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Ascom Management AG |

Geschäftsjahr 2002:Ascom mit CHF 2,07 Mia. Umsatz und CHF 281 Mio. Verlust -

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Nettoverschuldung mehr als halbiert


Ascom erzielte 2002 in einem schwierigen Kommunikationsmarkt einem Umsatz von CHF 2’066 Mio. Gleichzeitig reduzierte die Gruppe den Verlust im Vergleich zum Vorjahr um fast 30% auf CHF 281 Mio. Die Nettoverschuldung sank auf CHF 264 Mio. um 58%.

Die drei Business Units Wireless Solutions, Security Solutions und Network Integration, die zusammen einen Umsatz von CHF 797 Mio. erzielten, konnten das Betriebsergeb-nis um CHF 62 Mio. auf CHF 47 Mio. verbessern. In den beiden Business Units Transport Revenue und PBX vergrösserte sich der Betriebsverlust im Vergleich zum Vorjahr um CHF 16 Mio. auf CHF (55) Mio. Der kombinierte Umsatz dieser Business Units betrug CHF 445 Mio.Der Umsatz bei Energy Systems reduzierte sich um CHF 206 Mio. auf CHF 371 Mio. Der Betriebs-verlust ehöhte sich auf CHF (25) Mio. Der Betriebsverlust bei New Technologies konnte gegenüber Vorjahr um CHF 9 Mio. gesenkt werden. Er betrug im Berichtsjahr CHF (28) Mio. bei einem Umsatz von CHF 11 Mio. Ascom wird 2003 die Massnahmen zur Ergebnis-verbesserung aller zum Konzern gehö-renden Einheiten mit hohem Tempo fort-setzen und geplante Devestitionen vorantreiben. Gleichzeitig strebt das Unternehmen profitables Wachstum in Nischenmärkten mit guter Marktposition und geringer Kapitalbindung an. Zu Jahresbeginn 2003 hat die Konzern-leitung wichtige Massnahmen zur weiteren Eliminierung von Verlust-quellen, zur Werterhaltung sowie zur Anpassung der Kostenstruktur an das Marktumfeld beschlossen.

Ascom erzielte 2002 einen Umsatz von CHF 2'066 Mio.(Vorjahr CHF 3’143Mio.). Währungs- und devestitionsbereinigt resultiert ein Umsatzrückgang von 13.5%. Die eingeleiteten Kosten-senkungsmassnahmen konnten nicht in allen Bereichen mit der konjunktur-bedingten Erosion der Märkte Schritt halten. Es resultiert ein Betriebs-ergebnis von CHF (107) Mio. (Vorjahr CHF (124) Mio.). Als Folge der Markt-schwäche mussten zudem ausserplan-mässige Abschreibungen auf Goodwill und Immobilien(CHF 86 Mio.) vor-genommen werden. Der Konzernverlust beträgt CHF (281) Mio. (Vorjahr CHF (396) Mio.).


Nettoverschuldung: markante Reduktion

Markante Fortschritte erzielte das Unternehmen im Berichtsjahr mit der Reduktion der Nettoverschuldung. Insbesondere durch Mittelzuflüsse aus Veräusserung von Unternehmensteilen über CHF 248 Mio. sowie durch die Reduktion des Nettoumlaufvermögens und übriger Posten um CHF 213 Mio. konnte die Nettoverschul-dung binnen Jahres-frist um 58% auf CHF 264 Mio. redu-ziert werden (Vorjahr: CHF 631 Mio.).


Wireless Solutions: Profitabilität und Wachstum

Erfreulich verlief die Entwicklung in der Business Unit Wireless Solutions. Sie steigerte das Betriebsergebnis um CHF 16 Mio. auf CHF 25 Mio. bei einem mit CHF 235 Mio. um rund 17% höheren Umsatz.


Security Solutions: Profitabilität gesteigert

Security Solutions übertraf im Geschäftsjahr 2002 mit einem Betriebsergebnis von CHF 15 Mio. das Vorjahr um CHF 4 Mio. bei einem Umsatzsatzminus von rund 11%. Der Umsatz betrug CHF 212 Mio. Sowohl für Security Solutions wie auch für Wireless Solutions stehen 2003 Programme zur Förderung eines profitablen Wachstums im Zentrum.


