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Eitel Sonnenschein beim Tschechischen Wetterdienst

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Vektor-Supercomputer von NEC sorgt für genauere Vorhersagen und schnellere Hochwasserwarnungen

Düsseldorf, 21. Dezember 2009 - An die Wettermodelle auf der ganzen Welt werden immer höhere Anforderungen gestellt. Einige Tage im Voraus sollen Niederschlag, Temperatur und ähnliche Größen mit großer Präzision berechnet werden; gleichzeitig müssen regionale Besonderheiten berücksichtigt und die Bevölkerung blitzschnell vor Unwetterereignissen gewarnt werden. Mithilfe modernster Technologie gelingt dies nun dem Tschechischen Hydrometeorologischen Dienst noch ein ganzes Stück besser. Der Grund dafür ist der neue weltweit stärkste Vektor-Supercomputer, die NEC SX-9. Damit wurde schon wie bei Meteo France oder dem Deutschen Wetterdienst die Qualität von Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen deutlich gesteigert.

NEC"s HPC Flagschiff nimmt den Betrieb auf

Anfang des nächsten Jahres wird die operationelle Wettervorhersage des Tschechischen Wetterdienstes auf einer NEC SX-9, dem Supercomputer mit dem weltweit stärksten Vektorprozessor von über 100 Gigaflops und der höchsten Hauptspeicherbandbreite von vier Terabyte/s durchgeführt. Die Spitzenleistung liegt bei 1,6 Teraflops, der Hauptspeicher ist 1 Terabyte groß. Im Endausbau wird das System doppelt so groß sein. Für Pre- und Postprocessing stehen zwei NEC Express 5800R140a-4 4-Socket-Enterprise-Server zur Verfügung. Von hier aus können die Nutzer auf ein gemeinsames globales Dateisystem (NEC gStorageFS) zugreifen, das eine Kapazität von mehr als 100 Terabyte aufweist. Die Installation beim Tschechischen Wetterdienst erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Anbieter Bull, der auch den technischen Support übernimmt.

An der Klimaspitze: Wetterprognosen mit Supercomputern

Die Zusammenarbeit zwischen dem Tschechischen Wetterdienst und NEC ist kein Zufall: Seit langer Zeit engagiert sich der Hersteller erfolgreich in der Klimaforschung und Wettervorhersage. In diesem Bereich, in dem es entscheidend auf die Zuverlässigkeit der Systeme ankommt, stehen die Vektor-Supercomputer von NEC seit Jahren an der Weltspitze.

Dazu Dr. Thomas Schoenemeyer, Senior Solution Manager bei NEC Deutschland: "Mit dem Einsatz des neuen NEC-Rechners werden die räumliche Auflösung des operationellen Vorhersagemodells um den Faktor 2 erhöht und gleichzeitig aufwendigere Verfahren zur Berechnung des Niederschlags eingesetzt, die die Entwicklung von konvektiver Bewölkung besser beschreiben. Ergänzt wird die Vorhersage durch die so genannte 3-dimensionale Datenassimilation, eine Technik, die den Anfangszustand der Atmosphäre zu Beginn jeder Vorhersageberechnung auf Basis von Beobachtungsdaten anpasst. Dank der Leistung des neuen Rechners kann das CHMI seine ambitionierten Entwicklungspläne für zukünftige Modellversionen konsequent weiterverfolgen."

Wie aus heiterem Himmel? Gefahr durch Überschwemmungen

Neben der exakten Wettervorhersage ist das zweite Ziel, die Hochwasserwarnungen zu verbessern. Wie wichtig dieser Aspekt ist, erläutert Frau Dr. Radmila Brozkova, Leiterin der Abteilung für numerische Wettervorhersage des Hydrometeorologischen Dienstes: "Überschwemmungen gehören zu den gefährlichsten Wetterphänomenen. Genau gesagt, zu jenen besonders schwer zu kalkulierenden Phänomenen mit den größten Auswirkungen: Hierzu zählen beispielsweise wirtschaftliche Schäden oder gar Unfälle mit Todesfolge. Mithilfe des neuen Supercomputers können wir unsere Anstrengungen, bei denen wir eng mit anderen mitteleuropäischen Ländern zusammenarbeiten, weiter verstärken und unseren nationalen Auftrag, den Schutz der tschechischen Bevölkerung, erfüllen."

Der NEC-Supercomputer wird teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert. Das Projekt namens 3MP wurde mit dem Ziel aufgelegt, das Messungs-, Modellierungs- und Vorhersagesystem des tschechischen Hochwasservorhersage-Dienstes zu modernisieren (3MP = Modernization of Measurement, Modeling and Prediction system of the Czech Republic flood forecast service).

Gutes Klima in der Zusammenarbeit: CHMI, Meteo France und NEC

Seit Jahren trägt das CHMI mit hervorragender wissenschaftlicher Arbeit zu den Erfolgen der europäischen ALADIN Community, welcher auch der französische Wetterdienst angehört, bei. Auch MeteoFrance betreibt ein Cluster von SX-9 Rechnern. So ergibt sich ein hohes Maß an Synergie durch die Kooperation des CHMI, der Programm-Entwickler des französischen Wetterdienstes und der technischen Spezialisten von NEC, die den ALADIN Code für die Vektorarchitektur optimiert haben.




NEC Deutschland GmbH HPC
Dr. Thomas Schoenemeyer
Hansaallee 101
40549 Düsseldrof
+49-211-5369-0
+49-211-5369-199
www.nec.de



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Monika Röder
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Monika Röder, verantwortlich.

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