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Standort Deutschland: Photovoltaik spart 8,5 Mio. Tonnen CO2

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EuPD Research erstellt mit dem „Standortgutachten Photovoltaik in Deutschland 2009“ die erste landkreisgenaue Absatzmarktanalyse des deutschen PV-Marktes. Bayrische Landkreise sind bei der installierten Leistung und der jährlichen CO2-Einsparung die Spitzenreiter. Für die Auswertung analysierte EuPD Research u.a. mehr als 450.000 PV-Anlagen aus dem eigenen Anlagenregister.

Bonn. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1.650 MWp neu installiert. Der bundesweite PV-Zubau eines Jahres entspricht damit in etwa der Leistung zweier konventioneller Kohlekraftwerke. Angesichts dieser Zahlen und einem Branchenumsatz von zuletzt 9,5 Milliarden Euro markiert das Jahr 2008 das bislang erfolgreichste Jahr der deutschen Photovoltaikbranche. Dabei profitiert der Standort Deutschland auch von einer starken Exportwirtschaft und den weltweit wachsenden Märkten für alternative Energietechnik, so die Autoren des Standortgutachten „Photovoltaik in Deutschland 2009“ des Markt- und Meinungsforscher EuPD Research.
Dabei legt eine detaillierte Betrachtung des weltweit wichtigsten Absatzmarktes für PV-Anlagen durchaus deutliche, regionale Unterschiede offen. Zum ersten Mal veröffentlicht EuPD Research nun im Rahmen seines Standortgutachtens eine landkreisgenaue Absatzmarktanalyse. Spitzenreiter beim PV-Zubau in Deutschland sind demnach der Freistaat Bayern und Baden-Württemberg.

„Die Top 5“ – Höchste Anlagendichte in Bayern und Baden-Württemberg

Die kumulierte PV-Leistung in Bayern ist mit 2.114 MWp rund doppelt so hoch wie beim Zweitplazierten Baden-Württemberg und entspricht etwa der Leistung von zwei herkömmlichen Atomkraftwerken. Zusammen dominieren die beiden süddeutschen Bundesländer den heimischen PV-Markt sehr deutlich. Rund 60 Prozent aller PV-Anlagen sind in Süddeutschland installiert. Mit 529 MWp kommt Nordrhein-Westfalen auf einen dritten Platz, gefolgt von Niedersachsen mit 335 MWp und Hessen mit 308 MWp. Insgesamt wurden mit dem Einsatz von Photovoltaikanlagen bereits bis 2008 bundesweit 8.530.671 Tonnen CO2 eingespart.
Die Untersuchung auf Landkreisebene zeigt, dass Ende 2008 deutschlandweit in 20 Landkreisen jeweils über 50 MWp PV-Leistung installiert war. Mit 90 MWp ist die Photovoltaikdichte im Landkreis Passau am höchsten. Mit den Landkreisen Schwäbisch-Hall, Ravensburg und dem Alb-Donau-Kreis sind auch drei Kreise aus Baden-Württemberg unter den Regionen mit den höchsten Installationswerten zu finden. Besondere Potentiale für die Zukunft ermitteln die Analysten von EuPD Research in Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Die Hintergründe: „Standortgutachten Photovoltaik in Deutschland 2009“

Auf über 160 Seiten analysieren die Marktexperten von EuPD Research bereits im zweiten Jahr in Folge den Solarstandort Deutschland. Erstmals liefert die Analyse auch eine landkreisgenaue Übersicht des weltweit wichtigsten PV-Absatzmarktes. Dafür analysierte EuPD Research weit mehr als 450.000 einzelne PV-Anlagen aus dem eigenen Anlagenregister, in dem alle deutschen Solaranlagen erfasst sind. Neben den politischen, wirtschaftlichen und geografischen Standortfaktoren beleuchtet das Gutachten Deutschland zum einen als wichtigen Industriestandort, zum anderen als den derzeit größten Absatzmarkt weltweit.

Weitere Informationen zum aktuellen Standortgutachten von EuPD Research erhalten Sie unter www.eupd-research.com.
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EuPD Research
Adenauerallee 134
D-53113 Bonn
Fon +49 (0)228 97143-74
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Daniel Pohl, verantwortlich.

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