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Wind River GmbH |

Mars Erforschungsfahrzeuge von VxWorks gesteuert

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Wind River bei zweiter Mars Mission wieder dabei


Ismaning, 13. Juni 2003 – Die geologischen Mars-Erforschungsrover Spirit und Opportunity der NASA Jet Propulsion Laboratory’s (JPL) „denken“ mit Wind River Technologie. Nach dem Erfolg der Mars Pathfinder-Mission im Jahr 1997 hat sich die NASA JPL erneut für das Betriebssystem VxWorks und die integrierte Entwicklungsumgebung Tornado entschieden, um damit das „Gehirn“ der neuen Roboter auszustatten. Als besondere Voraussetzung muss dabei die Technologie unter Extrembedingungen (große Hitze und extreme Abkühlung) ebenso verlässlich wie unter Normalbedingungen funktionieren. Die beiden Roboter werden komplexe und entscheidende Aufgaben wie beispielsweise Steuerung der Flugbahn, Landung und Arbeiten auf dem Mars-Gelände, Datensammlung und Datenübertragung zwischen Mars und Erde ausführen.

Bei dieser zweiten Mars-Mission sind die autonomen Roboter Spirit und Opportunity deutlich mobiler als ihr Vorgänger: Sie sollen täglich etwa 40 Meter auf der Mars-Oberfläche hinter sich bringen – im Vergleich dazu schaffte der Pathfinder gerade fünf Meter pro Tag. Wieder steuert Wind River Technologie die entscheidenden Aufgaben und ermöglicht die Übertragung der Daten zur Erde. Der Start der Mars-Erforschungsroboter Spirit und Opportunity erfolgt in zwei Stufen: Spirit begann seine Reise am 10. Juni erfolgreich – alle Systeme arbeiteten planmäßig. Der Start von Opportunity ist für den 25. Juni angesetzt. Die Rover werden auf unterschiedlichen Seiten des Mars landen, voraussichtlich im Januar 2004. Beide sollen dann mindestens 90 Mars-Tage, sogenannte „Sol“, die Marsoberfläche erkunden. Ihre Instruktionen für das jeweilige Tagesprogramm erhalten sie per Funk von einem Kontrollzentrum auf der Erde, dorthin senden sie die Ergebnisse am Nachmittag zurück. Neben der Erstellung von Panoramabildern umfassen die Aufgaben auch Navigationsexperimente mit Hilfe der spezifischen Augen („Hazcam“) und das Einsammeln von Gesteinsproben, die sie selbständig mikroskopisch, röntgenologisch und spektometrisch untersuchen.

Schon 1997 war VxWorks als erstes kommerzielles Betriebssystem auf der erfolgreichen Mars Pathfinder-Mission der NASA dabei. Der Mars Pathfinder beinhaltete die sogenannte Carl-Sagen-Memorial-Station, die auf Wind River Technologie lief. Diese Basisstation steuerte kritische Aufgaben von der Flugbahn bis zur Landung, sowie das Lenken des Erforschungsrovers Sojourner, der Daten und Fotografien sammelte und zur Erde zurückschickte.

“Wir sind extrem stolz auf unsere Position als Technologielieferant für eine angesehene Organisation wie die NASA JPL. Unsere Technologie hat nicht nur erfolgreiche Missionen zur weiteren Erkundung des Weltalls angetrieben, sondern zugleich die NASA bei ihrer selbst auferlegten Verpflichtung zur kostengünstigen planetarischen Erforschung unterstützt“, erläutert Jerry Fiddler, Chairman und Mitbegründer von Wind River. „Die Entscheidung der NASA JPL zur Zusammenarbeit mit uns bei der ersten und auch zweiten Generation der Mars-Rover ist Beweis für die bewährte, verlässliche Technologie und Services, die Wind River seinen Kunden immer und immer wieder anbietet.“

Die Software-Pakete für die Mars-Rover wurden mit dem Einsatz der speziellen Release „Tornado 1.0.1. for Mars Exploration Rover“ und Debugger mit Updates für die VxWorks Releases 5.1. bis zu 5.5 entwickelt. Entscheidungskriterium für den Einsatz waren die große Flexibilität und die Portierbarkeit der Software. Außerdem ermöglicht sie gleichzeitig Entwicklung und Debugging der Anwendung. Diese Fähigkeit ist entscheidend für den außergewöhnlichen Fall, dass das System über eine Distanz von Millionen an Kilometern angepasst werden muss.

Seit seiner Gründung 1981 fungiert Wind River als kompetenter Berater bei der Entwicklung von Produkten für Luft-/Raumfahrt und Verteidigung. Die verlässliche Technologie hat erfolgreich zahlreiche Produkte innerhalb unseres Universums angetrieben. Dazu zählen zum Beispiel das Space „Lifeboat“ der NASA, der NASA Deep Space One Satellit und der PROBA Satellit der ESA (European Space Agency).

Das Mars-Rover-Projekt ist ein Teil der NASA JPL, dem führenden Zentrum für auf Robotertechnik basierende Erforschung des Sonnensystems, das vom California Institute of Technology in Pasadena, Kalifornien, geleitet wird.
Weitere Information über die Mars Erforschungsrover und die wissenschaftlichen Instrumente an Bord stehen unter http://mars.jpl.nasa.gov/mer/ bereit; Details über Wind River’s Tätigkeit im Aerospace&Defense Markt stehen unter http://www.windriver.com/markets/aerospace/index.html bereit.

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Über Wind River
Wind River ist der weltweit führende Anbieter von Embedded Software und Services. Als einziges Unternehmen bietet Wind River markt-spezifische Embedded Plattformen an, die Echtzeit-Betriebssysteme, Entwicklungstools und Technologien enthalten. Die Lösungen und Professional Services richten sich an unterschiedliche Märkte wie Luft-/Raumfahrt & Verteidigung, Automotive, Digitale Konsum-Elektronik, Industrie-Anwendungen und Netzwerk Infrastruktur. Das Angebot umfasst hoch-integrierte Technologie und Expertise, mit der die Kunden ihre Produkte bester Qualität effizienter schaffen können. Unternehmen aus der ganzen Welt standardisieren auf Wind River, um höchst verlässliche Produkte zu entwickeln und zugleich ihre Markteinführungszeit zu beschleunigen.

Die Unternehmenszentrale des 1981 gegründeten Unternehmens befindet sich in Alameda/Kalifornien, weltweit existieren zahlreiche Niederlassungen. Die deutsche Wind River GmbH wurde 1991 eingerichtet.
Von Ismaning/München aus bedient Wind River die Märkte in Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa und bietet darüber hinaus lokalen Support, Training und Consulting an. Weitere Information steht unter www.windriver.de bereit.

Pressekontakte:
Wind River GmbH, Evelyn Hochholzer; Tel.: 089 / 962 445 – 120;
E-Mail: evi.hochholzer@windriver.com
Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations, Beate Lorenzoni;
Tel.: 089 / 386659 – 0, E-Mail: Beate@lorenzoni.de; www.lorenzoni.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Beate Lorenzoni, verantwortlich.

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