Network Integration: Ergebnisverbesserung.

Positiv entwickelte sich Network Integration. Nach hohen Verlusten in der Vergangenheit konnten Profitabi-lität und Marktposition im Berichts-
jahr verbessert werden. Trotz zurück-haltender Investitionsbereitschaft der Kunden und einem mehr als 20%-igen Umsatzrückgang erreichte der Bereich durch konsequentes Kostenmanagement, Steigerung der Effizienz und den Ausbau von Wartungsangeboten ein positives Betriebsergebnis von CHF 7 Mio.(Vorjahr CHF (35) Mio.). Der Umsatz betrug CHF 350 Mio. (Vorjahr CHF 456 Mio.). Weitere Massnahmen zur Verbesserung der Kostenstruktur sind in Umsetzung.


Transport Revenue: Turnaround in der Schweiz verfehlt.

Trotz eingeleiteter Restrukturierungs-massnahmen verfehlte Transport Revenue in der Schweiz den Turnaround. Vor allem alte Projekte belasten durch Verluste das Betriebsergebnis. Daraus resultiert ein Betriebsergebnis der Business Unit von CHF (28) Mio. (Vor-jahr CHF (22) Mio.) bei einem um rund 13% geringeren Umsatz von CHF 283 Mio. Positiv entwickelten sich die auslän-dischen Bereiche von Transport Revenue, die auch unter diesen hartenBedingungen profitabel operierten. Kritische Projekte, die das Ergebnis 2002 belastet haben, stehen vor dem Abschluss, die Fokussie-rung des Geschäfts auf Serviceleistun-gen wurde weiter vorangetrieben und der Bereich einem umfassenden Prozess-Reengineering unterzogen. Auf dieser Basis soll der Verlust 2003 mit weiteren gezielten Massnahmen deutlich verringert werden.


PBX: Auf dem Weg zum Turnaround

Die Business Unit PBX (Ascotel) erlitt insbesondere durch die Konjunktur-schwäche im Telekommunikationsmarkt, einer geringen Investitionsneigung sowie den Wechsel zu einer neuen Anlagengeneration Einbussen. Der Umsatz sank auf CHF 162 Mio. (Vorjahr CHF 195 Mio.), das Betriebsergebnis auf CHF (27) Mio. (Vorjahr CHF (17) Mio.). Mit umfassenden Kostensenkungs-massnahmen und einer neuen Produkt-linie hat Ascom gute Voraussetzungen für einen Turnaround 2003 geschaffen. Auf dieser Grundlage hat das Unter-nehmen im Februar 2003 beschlossen, im Sinne der Werterhaltung PBX (Ascotel) innerhalb des Konzerns weiterzu-entwickeln. Anfang 2003 definierte weitere Massnahmen zur Kostensenkung werden konsequent umgesetzt.


New Technologies: Verluste leicht reduziert.

Der Betriebsverlust der Sparte New Technologies mit Powerline Communications und den Aktivitäten der iT_SEC, die im Juli zum Hauptteil veräussert wurden, konnte gegenüber Vorjahr um CHF 9 Mio. gesenkt werden. Er betrug im Berichtsjahr CHF (28) Mio. bei einem Umsatz von CHF 11 Mio. (Vorjahr CHF 36 Mio.). Desweiteren fielen hohe, zusätzliche Restruktu-rierungskosten an, die zu einem EBIT von CHF (58) Mio. führten. Mit dem im Januar gefällten Entscheid, das Start-up Powerline Communications in eine Technologiefirma umzuwandeln und Vertrieb, Industrialisierung sowie Produktion künftig in Lizenz zu vergeben, wird verhindert, dass künftig erneut hohe operative Verluste anfallen.


Energy Systems: Schwieriges Umfeld

Die Krise der Technologiemärkte traf insbesondere die Sparte Energy Systems hart; der Markt brach um 35% ein. Der Umsatz von Energy Systems reduzierte sich auf CHF 371 Mio. (Vorjahr CHF 577 Mio.). Der Betriebsverlust erhöhte sich auf CHF (25) Mio. (Vorjahr CHF (17) Mio. Massnahmen zur Ergebnisver-besserung im neuen Geschäftsjahr sind in Umsetzung.


