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Social Engineering: DonBot schlägt zu

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Die Experten von MessageLabs Intelligence haben seit dem 18. November einen starken Anstieg von Spam-Mails festgestellt, die alle einen Link zu Twitter enthielten. Bisher haben derartige Spam-Mails lediglich ein Prozent des gesamten Spam-Aufkommens ausgemacht. Diesmal ist ihre Zahl jedoch auf vier Prozent angestiegen. Grund: das Botnetz DonBot.

Intention dieser Mails ist es, dass ahnungslose Empfänger auf das „Werden-Sie-reich-indem-Sie-von-zu-Hause-aus-arbeiten“-Prinzip hereinfallen. Dabei wird das Opfer aufgefordert, eine erste Zahlung für einen Probelauf zu leisten, um so zu sehen, wie sich Bargeld verdienen lässt. „Diese Spam-Flut konnten wir mit unseren Filtern zwar schnell stoppen, jedoch werden die verschiedensten Methoden angewandt, um an einfachen Filtern vorbei zu kommen: Um textbasierte Signaturen zu umgehen, besteht die Mail beispielsweise zunächst einfach aus einem Bild – meist ein gefälschter Zeitungsartikel“, sagt Paul Wood, MessageLabs Intelligence Senior Analyst. Anschließend verlinkt das Bild zu einem Twitter-Account – ein weiterer Versuch, Link-Signaturen zu umgehen, denn Twitter ist eine legitime Seite, die nicht abgeschaltet werden kann, ohne damit auch eine immense Anzahl regulärer E-Mails zu stoppen. Der Tweet, zu dem man dann gelangt, enthält eine kurze Nachricht, dass man pro Tag eine bestimmte Geldsumme verdienen könne und einen Link, dem man folgen soll.

Am Ende dieses Probelaufs erscheinen einige Web-Links. Sie beschreiben alle auf ähnliche Art und Weise, wie das Opfer mit sehr wenig Aufwand sehr viel Geld machen kann und erklären schrittweise, wie man dazu vorgehen muss. Im ersten Schritt muss der Nutzer ein Formular ausfüllen und eine Gebühr bezahlen. Einige dieser Webseiten beinhalten auch ein Foto eines „glücklichen Kunden“, der einen Scheck über 29.000 US-Dollar in den Händen hält. Dies soll die Glaubwürdigkeit steigern.

„Das gleiche Verfahren haben wir auch schon bei Facebook beobachtet“, führt Wood aus. „Dort missbrauchen die Betrüger legitime Facebook-Accounts, indem sie getarnt als vermeintlicher ‚Freund’ News Feeds posten und mit Freunden im Netzwerk teilen. Diese Updates enthalten dann Links zu den eben beschriebenen Twitter-Accounts“.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Johannes Liebl, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 309 Wörter, 2260 Zeichen. Als Spam melden


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