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Der Europamarkt für Superkondensatoren

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Hybridfahrzeuge sollen Superkondensatorenmarkt auf Touren bringen


Mit einem europäischen Umsatzvolumen von 2,85 Millionen US-Dollar im Jahr 2002 ist der Markt für Superkondensatoren (Kondensatoren im Faradbereich) zwar noch klein, für die Zukunft werden jedoch beeindruckende Wachstumsraten erwartet. Bis 2009 soll nach einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (www.batteries.frost.com) der Absatz um jährlich 157 Prozent und der Umsatz um 49 Prozent wachsen. Die Förderung umweltfreundlicher Energiespeicherungssysteme und schadstoffarmer Autos wird dem Superkondensatorenmarkt voraussichtlich auf lange Sicht zugute kommen.

Superkondensatoren, die eine millionenfach größere Speicherkapazität haben als herkömmliche Kondensatoren, stoßen als alternative Energiespeicher zunehmend auf Interesse. Dabei dürften Automobilanwendungen mit langfristig fast 60 Prozent des Gesamtabsatzes Wachstumsschwerpunkt werden. Die Nachfrage soll zuerst von Nutzfahrzeugherstellern kommen sowie von Unternehmen, die 42-V- und Hybridfahrzeuge entwickeln. Allein in Europa arbeiten bereits zwölf Hersteller an der Entwicklung von Hybridfahrzeugen. "Besonders interessant für die Automobilindustrie sind Getriebeanwendungen (Nutzbremsung und Starthilfe) und die Versorgung der Fahrzeugelektronik," meint Anne-Corinne Barbier, Research Analyst bei Frost & Sullivan.

Weitere Einsatzgebiete: Schienfahrzeuge, Windturbinen, USV

Neben dem Schlüsselsegment Automobilbau bieten auch andere Anwendermärkte erhebliches Wachstumspotenzial. Der Schienenfahrzeugbau als zweitstärkster Abnehmer wird laut Analyse vor allem sehr große Zellen nachfragen. Das Windturbinensegment könnte für den Durchbruch bei den erneuerbaren Energien (Windkraft und Solarenenergie) sorgen. Bei der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) über 50 kVA für die Industrie sollen bis 2009 etwa 13 Prozent der neuen Anlagen mit Superkondensatoren ausgerüstet sein.

Im Zuge des Marktwachstums müssen die Unternehmen entscheiden, auf welches Abnehmersegment sie setzen und ob sie separate Zellen oder Module entwickeln wollen.

Hohe Kosten bremsen Absatz

Noch bremsen allerdings hohe Kosten und technische Probleme das Wachstum. Besonders bei preisempfindlichen Anwendungen wie USV und erneuerbaren Energien sind Superkondensatoren bisher angesichts preiswerter und zuverlässiger Alternativen wie Bleiakkumulatoren für viele potenzielle Kunden zu teuer. Die Hersteller versprechen deshalb substanzielle Preissenkungen und hoffen dabei auf eine massive Nachfrage vom Hybridfahrzeugbau. Der Erfolg dieser Strategie hängt aber davon ab, ob sich die Automobilindustrie tatsächlich für Superkondensatoren entscheidet, wenn die Massenproduktion von Hybridfahrzeugen anläuft.

Und auch dann müssen sich die Investitionen zu erheblichen Teilen amortisiert haben, bevor wirklich Preissenkungen erfolgen können. Bisher jedoch wurde die Markteinführung von Hybridfahrzeugen immer wieder hinausgeschoben.

Im Jahr 2002 dominierten europäische Unternehmen wie Epcos und Montena den Markt. Auf sie entfielen mehr als 60 Prozent des Umsatzes. Aber die Übernahme von Montena durch die US-amerikanische Firma Maxwell im Juli 2002 hat die Wettbewerbslandschaft verändert und spiegelt die wachsende Rolle wider, die US-amerikanische und asiatische Unternehmen wie Ness und Matsushita spielen.


Titel der Analyse:
Frost & Sullivan's Analysis Of The European Supercapacitors Market
(Report B182)



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Frost & Sullivan wurde 1961 in New York gegründet und ist heute als internationale Unternehmensberatung auf den Geschäftsfeldern Marktforschung und Marketingberatung aktiv.

Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost & Sullivan seinen Kunden in allen Hochtechnologiebranchen wichtige Daten für strategische Entscheidungen. Seminare, Konferenzen und Managementtrainings ergänzen das Angebot.

Frost & Sullivan verfügt über europäische Büros in London, Paris und Frankfurt sowie über eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.

Weitere Informationen:

Stefan Gerhardt
Public Relations Manager

Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel. 069-77033-11
Fax 069-234566



Web: http://www.presse.frost.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Stefan Gerhardt, verantwortlich.

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