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Deutschland Vorreiter in Sachen Umweltpolitik

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Derzeit diskutieren in Dänemark Vertreter aus 192 Staaten über verbindliche Klimaziele, um dem drohenden Klimawandel entgegenzuwirken. Doch während man in Kopenhagen noch über die Notwendigkeit und die Umsetzung einer effektiven Umweltpolitik diskutiert, geht Deutschland mit gutem Beispiel voran. In den vergangenen Jahren konnte mit verschiedenen Förderinstrumentarien eine ökologische, nachhaltige Industrie erfolgreich aufgebaut werden.

Bonn / Kopenhagen. Zum Ende des Jahres 2009 richten sich die Augen der Weltöffentlichkeit nach Kopenhagen. Auf dem Weltklimagipfel in der dänischen Hauptstadt ringen die Länderdelegationen in zähen Verhandlungsrunden um verbindliche Ziele zur CO2-Reduktion. Bislang mit mäßigem Erfolg. Denn trotz aller Einsicht für die Notwendigkeit des Klimaschutzes, sind weder die Industrieländer noch die Entwicklungs- und Schwellenländer gewillt verbindliche Zusagen zu machen. Entschlossener ist man indes in Deutschland, wo sich in den vergangenen Jahren eine wirksame und erfolgreiche Umwelt- und Energiepolitik etablieren konnte.

Nicht zuletzt wegen der attraktiven Förderinstrumente und gesetzlichen Rahmenbedingungen hat sich der Wirtschaftszweig der erneuerbaren Energien in Deutschland rasant entwickelt. Bereits heute führt Deutschland bei der technischen Entwicklung und der praktischen Umsetzung im Rahmen der Energieerzeugung. Dabei tragen die erneuerbaren Energien einerseits erheblich zu der Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen bei, zum anderen entwickelt sich die Branche der Umwelttechnologien zunehmend zu einer wirtschaftlich relevanten Größe am Standort Deutschland. Zehntausende Arbeitsplätze und Umsätze in Milliardenhöhe werden alleine in der Photovoltaik-Branche heute schon erzielt.

Bayern ist deutscher Spitzenreiter bei Solaranlagen
Eine wichtige Rolle innerhalb der erneuerbaren Energien spielt die solare Stromerzeugung. Alleine mit der Photovoltaiktechnologie konnten bis Ende 2008 mehr als 8,5 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Gases CO2 eingespart werden. Vor wenigen Jahren noch eine Nischentechnologie, hat sich die Photovoltaik dank verlässlicher und vorausschauender Förderpolitik zu einem echten Massenmarkt mit über 50.000 Beschäftigten und einem Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro in 2008 entwickelt, so das Ergebnis des neuen Standortgutachtens „Photovoltaik in Deutschland 2009“ von EuPD Research. Dabei beanspruchen deutsche Unternehmen auf allen Stufen der solaren Wertschöpfungskette eine internationale Spitzenposition.

Zu einem der führenden Photovoltaikstandorte Deutschlands zählt der Freistaat Bayern. Dort wurden bis Ende 2008 mehr als 138.000 Photovoltaikanlagen installiert, die zusammen eine kumulierte Leistung von 2.114 MWp bereitstellen. Im Vergleich zur konventionellen Energieerzeugung, entspricht die alleine in Bayern installierte Photovoltaikmenge der Leistung zweier Atomkraftwerke, so die Berechnungen des Marktforschungsinstituts. Mit den installierten Solarstromanlagen konnten alleine im Jahr 2008 bereits über 1,2 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Außerdem avanciert die Photovoltaik immer mehr zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor für den Freistaat. Im Jahr 2008 waren in Bayern bereits mehr als 12.000 Menschen in der Branche beschäftigt.

Das EEG zeigt Wirkung: Der Solarförderung stehen steigende Steuereinnahmen entgegen
Kritik wird dennoch laut. Gerade die deutsche Solarförderung, die einen maßgeblichen Anteil an dem Erfolg der PV-Branche in Deutschland hat, steht immer wieder unter Beschuss. Häufig wird dabei von den „Solarschulden“ gesprochen. Gemeint sind damit die Fördergelder, die in den vergangenen Jahren als Anschubfinanzierung in die Branche geflossen sind. Von bis zu 35 Milliarden Euro ist dabei die Rede. Unberücksichtigt bleiben bei diesen Schätzungen allerdings die positiven Effekte, die mit dem Boom der Photovoltaikindustrie einhergehen.

Nach Berechnungen von EuPD Research fielen in der Branche alleine im Jahr 2008 direkte und indirekte Unternehmens- und Personensteuern in Höhe von knapp 2,97 Milliarden Euro an. Im laufenden Jahr werden die Staatseinnahmen aller Voraussicht nach bei etwa der Hälfte liegen, da die Umsatzzahlen vieler Unternehmen – auch in der Solarbranche – eingebrochen sind. Mit einer Erholung ist bereits im Jahr 2011 zu rechnen. Kumuliert man die Jahre 2008 bis 2013, so wird mit einem Steueraufkommen von dann über 17,3 Milliarden Euro gerechnet, Einnahmen die eigentlich in die Kostenrechnungen der Photovoltaik einbezogen werden müssten.

Daneben dürfen externe Kosten, die etwa durch die CO2-Vermeidung und die dadurch vermiedenen Gesundheits- und Umweltschäden nicht vergessen werden. Zudem führt die Gewinnung von Energie durch Solarstrom zu einer Reduzierung von Energieimportkosten.

Mehr Informationen zum Standortgutachten „Photovoltaik in Deutschland 2009“ erhalten Sie hier:
http://www.eupd-research.com/intsolar/
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Bei Fragen können Sie sich jederzeit gerne an die Pressestelle wenden:

EuPD Research
Adenauerallee 134
D-53113 Bonn
Fon +49 (0)228 97143-74
Fax +49 (0)228 97143-11
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Patrick Jonas, verantwortlich.

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