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Erstes Buch zum Thema: Amazon Marketplace startet in Deutschland noch erfolgreicher als in den USA

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Es scheint das neue Hobby der deutschen Internet-Nutzer zu sein: auf dem Marktplatz von Amazon.de Bücher, CDs, DVDs, Computerspiele und Elektronikartikel Gewinn bringend verkaufen. Trotz Verzichts auf aggressive Werbung melden sich jede Woche bis zu 5000 neue Verkäufer an. Doch es geht hier nicht nur um das Plün-dern privater Bücherregale. Das erste Buch zum Thema zeigt: Gerade mittelständischen Händlern gelingt über Amazon Marketplace der risikolose Einstieg in das Endkunden-Geschäft im Internet.

Ein kleiner Fachhändler geht in ein großes Kaufhaus und stellt dieselben Produkte in die Regale, die das Kaufhaus auch anbietet. Sein Angebot darf sogar billiger sein. Die Kunden gehen dann mit seinen Artikeln zur Kaufhauskasse. Und alle 14 Tage überweist ihm das Kaufhaus sein Geld. In der Welt des stationären Handels wäre dies undenkbar. Doch genau so funktioniert Amazon Marketplace: Jeder hat die Möglichkeit, seine Produkte zu einem Festpreis bei Amazon zu verkaufen. Amazon bietet diese direkt neben seinen eigenen Neuwaren an und übernimmt das gesamte Inkasso – zur Zu-friedenheit der Partner: »Das komplette Payment-System von Ama-zon.de ist hervorragend und ein großer Vorteil gegenüber Ebay«, sagt André Hoch vom Düsseldorfer Händler Enterprise CD. Und das erfolgreiche Beispiel Ebay zeigt ja gerade, dass ein solches Vermitt-lungsgeschäft auf Provisionsbasis für den Betreiber einer Plattform interessanter sein kann, als Waren selbst zu verschicken.

Zum starken Auslandswachstum von Amazon hat vor allem die deutsche Tochter beigetragen: Deren Umsatz ist um mehr als 60 Prozent gewachsen. Branchenkenner schätzen den Umsatz auf insgesamt über 220 Millionen Euro. Allein im Weihnachtsgeschäft 2002 wurden 7,3 Millionen Produkte verkauft, »an Spitzentagen ha-ben wir 250.000 Artikel versendet«, so Deutschlandchef Ralf Kleber. Heute hat das Unternehmen in Deutschland über fünf Millionen aktive Kunden, denen nicht nur über 1,2 Millionen Bücher, 360.000 CDs (mit über zwei Millionen Hörproben im Netz), DVDs, Videos, Elekt-ronik- und Fotoartikel angeboten werden, sondern auch einen florie-renden Online-Marktplatz namens Amazon.de Marketplace.

Als Amazon.com-Gründer Jeff Bezos im Sommer 2002 in die Münchner Deutschlandzentrale kam, um mit allen Mitarbeitern das fünfjährige Bestehen von Amazon.de zu feiern, da betrieb er Markt-forschung auf seine eigene Art. Jeder Mitarbeiter, der schon auf dem neuen Amazon Marketplace etwas verkauft hatte, sollte auf-stehen. Dann fragte er die Umsätze ab und selbst bei mehreren Tausend Euro blieben noch einige Erfolgreiche stehen.

»Wenn man sich die Vision von Amazon ansieht, dem Kunden alles zu bieten, was er online kaufen möchte, dann ist Marketplace ein wesentlicher Bestandteil, um dieser Vision ein ganz gehöriges Stück näher zu kommen«, sagt Deutschlandchef Kleber und ergänzt: »Die Angebotserweiterung reicht darüber hinaus auch in Bereiche, in de-nen wir gar nicht als Retailer tätig sind. So kann ein Partner bei-spielsweise im Musikbereich, beim Vinyl, ein Segment abdecken, das sehr speziell ist, aber trotzdem auf eine Nachfrage trifft. Es gibt Experten, die entsprechende Bezugsquellen haben und eine sehr gute Vermarktung betreiben. Gleiches gilt für Musiknoten, Zeitschrif-ten und Magazine, die in Marketplace über Partner verfügbar sind.«

Im ersten Buch zu Amazon.de Marketplace beschreiben die Autoren Marcus Simon und Bernd Wetzenbacher nicht nur, wie, wo und mit welchen Produkten man Partner bei Amazon.de werden kann, wie man Schritt für Schritt Waren einstellt, welche Tools einem zur Ver-fügung stehen und wie man schließlich den Verkauf abwickelt, son-dern zeigen auch: Existenzgründer und etablierte Händler können sich über Amazon.de Marketplace ein Potenzial von weltweit über 30 Millionen aktiven Online-Kunden erschließen.

Michael Mozdzan vom Anbieter Fun Records zieht eine positive Bi-lanz: »Wir sind seit Beginn Verkäufer in den zShops. Früher war die Abwicklung eher mühselig, und wir haben das dann eher als In-strument zur Neukundengewinnung gesehen. Erst seit Amazon die Payments selbst abwickelt, ist Marketplace ein wirklicher Faktor in unserer Kalkulation. Wir haben mittlerweile eine Mitarbeiterin, die nur Marketplace abwickelt.« Auch der Antiquar Alexander Möckl äußert sich zufrieden: »Der Verkauf über Amazon Marketplace ist absolut unkompliziert. Wir müssen nur die Liste mit unseren Ange-boten hochladen und die verkauften Bücher verschicken. Ideal ist, dass wir keine Rechnungen schreiben müssen, und das aufwändige Inkasso komplett von Amazon übernommen wird.«


Die Autoren

Marcus Simon war bis 2002 Redakteur bei MARKET, dem Fachmagazin für Online-Marketing und E-Commerce. Dort half er mit, den Online-Auftritt und den Newsletter erfolgreich einzuführen. Heute ist er freier Journalist und schreibt für verschiedene Magazine und Unternehmen.

Bernd Wetzenbacher ist im Europa Fachpresse Verlag Leiter der Poolredaktion Online. Davor baute als Chef vom Dienst MARKET mit auf. Dort war er u.a. für den Internet-Auftritt und die Newsletter verantwortlich. Nebenher berät er Unternehmen und Selbstständige beim Thema E-Commerce.



Web: http://www.galileobusiness.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Kirsten Schreier, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 649 Wörter, 4744 Zeichen. Als Spam melden


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