Co-operation: Umsatzreduktion durch Verkäufe

Die Einheit Co-operation vereinigt Unternehmensteile, für die ausserhalb der Ascom durch Partnerschaften, Joint Ventures oder Verkäufe Lösungen gesucht werden oder die im Berichts-jahr veräussert worden sind. 2002 konnten einige Verkäufe, darunter jener von Mailing Systems, getätigt werden. Der Umsatz der Einheit redu-zierte sich auf CHF 468 Mio. (Vorjahr CHF 1'240 Mio.); es resultiert ein Betriebsverlust von CHF (11) Mio. (Vorjahr CHF 13 Mio.).


Finanzierung: Bankenvereinbarung abgeschlossen

Die per Ende Oktober 2002 ausgelaufene Finanzierungsvereinbarung konnte mit den kreditgebenden Banken zum 29. Oktober 2002 in eine neue Vereinbarung überführt werden, wobei der Feder-führer der Anleihe entsprechend informiert wurde. Die neue Verein-barung hat eine Laufzeit bis zum 31. Mai 2004 über einen Gesamtbetrag von CHF 228 Mio. und sieht eine zeitlich gestaffelte Reduzierung dieses Betrages bis zur Endfälligkeit auf
CHF 100 Mio. vor.


2003: Deutliche Reduktion des Verlustes geplant

Anfang Jahr hat Ascom unter neuer Leitung über die Umwandlung von Powerline Communications in eine Technologiefirma, die Weiterentwick-lung von PBX im Konzern sowie eine Reduktion von 500 Stellen, davon 250 in der Schweiz und 250 im Ausland, entschieden.

Die Konzernleitung wird in den kommenden Monaten die folgenden Aufgaben prioritär und mit hohem Tempo angehen:

· Stärkung der Bilanz durch weitere Senkung des operativ gebundenen Kapitals mittels geplanter Devestitionen von Liegenschaften und der Sparte Energy Systems.

· Senkung der Kostenbasis insbesondere durch die im Januar beschlossene Personalreduktion um 500 Stellen sowie Kosteneinsparungen bei der Beschaffung und durch Prozessoptimierung im ganzen Konzern.

· Umsetzung definierter Programme zur Ergebnisverbesserung in den Business Units Transport Revenue und Energy Systems.

· Realisierung des Turnarounds von PBX (Ascotel).

· Nutzung von Wachstumsmöglichkeiten in Nischenmärkten. Hier bieten sich insbesondere für die Business Units Wireless Solutions und Security Solutions Chancen.

Im schwierigen Umfeld des Technologie-marktes haben die eingeleiteten Mass--nahmen das Ziel, die Verluste der Ascom Gruppe deutlich zu verringern. Verwaltungsrat und Konzernleitung sind aufgrund der heutigen Situation zuversichtlich, dass dieses für 2003 gesteckte Ziel erreicht werden kann.


Über Ascom
Ascom ist ein internationaler Anbieter für Telekommunikationssysteme, integrierte Sprach- und Datenkommuni-kation, drahtlose und drahtgebundene Sicherheitslösungen sowie vernetzte Gebühreneinzugssysteme im öffentlichen und privaten Verkehr. Die Geschäftsein-heiten von Ascom planen, erstellen, unterhalten und betreiben massgeschnei-derte Gesamtlösungen entlang der ganzen Wertschöpfungskette – mit einem serviceorientierten Leistungsport-foliound ausgewiesenem Technologie-Know-how sowie eigenen Produkten. Ascom ist weltweit in Märkten mit hohem Wachstumspotenzial tätig. Die Ascom Namenaktien (ASCN) sind in Zürich an der SWX Swiss Exchange kotiert.


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Ascom Management AG
Fred Rohrer
Mediensprecher
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Ascom Konzern Finanzen
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Chief Financial Officer
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Internet www.ascom.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Franz Miltenberger, verantwortlich.

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