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Pfarrer Fliege kritisiert Guido Westerwelle

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Fliege:"Geld infiziert die Seele"

Tutzing. Wütend muss es Menschen am Rande unserer Gesellschaft machen, wenn sie heute den politischen Aschermittwochsreden mancher Politiker lauschen. Pfarrer Jürgen Fliege mahnte die Politiker zum Umdenken, insbesondere Guido Westerwelle war dabei angesprochen: "Westerwelle ist ein Lautsprecher. Mehr nicht. Er ist so laut wie das neureiche Klientel, das er vertritt. Eine FDP- Kundschaft, die tatsächlich daran glaubt, dass der Mensch der Schmied seines Glückes ist. An diese moderne Religion glauben allerdings viele. Das aber ist eine Sicht auf das Leben, die Kranke zum Beispiel gar nicht teilen können. Auch Alte nicht teilen können, auch Weise nicht teilen können, und Leute mit Schicksalsschlag nicht glauben können. Und die Entlassenen von Quelle und Co erst recht nicht. Da redet ein freier Lautsprecher, der offenbar um die Flüchtigkeit des Geldes weiß. Und weil das Geld so flüchtig ist, sind die Neureichen und ihre politischen Luftwurzeln so laut. In dem Augenblick, wenn sie Geld haben, posaunen sie es heraus. Geld macht Charakter. Und es überträgt seinen Charakter auf Menschen. Geld ist eine Art Geist. Altes Geld ist still und macht die Besitzer scheu. Sie tragen meist graue Kleidung und keine gelben Krawatten. Neues Geld und seine Geldsklaven sind immer laut. Sie tragen laute Kleidung und fahren laute rote Wagen und wohnen in lauten aufdringlichen Häusern und bauen Türme bis in den Himmel. Geld stinkt vielleicht nicht. Aber Geld infiziert die Seele und kränkt sie auf seine Weise.
Dummsprüche jetzt zu Fastnacht, dass Arbeit sich wieder lohnen soll, sind so dummdreist wie wahr. Wie auch, dass dann aber Arbeit da sein muss. Das ist sie aber nicht. Und diese Arbeit herbeizuzaubern ist doch normalerweise der Job der Politiker und ihrer Wirtschaftswählerschaft. Und Arbeit wird für alle, die in Deutschland arbeiten wollen, nie mehr da sein. Ob Herr Westerwelle das weiß, weiß ich nicht. Gehört hat er sicher davon. Aber zwischen "hören" und "der Botschaft auch gehorchen" ist ein weiter Weg. Wenn aber Arbeit für alle nicht da ist und nicht da sein wird, müssen wir Wege finden, die Arbeit, die da ist, gerechter zu verteilen. Aber das ist ja schon Sozialismus. Freiheit, lieber Herr Westerwelle ist im Grunde: Geschwisterlichkeit. Auf diesem Stamm wachsen erst die Früchte liebender Freiheit."



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