und Inhalte leichter zugänglich.
Eine deutliche Erweiterung der Semantischen Suche mit dem L4 NetWorker erlaubt nicht nur einen schnellen Überblick über komplexe Themengebiete, sondern vor allem zielgerichtetere Suchanfragen. So werden z.B. bei Suchanfragen nach Kapitalanlagen automatisch auch Dokumente zu Aktien, Optionsscheinen oder Immobilien gefunden, ohne dass es seitens des Anwenders einer Kenntnis der betreffenden Zusammenhänge bedarf. Diese werden auf Basis vorstrukturierter oder auch selbständig aus Dokumenten gewonnener begrifflicher Verknüpfungen berücksichtigt. Auf diese Weise werden auch Doppeldeutigkeiten oder unterschiedliche Bezeichnungen für gleiche Konzepte, die bei der Suche mit herkömmlichen Technologien immer wieder zu unübersehbaren Trefferlisten führen, erkannt und sinnvoll verarbeitet. Der Anwender steuert dabei selbständig, in wie weit er den Kontext seiner Suchanfrage einschränken möchte. Damit erhalten sowohl Einsteiger als auch Experten optimale Suchergebnisse.

Secure-Gate: Inhaltliche Analyse von E-Mails bewahrt Unternehmen vor unliebsamen Überraschungen
Die im-brain GmbH präsentiert darüber hinaus mit ihrem Produkt Secure Gate eine Lösung, die den Empfänger vor Spams schützt. Eingehende E-Mails werden inhaltlich analysiert und automatisch geblockt, wenn sie typische Begriffe aus der Spam-Welt nutzen. Dazu werden automatisch semantische Wortfelder generiert, wonach die E-Mails dann analysiert werden. Anwender können also mit dem Einsatz von Secure Gate das Aussortieren von Spams per Hand sparen und sind gleichzeitig vor wirtschaftlichem Schaden durch Viren oder Trojaner geschützt. Die inhaltliche Analyse ist durch die Integration der Klassifizierungs-Technologie von amenotec möglich geworden. Es werden Begriffe aufgespürt, die im begrifflichen Zusammenhang mit dem eigentlichen Suchwort stehen. Secure Gate ist für alle gängigen Workgroup-Programme, wie z.B. Lotus Notes oder Microsoft Exchange verfügbar. Bei umfangreichen Testläufen konnten mehr als 95 Prozent der eingehenden Spams geblockt werden.


Die Basistechnologien von amenotec:

Cortics Server
Der Cortics Server bildet das Herzstück der Cortics-Produktfamilie von amenotec. Das System verwaltet und speichert unstrukturierte digitale Informationen, insbesondere von Dateien in Textverarbeitungs- und HTML-Formaten. Basis dafür bildet eine assoziative Ordnung von Daten, das heißt Texte werden ausschließlich über ihre Kontextbedeutung bewertet. Dieser Ansatz ermöglicht die Gestaltung von Suchmaschinen, die gewährleisten, dass der Anwender ausschließlich die für ihn relevanten Informationen erhält. Der Abruf der Informationen wird damit – im Vergleich zu Software-Maschinen die volltext- oder thesaurusorientiert arbeiten – effizienter.

Visual Cortics: Mit Wissenslandkarten aktiv arbeiten
Visual Cortics stellt Suchergebnisse des Cortics Servers automatisch als Mindmaps dar. Dabei werden zu dem Suchbegriff dazugehörige Themen in Form von Verästelungen angezeigt. So ist ein effizienter Zugang zu großen unstrukturierten Informationsmengen möglich. Je nach Anforderung können einzelne Verzweigungen weiter vertieft werden. Diese grafische Darstellung erleichtert dem Anwender, Zusammenhänge zwischen einzelnen Themengebieten nachzuvollziehen und zielorientierter über große Dokumentenmengen zu suchen.

Cortics Classify klassifiziert automatisch Inhalte
Das Produkt Cortics Classify generiert aus den Inhalten digitaler Datenbestände automatisch Kategorien. Dadurch werden dem Anwender aus großen Datenbeständen die qualitativ richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung gestellt. Die Zuordnung geschieht nicht durch manuelle Vorgaben oder Lernregeln, sondern die Software baut die Klassifizierungsmuster assoziativ aus den Inhalten des Datenbestandes automatisch auf. Der Klassifizierungsvorgang läuft unabhängig von der Sprache der Datenbestände und ist jederzeit transparent und nachvollziehbar. Der Anwender kann den Klassifizierungsvorgang individuell steuern, so dass sich in Unternehmen unterschiedliche – anforderungsspezifische Sichten – auf einen Datenbestand ergeben.

Assoziative Suche und intelligente Klassifizierung an einem Beispiel erklärt
Was unter assoziativer Suche und intelligenter Klassifizierung zu verstehen ist, will amenotec an einem einfachen Beispiel deutlich machen: Angenommen, in einem Datenpool stehen sämtliche Begriffe der Dinge zur Verfügung, die in einem Kleiderschrank aufbewahrt werden. Eine herkömmliche Volltextsuche fände bei der Eingabe des Suchbegriffs „Hosen“ lediglich Texte, die den Begriff „Hosen“ beinhalten. Die amenotec-Produkte würden zur Hose jedoch auch Socken, Schuhe, Hemd und andere Kleidungsstücke assoziieren. Mit einem thesaurusbasierten Verfahren wäre dies auch nach einer entsprechenden Anlernphase möglich. Der entscheidende Schritt, den die amenotec-Technologie weitergeht, ist, dass es automatisch unterschiedliche Kategorien erstellt: Zur Bluse gehört beispielsweise ein Rock und Stöckelschuhe. Zum Sweatshirt eine Jeans oder Jogginghose – auf keinen Fall jedoch eine Anzughose. Das System passt sich sogar an neue Umstände an: Nach aktueller Mode kann man als Frau auch Rock über Hose tragen. amenotec erkennt dies, ohne dass der Anwender eingreifen muss. amenotec passt sich hier assoziativ der Mode an.



Über amenotec GmbH:
Die amenotec GmbH mit Sitz in Bocholt ist Hersteller und Anbieter innovativer Knowledge Management Technologien. Das Unternehmen beschäftigt 19 Mitarbeiter, Geschäftsführer sind Ivo Leunig, Dr. Holthausen und Wolfgang Aigner. Das Portfolio umfasst IT-Lösungen für Suchmaschinen, zur Mustererkennung und zur Klassifizierung von Daten.
Die von Dr. Holthausen entwickelte Technologie bildet unstrukturierte digitale Informationen in eine assoziative Organisation ab, um daraus neue Nutzenpotentiale zu erschließen und eine effizientere Datenverwaltung zu ermöglichen. Dank der Integrationsschnittstellen kann die Technologie schnell und unkompliziert in bestehende Informations- und Wissensumgebungen eingebunden werden. Andere Dokumenten- und Content-Management Systeme lassen sich so auf einfache Weise veredeln.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Nicole Körber, verantwortlich.

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