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Börsenchancen in Kriegszeiten

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Langfristiges Denken und dynamisches Umschichten


Nach dem monatelangen Kräftespiel zwischen UNO und dem Irak um eine weitgehende Abrüstung setzten die USA und ihre Alliierten mit Beginn des Krieges endgültig einen Schlussstrich. Die Finanzmärkte haben auf diese Entwicklung sehr unterschiedlich reagiert: die Aktienmärkte legten in der Hoffnung auf einen schnellen Kriegsverlauf kräftig zu, der US-Dollar konnte sich von seinen Tiefständen erholen, die Zinsmärkte zeigten einen deutliche Renditeanstieg und der stark fallende Ölpreis ließ wieder bessere Konjunkturaussichten erhoffen.

Mittlerweile geht es an den Aktienmärkten aber wieder abwärts. Insbesondere die aufkommende Angst vor einem längeren Konflikt, der mehr Opfer als zunächst erwartet einfordern könnte, sorgt für Unsicherheit und hohe Volatilitäten an den Börsen. Das Wunschszenario orientiert sich am Golfkrieg 1991 mit einem raschen Sieg der US-Militärmaschinerie, anschließend deutlich sinkenden Ölpreisen und einem länger andauernden Konjunkturaufschwung.
Wiederholt sich die Geschichte von damals? Wahrscheinlich nicht, da sich die Weltwirtschaft 2003 in einer völlig anderen Ausgangssituation befindet. Abwarten heißt daher gegenwärtig das Motto der meisten Anleger und die beliebteste Anlageform ist der Geldmarktfonds oder das Festgeld.
Doch Sicherheit hin oder her, langfristiges Denken und eine eben solche Depotausrichtung ist nach Meinung von Packenius, Mademann + Partner nach wie vor wichtig. Die Finanzexperten der unabhängigen Düsseldorfer Vermögensbetreuungsgesellschaft betonten aber auch, dass es ebenso wichtig ist, einmal getroffenen Anlageentscheidungen immer wieder zu überprüfen. Ein Festhalten an Beständen, nur weil sie Kursverluste aufweisen, kann äußerst gefährlich sein, wie die letzten 2 Jahre schmerzvoll gezeigt haben. Geld anzulegen ist ein dynamischer Prozess, der sich den veränderten Marktverhältnissen ständig anpassen muss. Hierin steckt die eigentliche Chance der Aktienbörsen. Die über viele Monate angesammelte Liquidität wird irgendwann in die Märkte zurückfließen. Und spätestens dann ist es falsch, nur in kurzfristigen Liquiditätsformen investiert zu sein.

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Web: http://www.pmp-ag.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Michael Laumen, Pressestelle PMP, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 208 Wörter, 1655 Zeichen. Als Spam melden


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